Das iPhone 4S bringt den sprachgesteuerten persönlichen Assistenten Siri mit. Apple läutet damit eine Ära ein, in der wir mit unseren Computern, Tablets und Smartphones sprechen.
Apple Siri, unscheinbarer Revolutionär (Quelle: pd Apple)
Die Reaktionen (auch meine) auf die gestrige Presseveranstaltung von Apple fielen im Grossen und Ganzen verhalten aus – obwohl einschlägige Tech-Blogs nicht genug publizistischen Saft aus der (vermeintlich) kleinen Zitrone pressen konnten, die Apple den Bloggern und Journalisten präsentiert hatte. Einige Fanboys und -girls zeigten sich enttäuscht, dass statt der ersehnten Nummer Fünf nur eine 4S präsentiert wurde und der eine oder andere Androidianer konnte sich hämische Kommentare zum Ausbleiben der ganz grossen Neuerung auch nicht verkneifen. Dabei hat Apple gestern das nächste ganz grosse Ding präsentiert: «a humble personal assistant», Siri.
Das vollständige Posting gibt’s bei unserem Schwesterblog netzwertig.com
Update (5.10.2011, 19:22): Einen bemerkenswerten Werbespot, den Apple 1987 gedreht hat, gibt es nach dem Klick.
Apple soll dem deutschen TV- und Home-Entertainment-Spezialisten Loewe ein Übernahmeangebot vorgelegt haben, über das bis Ende der Woche zu entscheiden ist. Das ist das neueste Gerücht rund um den von vielen erwarteten Apple-Fernseher "iTV". Die Loewe-Aktie schoss trotz eines zwischenzeitlichen Dementi in die Höhe.
Funky USB-Kabel dienen einfach dazu, iPod, iPad oder iPhone mit dem Rechner zu synchronisieren oder zu laden. Das Besondere daran: Die Kabel sind knallbunt.
Das neue iPad präsentiert sich als leistungsfähiges und ausgereiftes Gerät, das sogar vergleichsweise günstig ist. Doch was leistet Apples neuestes Tablet wirklich? Wir benutzen ein iPad 3 über einen längeren Zeitraum und berichten dann regelmäßig davon - hier meine ersten Eindrücke.
Vaja ist ein Unternehmen, das für mobile Geräte wie Smartphones, iPads und Laptops handgenähte Cases aus vollnarbigem argentinischem Naturleder produziert. Wir haben uns das neue Modell Feather Pouch für das iPhone 4S angesehen.
Das Unternehmen Osun Golds produziert ein reduziert und schlicht gestaltetes Dock für iPhone 4 und iPhone 4S, das gegenüber dem Original-Dock einen Vorteil bietet: man kann sein iPhone im Metal Dock auch quer placieren.
«Welches ist Deine Lieblingsfarbe?» «Wie soll ich das sagen in Deiner Sprache. Irgendwie grünlich, aber mit mehr Dimensionen.» Apples Siri gibt überraschend witzige Antworten auf banale Fragen. Warum eigentlich?
Was das iPhone 4S kann, können unserere Fernseher schon lange! So, oder zumindest so ähnlich müssen es sich die Produktstrategen bei Samsung wohl gedacht haben, also sie die Funktionspalette der nun neu vorgestellten Smart-TV-Serien zusammen stellten, denn diese Fernseher gehorchen aufs Wort.
Und nun stellen wir uns alle in der S-Bahn vor. 50 Prozent der Leute tippen auf ihrem Handy rum. Jetzt neu tippen sie nicht mehr, sondern reden mit ihrem Handy. Tu dies, zeig das. Autsch, das würde laut und mühsam…
[Ja, ich weiss, dass man auch weiterhin tippen kann. Man beachte den Konkunktiv im letzten Satz.]
Nur leider ist das nicht mal eine eigene Innovation, sondern auch einfach nur dazugekauft. Sehr schade, dass diese innovative Firma einfach so vom Markt genommen wurde.
Wenn Siri so gut funktioniert wie versprochen, ist das in meinen Augen ein sehr großes Ding. Dann verstehe ich auch die Enttäuschung über das iPhone 4S nicht.
Klar, auf Android gibt’s auch schon Sprachsteuerungssoftware (Vlingo zum Beispiel). Erkennt bei mir aber Vieles nicht, leider, und würde auch die Frage danach, ob ich einen Regenschirm brauche, nicht richtig interpretieren.
Das ist keine Sprachsteuerung. Windows CE hatte Sprachsteuerung. Die war gut. Siri ist genial und eine völlig andere Baustelle. Bei Windows CE konnte man sagen: “Bluetooth aus” oder “Wähle Stefanie Müller Arbeit”.
Siri versteht und agiert. “Wie ist das Wetter in München?” oder “Schreib eine Email an Peter Schmitz wegen Treffen” konnte bisher kein Handy. Im Übrigen ist eine vollständige Speech to Text Engine da drin. Ich diktiere den Text ganzer Emails oder Briefe. Und man kann das beim Diktieren ans Ohr halten, sogar in der Straßenbahn.
Siri kennt mich schon und wenn Siri etwas nicht weiß, dann fragt es nach.
Ich sage zu Siri: “Bitte meine Frau anrufen”.
Siri fragt: ” Wie heisst Deine Frau?”, ich: “Sabine”.
Siri “denkt” sich, dass der Nachname wohl gleich sein muss und fragt nur noch: “Möchtest Du Deine Frau privat, mobil oder geschäftlich anrufen?”.
Ich: “auf dem Handy.”
