Samsung Sliding PC 7:
Rutsch mal zur Seite
Das neue Samsung Sliding PC 7 Netbook ist auch ein Tablet und sieht richtig gut aus.
Auch wenn gerade die halbe Welt verzückt durch die Gegend läuft und «Tablet, muss ich haben» murmelt – so richtig sicher bin ich mir persönlich immer noch nicht, ob die Dinger in der jetzigen Form einen Sinn ergeben. Also mal abgesehen davon, dass man mit ihnen super angeben kann. Natürlich sieht die Sache anders aus, wenn man mittels Tablet die Technik im gesamten Haus steuern kann, aber bis so weit ist, muss man sich wohl eher auf den Formfaktor verlassen. Samsung hat mit PC 7 einen Mix aus Tablet und Netbook vorgestellt, der mich allerdings schwach werden lassen könnte.
Wie man auf dem Bild erkennen kann, kann man das Display wie bei einem Smartphone zur Seite schieben und schon hat man eine komplette Netbooktastatur. Man lebt also in beiden Welten. Dabei ist das PC 7 mit einer Dicke von 2 Zentimeter nicht mal besonders hoch. Zwar ist es damit nicht so schlank wie ein iPad, hat aber eben die Tastatur.
Das 10 Zoll-Display verfügt über eine relativ große Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Angetrieben wird der Rechner von einem Atom Z670, was etwas ungewöhnlich ist. Die auf den Codenamen «Linecroft» hörende Atom-Linie gehört zur SoC (System on a chip)-Reihe und bringt auch eine HD-Unterstützung mit. Eigentlich ist der Chip eher für UMPCs und evtl. Smartphones gedacht. Aber mit 1.66 GHz ist er offenbar ausreichend schnell, um den Rechner vernünftig zu beschleunigen. Da man auf Windows 7 setzt, wird das auch nötig sein.
Für den Einsatz unterwegs soll das Netbook/Tablet mit WLAN, UMTS und Wimax ausgestattet sein. Damit die Daten schnell geladen werden setzt man auf eine 64GB SSD.
Erstaunlich ist der von Samsung bisher kommunizierte Preis. Die Basisversion soll ab März in den USA gerade mal 699 Dollar kosten, was schon eine deutlich Ansage ist.
























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11. Januar 2011 um 9:35
ich weiß ja nicht so recht. solche kompromislösungen fand ich noch nie gut. kann mir nicht vorstellen das sich das bewährt. würds allerdings gern mal live erleben.
11. Januar 2011 um 11:33
“Natürlich sieht die Sache anders aus, wenn man mittels Tablet die Technik im gesamten Haus steuern kann, aber bis so weit ist, muss man sich wohl eher auf den Formfaktor verlassen.” google ma crestron :>
11. Januar 2011 um 18:40
Das mit der Slidetastatur sieht für mich endlich mal nach etwas ernstzunehmendem aus. Diese ganzen Drehgelenk-Display-Tablets sehen ja wirklich mehr albern aus.
12. Januar 2011 um 8:20
Hm, wie siehts bezüglich Betriebssystem aus?
Würde mir die Tablets onehin alle mit Android wünschen :)
12. Januar 2011 um 14:05
Endlich mal jemand der den ganzen Hype um die Tablets auch ein wenig relativiert. Klar, die Geräte sind gerade trendy und jeder Anbieter möchte eben seinen Teil vom Kuchen abbekommen, aber ich fand es schon erschreckend, wieviele Tablets auf der CES vorgestellt wurden. Der Markt wird sich dann in 2011 bestimmt konsolidieren und einige Anbieter bleiben genauso auf der Strecke, wie dies bereits bei den Netbooks der Fall war (und ist). Von daher: wirklich tolle Idee mit der “Slide-Tastatur”, die Samsung da hatte. Hoffentlich ist die Verarbeitung so gut, wie man es inzwischen von Samsung bei deren Netbooks gewohnt ist – und noch viel wichtiger: hoffentlich ist das Samsung Sliding bald in Europa verfügbar.