Yanko Slingshot Camera (Konzept):
Bitte nicht freundlich!
Das Konzept der Zwille-ähnlichen «Slingshot Camera» mag für kurze Dauer erheitern, zu mehr als einem Spielzeug taugt es am Ende jedoch nicht.
Praktisch zu einem Stab zusammengeklappt kann man das bedrohliche Werkzeug wie ein Butterfly-Messer transportieren, um im entscheidenden Moment ganz überraschend die Kamera zu zücken. Hat man die beiden Arme ausgeklappt, zielt man auf die zu fotografierende Person und zieht das Gummiband nach hinten…
Während die ahnungs- und schutzlosen Opfer schmerzverzerrt Deckung suchen, hat man schon das Foto im Kasten, denn das Gummiband fungiert als Auslöser. Für weiter entfernt stehende Motive sollte man ein paar gefaltete Papierschnipsel als «Munition» bereit halten.
Dabei ist man nicht nur auf tageslichttaugliche Motive beschränkt, durch die beiden Blitz-LEDs in den Ärmchen, lässt sich auch jede noch so dunkle Ecke ausleuchten. Über den integrierten USB-Port lädt man seine Trophäen gleich zu den berüchtigten sozialen Netzwerken hoch.
Der Sinn mag sich mir nicht so recht erschließen, so etwas spricht sich schnell rum, weshalb der Überraschungsmoment nur von kurzer Dauer sein wird. Vielleicht wäre es, bei angemessenem Preis, ein lustiges Mitbringsel für die Kinder des Nachbarn, der ja immer so stolz auf seinen Nachwuchs ist.
(via Yanko Design)
























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Die Idee finde ich an sich ganz nett, mal was anderes. Ich glaube auch nicht, dass sich das bei Nicht-Nerds so schnell herumspricht.
Viel “lustiger” wäre aber doch eine gefakte 9mm-Pistole mit der Linse in der Mündung. Und das finale Foto zeigt dann einen Polizisten, der zurückschießt – leider mit einer echten. :-)