Electro Smile:
Elektroschock zwingt auch Ihr Kind zum Lachen

Electro Smile ist ein Elektroschocker, der Ihr Kind zum Lachen zwingt.

Bitte festhalten, jetzt kommt ein Schocker – im wahrsten Sinne des Wortes: Der Electro Smile. Wir alle dürften schon einmal diese komischen Bauchweg-Elektroschocker gesehen haben: Man klemmt eine 9 Volt-Batterie mit zwei Klebeflächen auf den Bauch und schon fängt er an, heftig zu zucken und zu trainieren. Das geht mit allen Muskeln. Der Electro Smile sorgt nicht für weniger Fett, sondern zaubert ein strahlendes Lächeln auf das Gesicht Ihrer Kinder.

«Ihre Kinder werden lächeln oder sie kriegen Ihr Geld zurück», so wirbt der Hersteller. Das Folterinstrument klemmt man hinter die Ohren, während man den Bügel unters Kinn schiebt. Durch Elektroimpulse werden die Muskeln angeregt sich zu kontrahieren und schon lächelt das Kind. Wenn es zu den Sturköpfen dieser Generation gehören sollte, werden die «30 AMP Super Shock» auch ihren Spross dazu bringen, die Mundwinkel anzuheben.

Der Strom läßt sich allerdings in mehreren Stufen einregeln und das Lachen soll laut Werbetext «für Tage» andauern. «Wenn Oma kommt, werden ihre Kinder glücklich aussehen, nur durch drücken eines Knopfes.» Als Nebenwirkungen sollen nur «leichte Zuckungen» auftreten.

Puuh, mir fehlen die Worte. Das ist so verrückt, dass wahrscheinlich selbst in Fernost, wo dafür geworben wird, nur mit dem Kopf geschüttelt wird. Ich hoffe sehr, es handelt sich um einen schlechten Scherz.

Via News Weird.

Update: Dank unserem Leser Qbit hat sich diese Meldung tatsächlich als schlechter Scherz herausgestellt. Das Originalprodukt heißt Kami Kami und soll die Anzahl der Kauvorgänge der Kinder zählen, genauso abstrus, doch weitaus weniger gefährlich.

Mehr lesen

Oxford Nanopore DNA-Sequenzer: USB-Stick rein, DNA-Code raus

23.2.2012, 0 KommentareOxford Nanopore DNA-Sequenzer:
USB-Stick rein, DNA-Code raus

Mit dem Oxford Nanopore Technologies DNA-Sequencer der Größe eines USB-Sticks kann sich bald jeder seine DNA ansehen.

Pflänzchen-Lesezeichen und Kabelbinder: neuerdings hat sein eigenes Lesezeichen

21.2.2012, 0 KommentarePflänzchen-Lesezeichen und Kabelbinder:
neuerdings hat sein eigenes Lesezeichen

neuerdings.com ist sicherlich nicht unbekannt, aber wir haben, ohne es zu wissen einen inoffiziellen «Fan-Shop».

iFeng 4S: Das bläst dich glatt um!

2.2.2012, 3 KommentareiFeng 4S:
Das bläst dich glatt um!

Die Verballhornung eines Produktnames kann zu lustigen Konsequenzen führen. Das iFeng 4S ist ein solches Beispiel, das nicht unschuldig an dieser Irreführung ist.

12 Kommentare

  1. MadMike
    schrieb am 6. Februar 2011 um 10:22 Uhr (#)

    Ein Scherz? Mal Florian Silbereisen fragen, der hat das Teil getestet.

    1. Mario
      schrieb am 7. Februar 2011 um 10:56 Uhr (#)

      Der hatte aber noch den Prototyp mit Autobatterie getestet.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Kai Zantke
    schrieb am 6. Februar 2011 um 11:24 Uhr (#)

    Als persönliche Anmerkung:
    Im Land des Lächelns eifern vorallem Frauen nach einem perfekten und ständigen Lächeln. Sie sagen es mache schön und attraktiv. Gleichzeitig kann der Asiate seine Emotionen hinter einem (ewig) lächelnden Gesicht verbergen. Ein chinesisches Sprichwort besagt: “Das Leben meistert man lächelnd – oder gar nicht”.
    Vorallem aber hat die Gesichtsmimik einen direkten Einfluss auf unser Gemüt – man grinse nur 30 Sekunden lang und wird bemerken, dass man sich tatsächlich ‘irgendwie’ freudiger fühlt.
    Es ist unter diesem Gesichtspunkt nicht verwunderlich, dass solche “Hilfsmittel” angeboten werden, doch bei Kindern hört der Spaß auf!

  3. fischfresse
    schrieb am 6. Februar 2011 um 19:42 Uhr (#)

    Bravo! Das sollten Hartz-4-Familien gratis bekommen, damit wenigstens ein Kinderlächeln ihr tristes Dasein erhellt. Aber die Verwaltungen sind ja sowas von innovationsfaul …

    1. Tom
      schrieb am 7. Februar 2011 um 13:56 Uhr (#)

      Die kostengünstige Hartz-IV-Version besteht aus zwei blanken Drähten und einer Steckdose!

  4. schoschie
    schrieb am 7. Februar 2011 um 10:47 Uhr (#)

    Nur leider lächelt man dann so gequält und unecht wie das Kind auf dem Foto. Ich vermute auch, dass das Ding ganz und gar echt und seriös ist; wie Vorposter schon bemerkten, gibt es in Japan und anderen Ländern geradezu einen Lächelzwang.

  5. Tom
    schrieb am 7. Februar 2011 um 14:03 Uhr (#)

    Auf jeden Fall muss es einen Verpolungsschutz für die Batterie haben sonst kommt womöglich etwas ähnliches zustande wie bei Angie …

  6. Qbit
    schrieb am 8. Februar 2011 um 10:26 Uhr (#)

    Hierbei handelt es sich wohl um einen Schwindel!

    Ich konnte das einfach nicht glauben und habe etwas gegoogelt.

    Das Gerät existiert wirklich und nennt sich Kami Kami Sensor. Es handelt sich dabei aber lediglich um einen Zähler für das Kauen und sendet keine Elektroschocks aus! Hier hat jemand die Werbegrafiken genommen und mit neuen (englischen!) Texten versehen.

    Leider hat sich der Schwindel schon über zahlreiche Blogs verteilt.
    Quelle: Kami Kami Sensor

    1. Mario
      schrieb am 8. Februar 2011 um 10:30 Uhr (#)

      Also nur so was wie Bonsai Kitten. Ich dacht’s mir schon.

    2. Schreibt hier auf dem Blog Kai Zantke
      schrieb am 8. Februar 2011 um 13:47 Uhr (#)

      Herzlichen Dank für die Richtigstellung Qbit.

    3. Qbit
      schrieb am 8. Februar 2011 um 19:57 Uhr (#)

      Aber es klang verdamt gut. Für einen Moment bin ich denen auch auf den Leim gegangen. :)

  7. Alex
    schrieb am 15. Februar 2011 um 17:44 Uhr (#)

    Haha. Schade das es doch nur ein Scherz war. Haette man super im Gastronomie-Sektor anwenden können. Vor allem bei den meisst schlechter gelaunten Hotelwirten in den Schweizer Bergen….

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

  • Neuerdings auf Twitter

  • Über neuerdings.com

    Die tägliche Dosis Technik. Wir melden nicht nur das Erscheinen neuer Gadgets, sondern testen sie aus Anwendersicht.

  • Autoren