Sony Ericsson LiveView:
Der Bluetooth-Monitor
für faule Android-Anwender

Sony Ericssons LiveView Bluetooth-Monitor für Android-Handys soll unabhängig machen. Eine Lösung, die ihr Problem sucht.

Man kann’s auch übertreiben mit der Gadgetliebe.

Sony Ericsson scheint allen Ernstes zu glauben, dass ich mir noch ein Bluetooth-Gerät antue, das mein Android-Handy schneller leersaugt, aufgeladen werden will, verloren gehen kann und nichts anderes tut, als mir ein paar Dinge anzuzeigen, die auf dem Handy-Monitor auch schon prangen.

Die Philosophie dahinter:

Sony Ericsson LivewView für Android
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Genervt vom langen Suchen nach dem Handy? Sony Ericsson LiveView (Affiliate-Link) ist die Lösung. Mit einem Blick auf das Bluetooth-Display ist man überall und immer informiert, was auf dem Handy los ist.

Ja, bisweilen bin ich genervt, weil ich mein Smartphone gerade nicht finde. Aber ob die Lösung des Problems darin liegt, dass ich mir noch ein Gerät zulege, das ich verlieren kann?

Das LiveView soll mir in allerlei Situationen den Blick aufs Handy-Display ersparen, indem ich einen Blick auf diees Zusatzdisplay werfe – das ich mir zum Beispiel an den Arm schnalle.

Anwendungsbeispiele: Der Dirigent beim Konzert, der Kletterer mitten in der Felswand, die Joggerin beim Laufen…

Mit Verlaub: Wir sind ja die Generation Online, aber wenn ich in der Felswand hänge, interessieren mich allenfalls die SMS von meinem Vorkletterer, der mir mitteilt, dass die Anker sich lösen. Am Dirigentenpult hätte ich gerne Leute, die nicht nebenbei noch simsen oder facebooken, und beim Joggen steuere ich meine Musikberieselung direkt am Headset – auch per Bluetooth.

Das LiveView mag drei oder vier Anwender finden, die genau das gesucht haben. Alle andern, die sich noch ein winziges Gerätchen zum verlieren, regelmässig aufladen und meistens genau dann neu Bluetooth-paaren wünschen, wenn’s grad funktionieren müsste, kriegen das Sony Ericsson LiveView (Affiliate-Link) für Android gegen rund 110 Franken oder wohl etwa 90 Euro.

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19 Kommentare

  1. Flurin
    schrieb am 4. Oktober 2010 um 16:36 Uhr (#)

    Ich würde mir das Ding kaufen um es als Uhr zu benutzen, die mehr kann als Wecker, Zeit und Datum! Nur das häufige Aufladen und dass das Ding nicht wasserdicht ist, wäre ein bisschen mühsam…

  2. IM Carlos
    schrieb am 4. Oktober 2010 um 17:31 Uhr (#)

    Dem Autoren kann man nur eines bescheinigen: mangelnde Kreativität.
    Statt sich nur auf die Beispiele aus der Werbung zu stürzen hätte man selber realistischere Einsatzgebiete entwickeln, oder zumindest von anderen übernehmen können. Auf heise gibt es zu der Meldung von letzter Woche sogar einen ganzen Thread dazu.
    Mag sein dass so ein Gadget nicht für jeden ist. Aber statt sich mit überteuren iPad-Griffen zu befassen, die schon des Preises wegen das Gros der Leserschaft nie erreichen werden, hätte man hier ein wenig mehr Weitblick erwartet.
    Zur Info: LiveView wird durch Appz erweiterbar sein und, sofern ein Erfolg sicher einige Nachfolgemodelle nach sich ziehen.
    Ein iPad-Griff wohl eher nicht.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
      schrieb am 4. Oktober 2010 um 19:53 Uhr (#)

      lol. Kommt mir ein bisschen vor wie eine Monty Python-Nummer: Da gibt’s also einen Markt für ein Gerät, das ich nicht brauche, aber wenn ich ein bisschen nachdenke, dann fällt mir schon was ein dazu…

      Mit Verlaub, aber ich setze nicht nur mein Geld, sondern gern auch meine Kreativität lieber für anderes ein als dafür, die Marketingideen von Grosskonzernen zu Ende zu denken. Aber stimmt schon: Wer orientiert sich denn bitte an der Werbung und den Anwendungsbeispielen eines Herstellers!

