Energizer Hightech Duo-Ladegerät im Test:
Zwei im Sinn, zwei in der Packung, zwei an der Dose
Ohne Strom gehen schnell die Lichter und Displays aus. Mit dem Energizer Hightech Duo gibts genügend Ladestrom selbst für die anspruchsvollsten Gadgets.
Unspektakulär
Der Packungsinhalt ist wenig aufregend: Ein Netzadapter, ein Zigarettenanzünder-Adapter und ein MicroUSB-Kabel. Die zwei Adapter haben zwei USB-Anschlüsse und ein kleines Lämpchen, dass den Ladezustand anzeigen soll. Wenn die Verbraucher keinen Strom mehr ziehen geht die rote LED aus. Immer wieder kommt es zu hochfrequenten Pfeiftönen bei billigen Ladern. Der Energizer verrichtet seinen Dienst jedoch leise und geflissentlich.
Jede Menge Energie!
Ein durchschnittliches Smartphone kommt mit einer Lade-Stromstärke von 0,75 A aus, also 750 mA. Manche Tablets genehmigen sich auch mal 2 Ampère. Wer sich in der glücklichen Lage sieht, ein solches Ladegerät an einem Smartphone zu verwenden, merkt schnell, dass der Ladevorgang um einiges flotter von statten geht. Entgegen der Stromspannung, die immer 5 Volt betragen muss, kann die Stromintensität gerne auch höher sein. Hier gilt: Umso mehr, desto schneller der Ladevorgang; das hat natürlich Grenzen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf, macht das Energizer-Paket mächtig Eindruck: Sowohl der Autolader, als auch das Steckdosen-Ladegerät liefern gute 2,1 A. Zusätzlich gibt es noch ein microUSB-Verbindungskabel, die die meisten sicherlich schon zu Dutzenden in der Schublade herumliegen haben.Im ersten Moment könnte man etwas überrascht sein über die schiere Grösse des Adapters, immerhin ist der Stecker fast so gross wie eine Zigarettenschachtel. Doch bei genauerem Hinsehen trennt sich die Spreu vom Weizen: Der Energizer-Lader versorgt gleich zwei Geräte mit 2,1 A und dafür ist er fast schon wieder klein. Der Adapter für den Zigarettenanzünder hingegen ist so winzig, wie es nur geht und auch er liefert max. 2,1 A, was für ein iPad genauso reicht wie für das Navi oder den genügsamen MP3-Player.
Wählerisches Klientel
Eine Anmerkung noch: Manche Geräte, wie Symbian Smartphones (Nokia N8 oder E7) oder die Blackberrys (Bold 9900, Playbook), verlangen nach einer Geräteidentifikation. Dieses kann das Energizer nicht liefern, die Folge: Die Geräte verweigern die Aufladung. Das liegt nur in der Software des Gerätes. Als Aushilfe gibt es USB-Kabel die nicht zum Datentransfer geeignet sind und lediglich zwei-adrig Strom übertragen. Mit einem solchen Kabel funktioniert der Ladevorgang dann endlich. Getestet mit einem Nokia E7, Bold 9900, iPhone 4 und Playbook war kein Defekt festzustellen – doch die Verwendung solcher Kabel geschieht auf eigene Gefahr!
Fazit
Das Duo aus der «Hightech»-Serie funktioniert tadellos. Der glatte, klavierlack-ähnliche Überzug wird bald verkratzen, doch das tut der Funktion keinen Abbruch. Vor allem die Hotelgeschädigten werden sich freuen, endlich an einer Steckdose zwei Geräte laden zu können – nicht selten liegen sonst die Geräte im Zimmer verteilt in allen Ecken. Bei dem riesigen Output von 5 V bei 2,1 A werden selbst die hungrigsten Geräte mit ausreichend Ladestrom versorgt, bei Bedarf auch passend in weisser Farbe. Für EUR 27 nicht gerade billig, aber auf jeden Fall das Geld wert – klare Kaufempfehlung.























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02. Januar 2012 um 12:35
Wo gibts das zu kaufen im Netz finde ich nichts will das für mein Samsung Galaxy S2 nutzen. Danke für Info.
13. Januar 2012 um 17:52
Nach langem Warten kann ich Dir heute eine definitive Antwort geben: In Deutschland sind die Geräte noch nicht erhältlich. Du wirst Dich noch etwas gedulden müssen.