Asus Lamborghini VX7:
Laptop mit Heckspoiler
Asus hat seinen Lamborghini VX7 Laptop einem kleinen Tuning unterzogen und vor allem die Performance verbessert.
Warum sich manche Firmen mit anderen Marken zwecks Vermarktung zusammenschließen, ist manchmal ein Rätsel. Wer braucht ein “Prada”-Handy, das technisch nicht mal sonderlich gut ist? Im Falle von Asus und Lamborghini macht der Einsatz der Marke wenigstens halbwegs Sinn: Der Sportwagenhersteller steht für eigenwillige und sehr schnelle Fahrzeuge, der neue Rechner von Asus hat einen flotten Prozessor und ein Design, dass sich am Lamborghini Murcielago LP640 orientiert. Das ist nicht unbedingt jedermanns Geschmack.
Gefallen dürfte den meisten potentiellen Käufern aber der Intel Core i7-2630QM, der mit 2.0 GHz getaktet ist, und auf der neuen Intel Plattform basiert, die im letzten Quartal vorgestellt wurde. Der 4-Kerner kann acht Threads gleichzeitig bearbeiten und mittels Turboboost auf 2.9 GHz aufgeplustert werden. Das ist für ein Laptop schon ordentlich schnell. Asus gibt zudem an, dass man den Rechner mit bis zu 16 GB RAM bestücken kann, was aber nicht vom Prozessor unterstützt wird, wie Intel verrät.
Die Pixel werden von einer Nvidia GeForce GTX 460M Grafikkarte mit 3GB Grafikspeicher beschleunigt. Das Display misst 15.6 Zoll und hat eine FullHD Auflösung. Es gibt zwei 750 GB Festplatten, aber offenbar keine SSD für das Betriebssystem. In Sachen Kontakt zur Außenwelt bietet Asus WLAN, Bluetooth 3.0, USB 3.0, HDMI und eine 2-MP Webcam an. Ein Kartenleser ist auch eingebaut.
Das sehr auffällige Design muss man schon mögen, die Farbe Orange ist ja nicht immer gewünscht. Es gibt aber auch eine Variante in Schwarz. Auch der breite Abschluss hinter dem Display ist auch eher ungewöhnlich. Aber allzu oft wird man den Rechner sowieso nicht sehen, denn Asus hätte gerne satte 1995 Euro für den Lamborghini VX7, der an Ende April verfügbar sein soll.


























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11. April 2011 um 23:26
Grandsätzlich finde ich so Koorperationen wirklich witzig, so wie die Ferrari-Notebooks und neuerdings (!) die Ferrari Acer Liquid. Aber das Teil ist mit einen Zacken zu scharf. Ein wenig übertrieben wie ich finde.
12. April 2011 um 7:29
Stimmt! Und dann noch in Verbindung mit den richtigen Firmen. Sollte beispielsweise Bang&Olfusen (Jacob Jensen Design) ein Laptop auf den Markt bringen. Würde ich mich, selbstverständlich umgehend, von allen Äpfeln verabschieden.
13. April 2011 um 11:23
Schöner Beitrag!
Viele Grüße,
Olli