    2. IM Carlos
      schrieb am 5. Oktober 2010 um 09:55 Uhr (#)

      Wie es schein hast Du noch immer nicht die Zeit gefunden bei heise vorbeizusurfen … da mußt Du nicht mal selber denken, oder Kreativität zeigen. Das haben andere schon getan.

      Was mich wundert: Das LiveView wird auf Grund der Kampagne verteufelt, weil der Autor sagt, ‘wenn ich dirigiere hab ich andere Sorgen’, aber bei einem Griff fürs iPad deren Einsatzbereich doch deutlich beschränkter ist und der im übrigen drei mal so viel kostet wird ernsthaft über Nutzen diskutiert, wärend er bei LiveView kategorisch ausgeschlossen wird.

      btw. Nicht jeder ist ein Schussel verliert täglich sein Handy und seine Gadgets. Erst recht nicht, wenn sie einem ans Handgelenk gebunden sind …

      Von einem Blog der sich neuerdings nennt setze ich allerdings vorraus, dass mir dort neue Trends und neue Produkte vorgestellt werden, unvoreingenommen und mit einer gehörigen Portion Weitblick. WEnn ihnen der Aufwand nicht wert ist dann lassen sie es besser bleiben.
      Ihr “Rezession” von LiveView läßt für mich nur den Schluß zu, dass sie von Ihrer eigenen Schusseligkeit und Ideenlosigkeit ausgehend einen Verriss schreiben wollten, ohne sich eingehend mit was anderem als der Plakatkampagne des Produktes zu befassen. Und das Sony nicht immer das glücklichst Händchen beim Thema Werbung hat ist eigentlich auch keine Neuigkeit. Das allein aber hat nix mit Erfahrungsbericht, oder gar Journalismus zu tun.

  3. Willi
    schrieb am 5. Oktober 2010 um 00:57 Uhr (#)

    Ist doch wohl besser, als sich ‘nen Nano ans Handgelenk zu schnallen. Man versuche das mal mit kurzen Ärmeln. Dazu braucht man Kabelbinder an Schulter und Ellenbogen. Das Kopfhörerkabel kann ggf. mit LiveView bleiben, wo es ist. Darüber hinaus hat man ebenso eine veritable Digitaluhr. Von Citizen gibt es Uhren nur für den japanischen Markt, die die LiveView-Funktionalität allein mit speziellen Telefonen in japanischen Netzen bieten, für ca. das Vierfache. Offenbar gibt es schon einen Markt für so was.

  4. Dominik
    schrieb am 5. Oktober 2010 um 09:21 Uhr (#)

    Ich finde auch das der Autor hier sehr wenig Kreativität zeigt. Und auch in der Felswand, beim Joggen oder auf dem Motorrad interessiert MICH wer Anruft. Eine Armbanduhr zu haben mit der sich sofort sondieren lässt ob der Anruf potentiell Wichtig ist oder nicht wäre hier sehr nützlich. Ein schneller Blick auf Handgelenk würde offenbaren ob es sich um eine wichtige oder weniger wichtige Person handelt.

    Ich meine wer kennt die Situation nicht, dass man den Vibrationsalarm seines Handys spürt aber einfach keine genaueren Information über die Art der Nachricht bekommen kann, weil das Handy unzugänglich ist.

