Olympus E5:
Four-Third-Kamera für Profis?

Olympus hat mit der E5 sein neues Flaggschiff vorgestellt, das verwöhnten Profis aber nicht gefallen wird.

Olympus E5 - besser als die E3?

Olympus E5 - besser als die E3?

Ich besitze eine Olympus E-520, die mir seit Jahren treue Dienste leistet. Als ich die Kamera vor 3 Jahren gekauft habe, schien mir das Four-Third System eine gute Alternative zu den gängigen APS-C Sensoren zu sein. Das Gehäuse der Olympus ist kompakter, die Kamera etwas leichter, und bei der Bildqualität muss man keine Abstriche machen. Mittlerweile ist das Four-Third System für digitale Spiegelreflex allerdings ziemlich tot. Vollformatsensoren sind die Zukunft (und Spiegellose Bridge-Kameras mit Micro-Four-Third), und da sie immer günstiger werden, werden sie auch das Prosumer-Segment erobern. Um so erstaunter bin ich, dass Olympus mit der E5 (Affiliate-Link) noch eine Kamera im Profisegment mit dem Four-Third Sensorkonzept zeigt.

Olympus E5
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Four-Third macht im einfachen, billigen DSLR-Markt noch Sinn, im Bereich der kleinen Digicams ist der Micro-Four-Third Standard vermutlich die Zukunft. Aber bei Profis DSLRs sieht das anders aus. Die E5 ist im Prinzip auch “nur” ein deutlich aufgewerteter Nachfolger der E3. Auffällig ist, dass man die E5 etwas robuster gestaltet hat. So verträgt sie jetzt auch Spitzwasser (also einen Regenschauer) und ist Staubgeschützt. Die sehr gute Sensorreinigung per Ultraschall gibt es natürlich auch noch.

Olympus E5 - Staubfest

Olympus E5 - Staubfest

Der Sensor leistet 12.3 Megapixel und hat damit wohl seine Grenze erreicht. Die E5 kann bis zu 5 Bilder pro Sekunden machen, die schnellste Verschlusszeit liegt bei 1/8000. Für die Bildbearbeitung gibt es einen neuen TruPic V+ Prozessor, die Lichtempfindlichkeit wurde von bisher 3200 auf 6400 ISO angehoben. Das liegt weit unter dem, was zum Beispiel die Canon 60D kann (12.800), aber der Punkt war ja noch die Stärke der MF-Systeme.

Verbessert und wurden auch der Autofocus, der jetzt 11 Kreuzsensoren hat und mittels Software auch Gesichter erkennt. Das Display ist schwenkbar und verfügt über Live-View. Im Videomodus zeigt die Kamera Schwächen: Bewegtbilder werden nur in 720p und in Mono aufgezeichnet. Auch hier bietet die Canon 60D mit 1080p deutlich mehr. Allerdings bietet die E5 den Anschluss eines externen Stereomikrofons.

Olympus E5 für Profis?

Olympus E5 für Profis?

Die Verbesserungen sind nicht schlecht, aber in einem Olympus-Forum wurde schon scherzhaft angemerkt, dass die beste Errungenschaft der neuen E5 die sei, dass sie genau wie die E3 aussehen würde, so dass die Gattin nicht merkt, dass man sich eine neue Kamera angeschafft hat.

Und dann ist da der Preis. 1700 Euro will Olympus für die E5, was deutlich zu viel ist. Die in vielen Bereichen besser ausgestattete Canon 60D (Affiliate-Link) kostet gerade mal 1100 Euro. Eine durchaus interessante Alternative ist auch die Olympus E-30 (Affiliate-Link), die sich nur in wenigen Punkten von der alten E-3 unterscheidet und im Moment für rund 900 Euro zu haben ist. Die E5 wird ab Oktober im Handel sein.

Drei Beispielbilder der Olympus E5 (Affiliate-Link) gibt es hier.

 

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25 Kommentare

  1. “So verträgt sie jetzt auch Spitzwasser (also einen Regenschauer) und ist Staubgeschützt.”

    Spitzwasser? ;)

    Die E-3 war auch schon Staub und Spritzwasser geschützt.
    Der Preis ist der Horror und für mich als Oly-Fan eine herbe Enttäuschung was die “Verbesserungen” und Daten angeht.

