Deskpets Skitterbot im Test:
Krabbelnde Taschenlampe mit Fernbedienung

Das Hongkonger Unternehmen Deskpets stellt Spielzeuge in ungewöhnlichen Formen her, die sich drahtlos fernsteuern lassen. Wir haben uns den Skitterbot genauer angesehen.

Skitterbot (Bilder: frm)

Skitterbot (Bilder: frm)

Roboter-Insekt mit Beleuchtung, krabbelnde Taschenlampe – beim ersten Anblick eines Skitterbots in Aktion drängen sich die merkwürdigsten Assoziationen auf. Was macht man mit so einem Ding, das auf Knopfdruck loskrabbelt, stehenbleibt, die Richtung wechselt oder den Rückzug antritt?

Zum Beispiel Kinder glücklich – im Zweifelsfall auch das Kind im Mann. Bei uns ist Tochter 4 (T4), besonders vom Skitterbot angetan. Als Deskpet kann man den Skitterbot übrigens nicht wirklich bezeichnen. Bei der Geschwindigkeit, in der der kleine Roboter loswuselt, ist die Tischkante schnell erreicht. Das folgende Video vermittelt einen ganz guten Eindruck davon.

Deskpets Skitterbot im Test: Krabbelnde Taschenlampe mit Fernbedienung
SkitterbotSkitterbotSkitterbotSkitterbot
SkitterbotSkitterbot

Zuerst aber muss man den Skitterbot aufladen. Dazu steckt man das kurze Ladekabel der Fernsteuerung in den Skitterbot, fährt an dieser den USB-Stick aus und verbindet sie mit dem Rechner. 30 Minuten Aufladen reichen für 15 Minuten ununterbrochenes Herumkrabbeln.

Die Steuerung funktioniert über fünf kreuzförmig angeordnete Knöpfe. Eigentlich ganz intuitiv, aber trotzdem braucht man ein wenig Übung, bis man auch die Feinheiten heraus hat. Der Skitterbot schießt schliesslich immer gleich mit voller Geschwindigkeit los.

Beherrscht man die Steuerung, kann man sich zum Beispiel an Hindernisparkours versuchen oder sich Skitterbot-Rennen mit Freunden liefern. Der Unterhaltungswert liegt zwar unter dem eines echten Haustiers, dafür ist ein Deskpet Skitterbot aber auch leichter zu steuern und genügsamer. Er gibt sich mit ab und zu einer halben Stunde am USB-Port zufrieden und hinterlässt auch keine olfaktorischen Unerbaulichkeiten auf dem Wohnzimmerboden.

Skitterbots in verschiedenen Farben und weitere Informationen bekommt Ihr bei getDigital für EUR 22,95.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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4 Kommentare

  1. Kriegen Katzen das kaputt? Das wäre sonst ein nettes Spielzeug.

    • Naja, ich traue Katzen zu, so ziemlich alles kaputtzukriegen. Die Beinchen sind zwar recht stabil, aber ob sie stabiler sind als Knochen? Und die knacken Katzenkiefer ja auch.

  2. 30 Minuten Spass, dann ein Staubfänger und schliesslich ein Haufen Kunststoff- und Elektromüll, der unsere Umwelt belastet. “Unsere Umwelt” umfasst auch die meinige, weshalb ich denjenigen, die sich so einen nutzlosen Schrott anschaffen, nur noch in den A…llerwertesten treten möchte.

  3. Ich habe mir diesen Roboter heute angeschafft und bin sehr begeistert davon. Ob er das Geld wirklich wert ist, werde ich noch erfahren. Leider habe ich kein Android oder Iphone usw, sodass ich die Steuerung über das Handy nicht ausprobieren kann. Ein frohes neues Jahr wünscht euer AʒeKI

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