    Die einzige Krux ist wohl die Akkulaufzeit, Wenn das Teil aber 1 Tag durchhält, und es eine schöne Dockingstation gibt, wäre es gekauft :)

  5. Mummenschanz
    schrieb am 5. Oktober 2010 um 09:49 Uhr (#)

    Eins ist sicher,dieses Handy fürs Handy spaltet die User!
    Werds mir trotzdem zulegen wie Flurin und Willi schrieben als Uhr ist es ein Supergerät,und die erweiterbarkeit per SDK Plugin finde ich, bietet viele Möglichkeiten!

  6. IM Carlos
    schrieb am 5. Oktober 2010 um 17:02 Uhr (#)

    … man kann natürlich auch unliebige Kommentare löschen …

    Ich denke neudings ist nix für mich. Zu verbohrt. Zu engstirnig.

    Einen schönen Tag noch.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
      schrieb am 5. Oktober 2010 um 19:31 Uhr (#)

      Dein Kommentar ist im Spamfilter hängengeblieben. Du musst ihn schon mal irgendwie beleidigt oder die IP eines Spammers benutzt haben.

      Und so radikal war’s mit Deinem Abschied ja offensichtlich nicht. Freut mich.

    2. IM Carlos
      schrieb am 5. Oktober 2010 um 19:38 Uhr (#)

      Ersteres kann ich verneinen und zweiteres nicht ausschließen.

      Der Abschied vom Abschied kam aber auch nur durch einen inhaltlichen Diskurs, zu dem Du leider (!) allefalls die Plattform geliefert hast.

    3. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
      schrieb am 5. Oktober 2010 um 20:50 Uhr (#)

      Nun denn, Gesprächsbereitschaft soll man nicht ausschlagen.

      Ich habe zu der Diskussion nichts inhaltliches beigetragen, weil meine Einschätzung schon im Text steht und ich, wie gesagt, nicht darüber nachdenken will, welcher selbstgefundene Nutzen für ein Gerät, das mir ein Hersteller anpreist, die auf den ersten und zweiten Blick unsinnige Anschaffung rechtfertigen würde. Es gibt für alles und jedes einen sinnvollen Einsatzzweck, wenn man lange genug darüber nachdenkt (oder wenn man spezielle Bedürfnisse hat). Unter diesem Aspekt wäre dann allerdings keine generelle (mehrheitswirksame) Einschätzung eines Produkts mehr möglich.

      Vor allem aber haben wir hier ja die Kommentarspalte, damit Leute mit andern Ansichten und Ideen unsere punktuellen Einschätzungen ergänzen oder korrigieren können. Deine Ergänzungen sind absolut willkommen, und gelöscht wird bei uns erst, wenn gespammt, getrollt oder arg beleidigt wird.

  7. Mika Volucer
    schrieb am 5. Oktober 2010 um 17:26 Uhr (#)

    Schön, wenn Emotionen hochkochen.

    Also:
    Der Preis ist mir zu hoch, aber für die Zukunft könnte ich mich damit schon anfreunden.

    Ich überlege mir das Desire Z zu kaufen.
    Da ich immer eine kleine Tasche (Nein, keine Ledergürteltasche) mit mir rumtrage, wird das Desire dort seinen festen Platz finden.
    Somit scheint es mir -für meine Zwecke- Ideal zu sein, dass ich mit einem kleinen Gerät immer aktuell informiert werde.

    Allerdings fehlt mir zum “JA” sagen noch ein Touchdisplay und ausgiebige Tests.

    1. IM Carlos
      schrieb am 5. Oktober 2010 um 17:38 Uhr (#)

      @Mika: Laut heise hat es einen Touchscreen. Multitouch schließ ich ob der Größe aber mal aus.

      Der Preis von 79,– EUR (OVP laut heise) wird auf der Straße sicher schnell fallen.

      Mein MW600 hab ich bei einem Listenpreis von 59,– EUR trotz Lieferengpass für 44,– EUR (inkl. VK) bekommen.
      Ein Preis von um die 60 EUR halt ich bei LiveView für durchaus realistisch und zu dem Preis ist das Handy-Handy mir einen Test durchaus Wert.