    Trotzdem werde ich mir mit Sicherheit keine Canon zulegen. Dann eher Nikon falls ich mal wechseln sollte.

  2. Solange Starfotografen Canon SLRs bevorzugen wird es schwierig für die Konkurrenz, die verpennt zudem wichtige Wünsche der Kunden genauso. Hier wäre ein Angriffspunkt.
    Aber leider hören Firmen nur selten auf die Käufer.

  3. An die 60D kann man übrigens auch ein externes Stereo-Mikrofon anschließen…

  4. Sony sollte man auch nicht ausser Acht lassen! Die neuen Alphas (A55 z.B.) ohne Spiegel sind sehr schnell (10fps), haben 16mp bei sehr guter Bildqualität und der Bildstabilisator ist im Gehäuse eingebaut, was günstigere Objektive erlaubt. Auswahl deren gibt es genug, weil auch noch ältere Minolta-Objektive unterstützt werden. Videos (mit Mikrofon-Anschluss) werden mit kontinuierlichem AF in 1080p aufgenommen. Der Preis liegt ebenfalls viel tiefer, bei etwa 1000.- CHF.
    Auch Sony sollte man nicht vergessen!

  5. Was ist das denn für ein thread?
    Da stimmt ja mindestens die Hälfte nicht.
    1. spritzwassergeschützt und staubdicht ist die E3 auch.
    2. 11 Kreuzsensoren hat die E3 auch gehabt.
    3. Wo liegen denn ISO6400 der E5 weit unter 12800 der E60 ? Das ist gerademal eine Blendenstufe und mehr nicht.
    4. 1080p hat auch Nachteile nämlich riesige Datenmengen.
    Da langt 720p wenn es gut umgesetzt ist auch aus.Die HD Sender im TV strahlen auch nicht alle in 1080i aus sondern auch in 720p.Sieht das schlecht aus?Ich finde nicht.
    Und ob die Bildquali schlechter als die einer 60D ist das wollen wir erstmal sehen.18 Megapixel mit dickem Filter sind unter Umständen auch nicht mehr an Auflösung als 12 MP und ein dünner Filter.Und von der Pixeldichte her sind beide Systeme auch ähnlich.Der APSC Sensor der 60D ist ca.
    50 % Größer als der FT Sensor soll heißen die 12MP der E5 sind von der Pixeldichte wie 18MP der 60D.
    Bitte nicht vorher eine neue Kamera zerreißen wenn man sie noch garnicht kennt.Das ist nicht O.K.
    Ich finde es immer schade wenn Leute ganz schlau sein wollen aber man im Text relativ schnell merkt daß der jenige von Fotografie und der ganzen Materie gar keine Ahnung hat.In diesem Fall lieber garnichts schreiben.Sowas
    hier hilft niemanden bei einer Entscheidung.
    Sorry für den harten Ton aber im Netz gibt es leider,leider viel zuviel solcher threads an denen nicht viel wares dran ist.Echt traurig

