Geroco Ecowizz im Test (1/2):
Zeig mir meinen Stromverbrauch

Ein DSL-Modem, der W-LAN-Router vielleicht noch ein NAS, sicher aber ein Drucker und Aktivboxen. Solche Geräte laufen meist 24-7 und selbst wenn sie automatisch in den Standby wechseln, fressen sie ordentlich Strom. Der Ecowizz will da Abhilfe schaffen.


Geroco Ecowizz (Bild: pd Geroco)

Geroco Ecowizz (Bild: pd Geroco)

«Wie viel Strom verbraucht eigentlich mein Heimkino, im Standby?» Diese Frage mag sich stellen, wer die eigene Stromrechnung verringern oder sein grünes Gewissen beruhigen will. Der (oder «die»? Vielleicht ja «das»…) Ecowizz des Schweizer Startups Geroco kann nicht nur die Frage nach dem Stromverbrauch beantworten, er (sie/es) kann unverschämten Energiefressern gar den Strom abklemmen. War der Ecowizz bisher nur in der Welschschweiz im Einsatz, strebt Geroco nun die Expansion in die Deutschschweiz und über die Landesgrenzen hinaus nach Deutschland und Frankreich an.

Will der umwelt- oder budgetbewusste Gadgetliebhaber wissen, wie viel Strom seine geliebten Gerätschaften verbraten, muss er zwischen Steckdose und Gadget sogenannte Smartplugs schalten. Diese messen den Stromverbrauch und übermitteln die entsprechenden Daten über die Drahtlostechnologie Zigbee «mit sehr geringem Stromverbrauch» an den Heimrechner, welcher die Daten mit einem Webaccount synchronisiert.

Und so wissen Geek und Geekesse immer ganz genau, wie viel Strom für ihre Leidenschaft drauf geht. Wichtiges Detail: Auf dem Ecowizz-Portal können sich Nutzer über ihre Erfahrungen austauschen respektive Ratschläge von «Fachleuten im Energiebereich» holen. User sollen also lernen, Energie zu sparen.

Sind die ärgsten Stromfresser identifiziert, geht es also ans Stromsparen und das heisst, daran, den Verbrauch einzudämmen. Dabei können die Smartplugs einen weiteren Trumpf ausspielen. Sie können nämlich die Stromzufuhr zu den angeschlossenen Geräten unterbrechen, je nach Programmierung sobald ein minimaler Verbrauchswert unterschritten wird oder für die Dauer frei definierbarer Zeitfenster.

Klingt eigentlich gut – Ob sich der Ecowizz auch im Alltag bewährt wird der Praxistest zeigen…

 

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4 Kommentare

  1. Ein Smartplug kostet schlappe 99 Franken… nette Idee, aber damit gestorben. Das holt man nie wieder über die Stromrechnung rein.

    • Ein Smartplug kostet schlappe 99 Franken… nette Idee, aber damit gestorben. Das holt man nie wieder über die Stromrechnung rein.

      Nicht unbedingt. Wer ein 100W-Gerät 24 Stunden am Tag ein Jahr lang betreibt, kommt auf ungefähr 200,- Euro Stromkosten. Darauf muss man aber erst einmal kommen. Wenn man mit dem Strommesser die Einschaltzeit auf 12 Stunden drückt, dann ergeben sich Einsparungen von 100,- Euro und schon stimmt die Rechnung.
      Ist zwar ein drastischer Fall, aber ich behaupte mal, dass viele nicht wissen, wie hoch der Strombedarf ihres eingeschalteten Rechners oder Druckers wirklich ist.

  2. Ein Smartplug kostet schlappe 99 Franken… nette Idee, aber damit gestorben. Das holt man nie wieder über die Stromrechnung rein.

    Deshalb wagrscheinlich EccoWITZ ;)

    • Es stimmt, ecowizz ist schon eine Investition. Man kann damit aber 10 bis 15% seiner Stromkosten einsparen. Das heisst für einen mittleren Haushalt ist das ecowizz nach gut einem Jahr amortisiert.

Ein Pingback

  1. [...] sich einen Namen mit seiner Stromspar-Ausrüstung Ecowizz gemacht. Das Unternehmen verkauft Smartplugs, die zwischen Geräte und Steckdose gestöpselt werden, um den Stromverbrauch zu messen und diese [...]

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