  8. Mika Volucer
    schrieb am 5. Oktober 2010 um 17:52 Uhr (#)

    Ja, Carlos, habe ich auch gerade gelesen. Zumindest die Ränder sind wohl “klickbar”
    Akkulaufzeit soll bei normaler Nutzung 4 Tage sein.
    Vermutlich sollte man sich auf 2 Tage einstellen.

    Das wäre mir z.b. wieder zu wenig, denn das sollte ein Gerät sein, welches man ständig trägt.

    Interessant finde ich, dass kein Logo auf dem Teil abgebildet ist.
    Wäre auch zu blöd, wenn man z.b. ein HTC Handy nutzt und dann das Logo von Sony-Ericsson herumträgt (:

    1. IM Carlos
      schrieb am 5. Oktober 2010 um 18:04 Uhr (#)

      Zur Akkulaufzeit: we will see.
      Bei dem Preis schmerzt ein erfolgloser Selbsttest jedenfalls nicht all zu sehr.
      Mit der Laufzeit des MW600 (auch SE) bin ich jedenfalls zufrieden, wenn ich es auch ausschließlich für Musik nutze.
      btw. im heise-Thread wurde die mangelnde Übertragungsqualität von SE-Produkten via BT angemerkt die ich mit meiner Kombi Desire+MW600 absolut nicht bestätigen kann.

      Zum Thema Logo: Das das imho hässlicher SE-Logo fehlt ist ein nettes Feature, aber für mich sicher kein Entscheidungsfaktor. Mein Verbesserungsvorschlag für LiveView 2.0 wär simpel: 3,5″-Klinke.

  9. Mika Volucer
    schrieb am 5. Oktober 2010 um 18:09 Uhr (#)

    Ja, das wäre ein nettes Plus mit dem Anschluss für Kopfhörer.
    Allerdings würde dies wiederum die Akkuleistung in Frage stellen.

    1. IM Carlos
      schrieb am 5. Oktober 2010 um 18:23 Uhr (#)

      Man hat ja dann noch immer die Wahl den Anschluß nicht zu benutzen.

      Im angesprochen Thread gab es auch den Vorschlag eine Mechanik nach dem Vorbild von Automatik-Uhren einzubauen, die sich durch Arm-Bewegungen “aufziehen”. Eine ander Lösung wären natürlich Solarzellen. Aber bei der Akkuleistung von aktuellen Smartphones dürfte LiveView auch in der aktuellen Konfiguration noch deutlich seltener ans Netz müssen als das Smartphone selber.

      Wie Du siehst: es gibt einen kreativen Umgang mit diesem Gadget. ;-)

  10. bernd
    schrieb am 18. Dezember 2010 um 15:56 Uhr (#)

    Was quasselt der da als von irgendwelchem ipad griffen im Vergleich zu dem Teil.

    Was hat ein Elektronischen gadget mit einem nur Materialgegenstand zu tun, ich vergleich auch keine Uhren mit Warmhaltehandschuhen.

    Nur weil dir genau das total unsinnig erscheint fürs Ipad, gibts auch Leute auf der anderen Seite die eben genauso ein solches Gadget für absolut unsinnig halten, ich finde beide klasse hab das eine links das andere rechts an den Arm geschnallt, der Griff kann plötzliches abstürzen beim Klettern verhindern und mit dem anderem Teil seh ich dabei die Höhenmeter, dank APP.

    Dann zähl du dir doch deinen eigenen nutzen für solch ein Teil auf und gut ist.

  11. Mika Volucer
    schrieb am 18. Dezember 2010 um 17:33 Uhr (#)

    Für alle, die es ein wenig hübscher haben möchten:
    http://androidpit.de/de/a…oth-Uhr-fuer-Android

    (Hoffe es ist ok, wenn ich hier so einen Link poste. Ansonsten bitte einfach den Beitrag löschen und meine Bitte um Entschuldigung annehmen)

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