Wenn ich nun sage: “Bitte meine Frau zuhause anrufen”, dann wählt Siri sofort die richtige Nummer.
Ich hatte schon viele Geräte mit Sprachsteuerung, aber Siri toppt alles, was ich bisher kannte!
Ich bin kein Apple-Freund und besitze nicht ein einziges Apple-Produkt, aber das klingt wirklich beeindruckend und beim Beispiel mit deiner Frau fast schon raffiniert – solange ihr wirklich denselben Nachnamen habt. Ob Siri wohl verwirrt wird, wenn du als Namen deiner Frau jemand anderes, d.h. mit anderem Nachnamen nennst? Wahrscheinlich nicht, dann übersteuert der genannte Nachname wohl die Erwartung deines Nachnamens. Aber könntest du mal testen.
Natürlich kann man auch Siri verwirren. Es ist ja schließlich auch nur eine Maschine.
Mich beeindruckt die augenscheinliche “Intelligenz” und die Taktik, mit der Siri versucht, Dich zu verstehen und Dir zu helfen. Alleine das Nachfragen von Parametern und das Lernen aus vergangenen Anweisungen sind wirklich beeindruckend.
Eine Frage wie: “Wie geht es Apple heute?”, beantwortet Siri lakonisch mit dem aktuellen Börsenkurs. Frage ich: “Wie geht es meiner Frau heute?”, fragt Siri: “Möchtest Du Deine Frau anrufen?”. Das ist schon ziemlich cool.
Siri besitzt im Auslieferungszustand ein Standardwissen und je häufiger man Siri verwendet, umso besser versteht es einen.
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Und nun stellen wir uns alle in der S-Bahn vor. 50 Prozent der Leute tippen auf ihrem Handy rum. Jetzt neu tippen sie nicht mehr, sondern reden mit ihrem Handy. Tu dies, zeig das. Autsch, das würde laut und mühsam…
[Ja, ich weiss, dass man auch weiterhin tippen kann. Man beachte den Konkunktiv im letzten Satz.]
Nur leider ist das nicht mal eine eigene Innovation, sondern auch einfach nur dazugekauft. Sehr schade, dass diese innovative Firma einfach so vom Markt genommen wurde.
Wenn Siri so gut funktioniert wie versprochen, ist das in meinen Augen ein sehr großes Ding. Dann verstehe ich auch die Enttäuschung über das iPhone 4S nicht.
Klar, auf Android gibt’s auch schon Sprachsteuerungssoftware (Vlingo zum Beispiel). Erkennt bei mir aber Vieles nicht, leider, und würde auch die Frage danach, ob ich einen Regenschirm brauche, nicht richtig interpretieren.
Wie bitte?
Sprachsteuerung gibt’s schon längst bei den Androiden und Windows Phones. Soviel zu Apple-verliebter, einseitiger Berichterstattung. Armseelig…
Das ist keine Sprachsteuerung. Windows CE hatte Sprachsteuerung. Die war gut. Siri ist genial und eine völlig andere Baustelle. Bei Windows CE konnte man sagen: “Bluetooth aus” oder “Wähle Stefanie Müller Arbeit”.
Siri versteht und agiert. “Wie ist das Wetter in München?” oder “Schreib eine Email an Peter Schmitz wegen Treffen” konnte bisher kein Handy. Im Übrigen ist eine vollständige Speech to Text Engine da drin. Ich diktiere den Text ganzer Emails oder Briefe. Und man kann das beim Diktieren ans Ohr halten, sogar in der Straßenbahn.
Siri kennt mich schon und wenn Siri etwas nicht weiß, dann fragt es nach.
Ich sage zu Siri: “Bitte meine Frau anrufen”.
Siri fragt: ” Wie heisst Deine Frau?”, ich: “Sabine”.
Siri “denkt” sich, dass der Nachname wohl gleich sein muss und fragt nur noch: “Möchtest Du Deine Frau privat, mobil oder geschäftlich anrufen?”.
Ich: “auf dem Handy.”
Wenn ich nun sage: “Bitte meine Frau zuhause anrufen”, dann wählt Siri sofort die richtige Nummer.
Ich hatte schon viele Geräte mit Sprachsteuerung, aber Siri toppt alles, was ich bisher kannte!
Ich bin kein Apple-Freund und besitze nicht ein einziges Apple-Produkt, aber das klingt wirklich beeindruckend und beim Beispiel mit deiner Frau fast schon raffiniert – solange ihr wirklich denselben Nachnamen habt. Ob Siri wohl verwirrt wird, wenn du als Namen deiner Frau jemand anderes, d.h. mit anderem Nachnamen nennst? Wahrscheinlich nicht, dann übersteuert der genannte Nachname wohl die Erwartung deines Nachnamens. Aber könntest du mal testen.
Natürlich kann man auch Siri verwirren. Es ist ja schließlich auch nur eine Maschine.
Mich beeindruckt die augenscheinliche “Intelligenz” und die Taktik, mit der Siri versucht, Dich zu verstehen und Dir zu helfen. Alleine das Nachfragen von Parametern und das Lernen aus vergangenen Anweisungen sind wirklich beeindruckend.
Eine Frage wie: “Wie geht es Apple heute?”, beantwortet Siri lakonisch mit dem aktuellen Börsenkurs. Frage ich: “Wie geht es meiner Frau heute?”, fragt Siri: “Möchtest Du Deine Frau anrufen?”. Das ist schon ziemlich cool.
Siri besitzt im Auslieferungszustand ein Standardwissen und je häufiger man Siri verwendet, umso besser versteht es einen.