Samson USB Meteor Mic im Test:
Soundgranate in Chrom

Das USB-Studiomikrofon Meteor Mic von Hersteller Samson glänzt mit einer verchromten Oberfläche und ansprechendem Retro-Design. Wir hatten Gelegenheit, es an Rechner und iPad zu testen.

Ein Hingucker ist es auf jeden Fall schon mal, das Samson Meteor Mic USB-Mikrofon. Eine chromglänzende kleine Retro-Granate, die mit ihren 263 Gramm Gewicht überraschend schwer in der Hand liegt, wenn man sie aus dem Kästchen nimmt.

Das Meteor Mic hat nicht nur ein Stativgewinde von 5/8 Zoll, in das natürlich auch ein kleines 3/8 Zoll Adapterstück hineingeschraubt werden kann, sondern besitzt darüber hinaus 3 Beine, die das USB-Mikrofon in beliebigen Lagen halten – ein eingebautes kleines Stativ also.

Samson USB Meteor Mic im Test: Soundgranate in Chrom
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Auf der Vorderseite verfügt das Meteor Mic über einen Stummschalter sowie einen Lautstärkeregler für den Kopfhöreranschluss. Eine Leuchtdiode zeigt an, ob das Mikrofon aktiv ist (blau), stummgeschaltet (gelblich) oder übersteuert (rot).

Auf der Rückseite kann man besagte Kopfhörer anschließen und mit dem Lautstärkeregler einstellen, wie laut man die eigene Aufnahme eingespielt haben möchte.

Darunter befindet sich der miniUSB-Anschluss für das mitgelieferte miniUSB-auf-USB-Kabel. Software ist nicht nötig. Einfach mit dem USB-Port des Rechners verbinden und fertig, eventuell muss man das Meteor Mic noch bei der Soundeingabe in den Systemeinstellungen auswählen.

Ist das erledigt, kann man ausprobieren, ob die 25mm-Großmembran des Meteor Mic wirklich einen Unterschied macht. Immerhin ist Hersteller Samson für seine professionellen Audioprodukte bekannt.

Im kurzen Vergleich mit dem eingebauten Mikrofon des MacBookPro hört man auf jeden Fall einen deutlichen Unterschied:

MikroMacBookPro by vranx

MikroSamsonMeteorMic by vranx

Da lohnt es sich, das Samson Meteor Mic anzuschließen. Der Frequenzgang reicht von 20 Hz – 20 kHz, der maximale Schalldruck beträgt 120 dB und die Samplerate 44,1/48 kHz. Bitrate: 16 Bit, Kopfhörer-Ausgangsleistung: 85 mW an 16 Ohm. Der Klirrfaktor beträgt 0,01% unbelastet, 0,04% @ 32 Ohm und der Geräuschspannungsabstand 96 dB (A).

Besonders praktisch: mit dem Camera Connection Kit (oder einem Nachbau, wie ich ihn besitze) lässt sich das Meteor Mic auch als iPad-Mikrofon verwenden.

Fazit: Sieht gut aus, hört sich gut an und lässt sich durch den Anschluss an PC, Mac oder iPad vielseitig verwenden. Wer sich genauer informieren möchte, wirft einen Blick in das deutschsprachige Handbuch des Meteor Mics. Darin erhält man auch Tipps, wie man am besten Akustikgitarre, Gesang, Klavier, Drums und anderes mit dem Meteor Mic aufnimmt.

Auf Amazon gibt’s das Samson Meteor Mic (Affiliate-Link) für 99 Euro.

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1 Kommentar

  1. InterFerence
    schrieb am 30. Mai 2011 um 15:08 Uhr (#)

    Sehr fein! Von solcher Art Berichte sollte es hier ruhig mehr geben. ;) Vorallem, dass es diesmal auch ein Test-Audiofile gibt!

    Ich suche schon seit längeren ein gescheites USB Mikrofon, habe aber bis heute noch keins gefunden, dass ich auch bereit wäre zu bezahlen. =/

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