SpaceLab for iOS:
Das iPhone fliegt ins All

Das iPhone macht einen Ausflug ins Weltall und dient dort einigen Experimenten.

SpaceLab for iPhone

SpaceLab for iPhone

“Der Weltraum – unendliche Weiten. […] Dies sind die Abenteuer..” mit diesen Worten weckt eine bekannte SF-Serie die Neugierde des Zuschauers. Den mystischen Weltraum machen sich auch andere zunutze, viele werden sich an den Fisher Spacepen erinnern oder die Casio G-Shock DW-5600, die auf einer Weltraum-Mission dabei waren und mediale Aufmerksamkeit erhielten. Obwohl sich das iPhone eigentlich nicht über fehlende Publicity beschweren kann, fliegt es mit SpaceLab for iOS ins All.

Damit dürfte das iPhone endgültig in die Geschichte eingehen – offiziell als “certified for spaceflight” klassifiziert, darf es auf Weltraummission geschickt werden. Die App SpaceLab for iOS soll dabei einige Tests mit den internen Sensoren durchführen:

  • Mit der Kamera soll über die Erdkrümmung die ungefähre Höhe bestimmt werden.
  • Es erfolgt eine Kalibrierung durch Fotos und mehrere Sensoren für den Lage- und den Beschleunigungsmesser.
  • Eine Vergleichssoftware bestimmt nach Willen der Programmierer die Koordinaten, indem Aufnahmen der Erde mit Schemen von Küstenlinien verglichen werden.
  • Die Auswirkungen der kosmischen Strahlung auf Computerspeicher sollen mit dem RAM des iPhones überprüft werden.
  • Ehrlich gesagt fällt mir dazu nichts mehr ein. Geht der NASA das Geld aus? Ist man jetzt auf Almosen von Apple angewiesen? Soll das ein PR-Gag von Odyssey Space Research sein, die hinter dem SpaceLab stecken? Oder sind Miniatursensoren in Smartphones tatsächlich so “Highend”, dass man auf die sündhaft teuren Standardprodukte in absehbarer Zeit verzichten kann?
    Was haltet ihr davon?

    Via Venturebeat.
    Die Webseite von SpaceLab.

     

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    9 Kommentare

    1. Komischer Artikel. Das iPhone is sinnlos aber die anderen, sogar im Artikel aufgeführten Produkte, haben Sinn gemacht oder wie?
      Es war sogar schon Lego auf der ISS (falls es nicht eh noch immer oben is)….

    2. Da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Es geht hier nicht um Sinn oder Unsinn. Ich frage mich nur, wieso man diese Tests mit einem Smartphone durchführen will, wenn die Shuttle bereits solche Technik besitzen.

      Zentrale Frage ist also: Wenn man schon solche Tests durchführt, heißt das “Miniatursensoren in Smartphones sind tatsächlich so “Highend”, dass man auf die sündhaft teuren Standardprodukte in absehbarer Zeit verzichten kann?”

      (Zufälligerweise machen die angesprochenen Produkte tatsächlich Sinn, das war aber gar keine Absicht ;)

      Ein Kugelschreiber schreibt normalerweise nicht in der Schwerelosigkeit, wenn er auch teurer als ein simpler Bleistift ist.
      Eine Uhr ist ganz nützlich, wenn man Außeneinsätze hat oder keine richtigen Tag/Nacht-Wechsel.)

      • Vielleicht geht es primär darum solche Technik für die Zukunft zu testen und Apple war anscheinend der offensichtlichste Anbieter.
        Warum nicht etwas, das funktioniert, billiger bekommen als es durch die von der NASA beauftragten Firmen sündteuer herstellen zu lassen.

        Das wär eine Überlegung die für mich da offensichtlich wäre. Weil, wenn’s funktioniert, warum nicht auch verwenden. Soweit ich weiß werden extra für die Mission angepaßte Apps verwendet, es gibt diese App(s) sogar in einer Zivil-Version zum Download.

        Hier ein etwas detaillierterer Link:
        http://apfeltalk.de/forum…rimental-geraet.html

    3. Das ist für mich glasklar.
      Apple zahlt eine Riesensumme um das iPhone unsterblich werden zu lassen. So eine Mission ins All kostet ja was.

    4. Wer stattet die NASA den mit Computern aus? Vielleicht gibt’s Rabatt beim Nächsten Schwung Apple Server. :-)

    5. P.S.: Wenn wir uns schon fragen weswegen IPhone’s in’s All müssen. Weswegen muss, seit den 80ern, überhaupt noch jemand oder etwas in’s All? Satelliten werden keine repariert und verglühen im All und neue entfalten sich völlig autonom…

    6. Man darf wohl davon ausgehen, dass die Marketing-Abteilung von Apple noch eine halbe Million übrig hatte.

      By the way: Erinnert sich jemand hier an die TIMEX-Werbung damals? Als man eine Armbanduhr z.B. ans Rad einer Motocross-Maschine geschnallt hat? Apple sollte Nägel mit Köpfen machen und ein iPhone 4 auf eine Hitzekachel kleben, um dessen Haltbarkeit beim Wiedereintritt zu demonstrieren! Dann wären endlich die Glasbruch-Meldungen passé. :-)

    7. Google will ja auch denn Tricorder,da darf Apple ‘türlich nicht fehlen.

    8. Wofür muss man die Auswirkungen der kosmischen Strahlung auf den Computerspeicher erforschen? Solle zukünftige Astronauten das iPhone auch nicht im Weltall missen müssen. Etwas hoch gegriffen ist es bestimmt.

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