Windows 8:
Erste Screenshots sind da
An Windows 8 wird zwar noch kräftig gearbeitet, aber wie es im Netz halt so ist: Kaum hat jemand eine Vorab-Version, gibt es die ersten Screenshots.
Microsoft hat sich mit Windows 7 nach dem Desaster mit Vista zwar wieder rehabilitiert, aber die Entwicklungszeit zwischen den einzelnen Versionen darf auch nicht zu lang werden. Dass man an Windows 8 schon länger arbeitet, ist bekannt, auch, dass das neue System ARM-Prozessoren unterstützen wird. Offenbar denkt Microsoft an den Einsatz auf Tablets, bzw. wird die “Phone-Version” näher an die Desktop-Version ran bringen. Nun sind erste Screenshots aufgetaucht, die vermuten lassen, dass es innerhalb der Windows-System-Programme auch eine veränderte Nutzerführung geben wird.
Seit Office 2007 gibt es die sogenannten “Ribbons” in der oberen Menüleiste. Statt sich durch Drop-Down-Menüs zu quälen, kann der User einzelne Unterpunkte eines Menüs direkt sehen und anklicken. Das ist teilweise praktisch, teilweise artet die neue Nutzerführung allerdings auch in eine Klickorgie aus, weil die bisherigen kurzen Symbolleisten dadurch entfallen. Manchmal vermisse ich geradezu die Untermenüs, weil die dann doch schneller zum gewünschten Ergebnis führen.
Nun sind die Office-Programme eine spezielle Sache, weil sie sehr viele Anwendungen anbieten. Beim Explorer oder in anderen Systemmenüs könnten Ribbons tatsächlich für viel mehr Übersicht und Vielfalt sorgen, wie man an den ersten Screenshots auch schon erkennen kann.
Neu wird wohl auch sein, dass man über die meisten integrierten Windows 8 Programme direkt auf einen Cloud-Speicher zugreifen kann. Das wird vermutlich der Microsoft-eigene “Sky Drive” Dienst sein, aber aus Wettbewerbsgründen dürften sich andere Dienste ebenfalls einbinden lassen müssen.
Die ersten Beta-Versionen sollen im Herbst raus gehen, die Markteinführung von Generation 8 könnte dann Ende 2012 geschehen.
Via Withinwindows


























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05. April 2011 um 13:59
Das erinnert mich an einige Phototools wo das Foto gut 5% des Screenshots einnimmt aber der Rest mit riesigen Button für Funktionen, Kurven und Einstellungen reserviert ist. Ach wie sehr lobe ich dann wieder mein OsX wo es ein paar winzig UI Elemente gibt, der Rest mir aber das zeigt was ich sehen will… Oh und Ribbons, das ist wohl die schlimmste Erfindung die es gibt. Es gäbe ja soviel Alternativen, aber solange Sesselpupser die Welt regieren..
05. April 2011 um 14:34
Ribbons? Super! Der Grund, aus dem ich MS Office 2007 (und 2010) so gern mag :)
05. April 2011 um 17:32
Auf großen Bildschirmen kann ich mir das wirklich sinnvoll vorstellen, auf kleineren frage ich mich jedoch, ob es tatsächlich Sinn macht immer so viel Platz durch Funktionsleisten belegt zu haben…
05. April 2011 um 18:27
Ich hoffe nur man kann es auch abschalten. Die Displays werden zwar größer aber in der Breite und nicht in der Höhe. Möchte auch garnicht wissen wieviel Platz dann noch auf einem Netbook bleibt.
05. April 2011 um 20:29
wie die Vorredner schon geschrieben haben hoffe ich auch das neben der offenbar unbedingt nötigen Platzverschwendung für Funktionsleisten usw. auch noch einwenig Platz für die eigentliche Arbeit bleibt.
05. April 2011 um 23:34
Gleich wieder was zum meckern ;-)
Denke wenn ihr ein 24 Zoll Monitor besitzt ,wird das kein Problem sein. Erstmal abwarten wie das endprodukt aussieht.
In Office usw. ist das ne Super Sache .
MfG
06. April 2011 um 22:14
Das war auch mein erster Gedanke. Bei den Browsern herrscht Krieg wer den dünnsten und kompaktesten Browser hinkriegt. Da zeigt sich Microsoft meistens als Schlusslicht. Und dann, die paar wenigen Explorer-Funktionen möglichst als Ribbons mit schön grossen Icons über möglichst den gesamten Bildschirm verteilen.
Ja, zuhause hat man wohl einen grossen Bildschirm. Aber unterwegs? Ich schleppe doch mit meinem Noti kein 24” Display rum. Und wenns auch auf ARM-Prozis laufen soll?!??