Hanako 2:
Lernpuppe für Zahnmedizin-Studenten

Diese Puppe opfert sich für uns alle auf: Sie erlaubt es angehenden Zahnärzten unter realistischeren Bedingungen zu üben. Die Puppe hustet, bewegt sich, blinzelt und tut einiges mehr.

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“Wer hat Angst vor’m Schwarzen Mann? Und wenn er kommt?”, diesen Satz eines Fangspiels kennt wohl jeder. Für viele wird dieses “grausame” Spiel einmal im Jahr Realität, wenn sie den Gang zum weißen Mann antreten, zum Doktor med. dent. Ein großer Teil der Bevölkerung leidet unter Ängsten beim Zahnarztbesuch. Umso besser er ist, desto schneller und schmerzfreier geht das vonstatten, deshalb üben die Mediziner fleissig. In Japan tun sie das auch an Puppen, die jüngste Errungenschaft ist das Modell Hanako 2 mit lebensechten Eigenschaften.

Übungsmodelle kennt jeder Autofahrer aus dem Erste-Hilfe-Unterricht, wo er dem AmbuMann eine Beatmung und Reanimation zuteil kommen ließ. In diesem Fall handelt es sich nicht nur um eine echter wirkende, starre Puppe. Nein, die hier kann sogar irritierende Dinge vollbringen, wie mit den Augen zu rollen, sich zu verschlucken oder mal kurz niesen zu müssen. Damit verlangt sie dem angehenden Zahnarzt weitaus mehr ab. Hat der sich mit diesem Umstand erstmal abgefunden, wird er gleich wieder aus dem Konzept gebracht – die Puppe versucht auch den Mund zu schließen oder zu sprechen.

Hanako 2 verfügt über eine Spracherkennung und kann, in begrenztem Maße natürlich, auf Fragen antworten oder Wünsche äußern. Der männliche Leser wird sicherlich schnell eine äußerst irritierende Ähnlichkeit mit speziellen aufblasbaren Puppen erkannt haben. Die kommt auch nicht von ungefähr, ein Hersteller solcher Puppen half mit bei der Entwicklung der Haut, die nun nicht aus PVC sondern aus natürlicher wirkendem Silikon besteht. Außerdem wurden von dieser Firma Zunge und Wangen beigesteuert.
Wie sich diese Puppe auf die Anzahl männlicher Zahnmedizinstudenten auswirken wird, ist noch offen…

Achtung, das Video enthält Szenen in denen ein Bohrer vorkommt!

Via Diginfo.

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6 Kommentare

  1. Tom
    schrieb am 1. Juli 2011 um 17:51 Uhr (#)

    Was der Roboter wohl macht bei meinem Lieblingsspruch vom Zahnarzt: “Na dann beissen Sie jetzt die Zähne zusammen und machen mal den Mund schön weit auf …”?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Kai Zantke
      schrieb am 1. Juli 2011 um 22:13 Uhr (#)

      Ist doch ein Super-Spruch, wenn er genauso lässig beim Arbeiten ist.. oder ist der schon so einprogrammiert, dass er automatisch” rausploppt”?

    2. Tom
      schrieb am 2. Juli 2011 um 08:42 Uhr (#)

      Einem Zahnarztroboter würde ich den Spruch auf jeden Fall einprogrammieren … dann sieht der Patient bestimmt alles nicht mehr so verbissen ;-)

  2. MadMike
    schrieb am 2. Juli 2011 um 00:46 Uhr (#)

    Hoffen wir mal, dass kein angehender Mediziner diese Puppe mit in den Feierabend nimmt…

    Und jetzt sagt bloß nicht, diese Assoziation wäre euch NICHT gekommen! :-)

    1. Tulip
      schrieb am 2. Juli 2011 um 14:52 Uhr (#)

      Genau das gäb nen guten Blowjob oder Deepthroat! :-o

    2. wowow
      schrieb am 2. Juli 2011 um 18:55 Uhr (#)

      LOL,…doch, doch, natürlich, schuldig im Sinne der “Anklage”!!! 8-)

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