    Gruß

    Uli

    • Wenn ich solche Artikel lese, dann bekomme ich das kalte Grausen. Wie kann man hier eine Kamera totreden ohne überhaupt nur ansatzweise vernünftig recherchiert zu haben. Beim Gehäuse und der Robustheit hat sich wohl gerade am wenigsten getan (Habe selbst die E-3). Die inneren Werte kann man noch gar nicht beurteilen solange man noch nicht ein einziges Testfoto gesehen hat. Wer weiß, vielleicht wird sich die Konkurrenz noch wundern. Es ist von Olympus sehr vernünftig nicht dem Pixelwahn einiger Hersteller zu verfallen. Alles was zählt ist die tatsächliche Bildqualität und nicht irgendwelche aufgeblähte Dateien die nur große aber minderwertige seelenlose Fotos erzeugen. Außerdem benötigen die wenigsten Fotografen hauswandgroße Bilder! Aus eigener Sicht habe ich selbst überlegt ob meine Olympus E-3 noch meinen Ansprüchen genügt oder ob ich ins Vollformat wechseln soll. APS-C wäre hier nicht wirklich eine Alternative, da dieser Sensor nur wenig größer ist als 4/3. Die Pixeldichte ist bei einigen Herstellern mittlerweile für APS-C viel zu groß um tolle Ergebnisse zu liefern, die Objektive müssen das auch noch auflösen können! Bewußt habe ich die Vorstellung der neuen E-5 abgewartet um erstmal zu sehen ob es bei Olympus auch weitergeht. Für mich war es der Startschuss doch noch in die teuren Optiken zu investieren. Habe mir gerade das 2,8-4,0/12-60 SWD bestellt. Aus meiner Sicht hätte man sich bei Olympus die Videofunktion schenken können. Für mich ist das nur eine Spielerei. Als ernsthafter Fotograf benötigt man diesen Konsumer Schnickschnack nicht wirklich, sondern das ist eher was für die Allrounder. Entweder bin ich Fotograf oder Videofilmer, das bewegte Bild interessiert mich persönlich nicht. Wer ernsthaft Videos machen möchte, der wird sich auch eine hochwertige Videokamera kaufen anstatt mit einem Kompromiss aus Fotografie und Video zu leben.
      Schade, daß Olympus hier auf den Video-Zug der anderen Hersteller aufgesprungen ist. Dieser immer wieder betonte ISO-Wahn ufert immer mehr aus. Zu den Zeiten als ich noch mit Film gearbeitet habe fotografierte ich nur auf Diafilm und belichtete mit ASA 40! Das Maximum das ich verwendete war ASA 400. Alles darüber lieferte keine befriedigenden Ergebnisse. So entstanden viele tolle Fotos. Die wenigsten Fotografen werden wirklich ISO 12.800 benötigen. Ich möchte mit Licht zeichnen und nicht im Darkroom fotografieren.
      Sport- und Konzertfotografen haben hier sicherlich Vorteile, doch früher ging es auch mit wesentlich geringeren ISO-Werten – oder gab es da nur schlechte Fotos?

      Gruß

      Jürgen

    • Leute ,Leute. Die Kamera ist nocht auf dem Markt und wird gleich zerfetzt. Viele glauben immer noch das die Pixel entscheident für die Qualität ist, blödsinn.
      Ich habe eine E1 und mache immer noch klasse Photos damit.
      Viele haben eine 18 Megapixel können aber nicht damit umgehen. Wer viel Analog photografiert hat, weiss das man mit 200er oder 400er Filme hauptsächlich photografiert.
      Die E1 ist auch Spritzwassergeschützt und hat mich auf meinen Reisen nie verlassen. Olympus hat klasse Objektive und das ist auch in der Qualität sehr entscheidend, nicht die Pixel. Die braucht ihr für grosse Vergrösserungen. Erkundigt euch erstmal über die Pixel.
      Sorry musste mal sein.

  6. Nun über die Bildqualität kann man lange und ausgiebig streiten. Ich habe, wie im Artikel erwähnt, auch eine Olympus, mit der ich generell schon zu zufrieden bin. Generell nicht wegdiskutieren kann man das erhöhte Rauschverhalten oberhalb von 800 ISO bei fast allen Olympus DSLRs. Da kann man bei der Konkurrenz deutlich bessere Werte erhalten und eine Blendenstufe ist nun mal eine ganze Blendensstufe.
    Ich bin auch nicht der Meinung, dass die Videofunktion Unfug, sondern eine Bereicherung ist. Zum einen beschränken sich nicht alle Fotografen darauf, zum anderen weiß ich von einigen Fotografen, die die Videofunktion für sich entdeckt haben und damit arbeiten. Mittlerweile sind schon ganze Serienfolgen (TV) mit einer DSLR gedreht worden. Als eher unsinnig empfinde ich da eher die uferlos angebotenen Motiverkennungen mit Lächelautomatik und anderen Sachen.

    Natürlich kann man sagen, dass 720p reichen, die ARD sendet ja ihr HD-Bild ja auch nur in dem Format. Aber zum einen hätte ich bei dem Preis eine auch in diesem Format zukunftssichere Kamera, zum anderen bietet die Konkurrenz das halt in offensichtlich guter Qualität an. Da stört es mich, dass Olympus hier nicht nachzieht.

    Die nackten technischen Daten der E5 sind in Ordnung, aber nicht für den Preis. Für etwas mehr könnte ich auf eine Vollformat Kamera wechseln, wenn ich zu einem Wechsel gewillt bin. Als teuer Olympus Kunde kann man natürlich über ein Upgrade nachdenken, zumal auch ein gebrauchter Body einer E3 noch einen guten Preis erzielt. Etwas anderes ist die Frage, ob man z.B. von einer E-520 den Sprung machen sollte, oder ob man noch ein, zwei Jahre wartet, um sich mit einer Vollformatkamera auszustatten. Deren Vorteile sind ja nun wirklich nicht von der Hand zu weisen.

  7. Wie schon gesagt… die Bildqualität ist relativ, denn optisch hat das Vollformat auch mit vielen negativen Begleiterscheinungen zu kämpfen – Vignettierung ohne Ende und mangelnde Schärfe. Vor allen Dingen beim Marktführer ist auch nicht alles so toll. Wie schon erwähnt, hatte ich auch über VF nachgedacht. Andererseits warum braucht man unbedingt das sogenannte Vollformat? Wer sagt, dass es das Nonplusultra ist? Wir reden hier von digital, nicht mehr analog. Wenn wir von digital reden, dann geht es nur noch um Technik und Bits and Bytes und die Engine die daraus Bilder formt! Genau da ist der springende Punkt. Rauschen muss nicht unbedingt eine Frage der Größe des Sensors sein, sondern vielmehr eine Frage der technischen Rechenoperationen und der momentanen Möglichkeiten. Wie bereits erwähnt sind die Objektive am Ende Ihrer Auflösungsmöglichkeiten bei 20 Mio. oder mehr im Vollformat. Deshalb halte ich es durchaus für denkbar, daß der 4/3 Sensor in relativ kurzer Zeit auch das Maximum an Bildqualität erreicht, auch ohne zu wachsen. Vielleicht lassen sich dann trotzdem gleichgroße Abzüge erstellen. Bei den digitalen Kompaktkameras hatte ich mal eine Fuji mit 3 Mio. Pixeln, die brachte eine bessere Bildqualität als die heutigen mit 12 oder mehr.
    Die ganze Diskussion bringt nicht viel, solange man nicht die Bildergebnisse der neuen Kamera gesehen hat. Das Gehäuse ist super wertig und robust, das muss man auch bezahlen. Warum kostet denn das Flaggschiff von N. weit über 6.000,00 Euro? Übrigens habe ich eine Seite gefunden mit ein paar Fotos die von der E-5 stammen sollen. Ganz ehrlich… die Bilder finde ich sehr beeindruckend. Vielleicht muss ich meine E-3 doch bald in Rente schicken.
    Warten wir doch mal die ersten Bildtests ab. Danach kann man beurteilen ob der Preis für die Leistung gerechtfertigt ist oder nicht. Sicherlich ist Olympus nicht günstig, vor allen Dingen bei den hochwertigen Objektiven. Da bekomme ich einige Objektive aus der L-Serie des Martkführers schon deutlich preiswerter. Vielleicht ist ja das sogenannte VF doch die bessere Lösung. Bislang haben die Sensoren beim Rauschen große Vorteile, doch wird das so bleiben? Benötigt man 24 Mio. Pixel und die daraus entstehenden riesigen Dateien? Da kommen gewaltige Folgekosten auf einen zu mit dem gigantischen Speicherbedarf und extrem schnellen Rechnern um einen akzeptabelen Workflow zu erreichen.
    Also… warten wir auf die Bildergebnisse, dann wird es sich zeigen ob 4/3 im SLR Bereich noch eine Zukunft hat.

    Gruß

    Jürgen

  8. Genau so wie Jürgen sehe ich das auch .
    Außer die Daten der “noch nicht erschienenen E5″ haben wir garnichts in der Hand und da finde ich es sehr unglücklich
    der Kamera keine Chance zu geben.Vorher zerreißen ist mehr als unfair und bringt niemanden etwas.
    Das Zitat:”Olympus hat mit der E5 sein neues Flaggschiff vorgestellt, das verwöhnten Profis aber nicht gefallen wird”,
    finde ich mehr als gewagt.Woher weißt Du diese Weisheit wenn
    doch noch keiner die Cam hat und es bisher nur 3 Beispielbilder gibt.
    Ich bin zwar kein Profi aber Amateurfotograf und beschäftige mich schon seid Jahren mit dem E-System von Olympus.Ich fotografiere öfter Hochzeiten ,Partys und Empfänge mit meinen Equipment was aus 3 E Bodys und etlichen Pro Objektiven besteht und bisher sind alle mehr als zufrieden mit meinen Bildern gewesen.Gerade bei Hochzeiten sind die Bilder die ich mache sehr wichtig,denn
    ich kann ja zum Hochzeitspaar nicht sagen: Die Bilder in der Kirche sind nichts geworden ihr müßt morgen nochmal heiraten.Wenn ich den Auftrag als Hochzeitsfotograf bekomme dann verlassen sich die Leute auf gute Qualität meinerseits.Ich bin mit der Kombi E3 + 12-60 schon sehr zufrieden und bekomme mit der E5 wohl ein verbessertes update zur E3 für meine Arbeit und werde es mit Sicherheit in Anspruch nehmen.Das die E3 einer der robustesten Kameras auf dem Markt ist daran gibt es wohl keinen Zweifel und die E5 wird es wohl genauso sein und das kostet nunmal Geld.Die 1700 uvp werden bestimmt einen
    Straßenpreis von ca. 1550 haben und das finde ich für die Robustheit nicht zu teuer.Das jeder andere Schwerpunkte setzt (einer mehr Bildquali,einer Robustheit,einer Schnelligkeit usw)ist klar und auch gut so und deswegen wird auch die E5 Abnehmer finden die auf Dauer damit glücklich sind.Eins kann man sowieso sagen,es gibt keine
    schlechte DSLR.Sehr viel spielt immer noch eine Rolle wer hinter der DSLR steht.Damit meine ich jetzt nicht mich oder einen der Forumsschreiber hier sondern allgemein.
    Also nichts für ungut,ich will hier keinen direkt angreifen aber Kritik muß erlaubt sein und die Meinung des thread Schreibers Don Dahlmann teile ich aus eigener
    Erfahrung absolut nicht.

    Gruß

    Uli

  9. Angesichts der negativen Einstellung gegenüber Olympus in diesem Land kann man wirklich froh sein, wenn Olympus überhaupt noch neue Kameras herausbringt.

    Ich habe ja einige Jahre auch hier und bei fokussiert.com über Olympus geschrieben sowie mehrere Bücher über Olympus-Kameras verfaßt.

    Stets hieß es “Schreib doch wie alle anderen über Canon und Nikon”. Und ich durfte in meinen Büchern nicht mal über die Vorteile der Four-Thirds-Linsen schreiben “weil dann unsere Canon-Leser beleidigt sind”. Ja Himmel! Wenn ich ein “Der neue BMW 7″-Buch schreibe, muß ich dann auch aufpassen, daß die Audi-Leser nicht beleidigt sind? (Die das Buch kaum kaufen werden).

    Ich mag an Olympus-DSLRs besonders die guten Objektive, insbesondere die fantastischen Weitwinkel, und die Live-View. Auch sowas, wo mir jeder jahrelang gesagt hat “das will kein anständiger Fotograf”. Nee, die anderen konnten es nur nicht.

    Ebenso finde ich eine Video-Funktion durchaus sinnvoll für die paar Situationen, wo man ein Video machen möchte. Deshalb wird die Kamera als Foto-Kamera ja nicht schlechter. Aber ich würde für diese Situationen keinen Camcorder mitschleppen wollen.

    Was bei dieser E-5 ein Problem ist, ist der Preis. Schon die E-3 scheiterte am Preis. Aber hauptsächlich, weil niemand die Qualitäten sehen will.

    Don darf selbstverständlich seine Meinung hier kundtun als Autor, ebenso wie die Kommentatoren die ihre. Wirklich interessant wäre ein Test. Den wird es aber nicht geben, weils halt keine Canon oder Nikon ist. Das lohnt sich für Blogwerk nicht, ebenso wie die Buchverlage ihre Sortimente wieder von Olympus bereinigt haben – da war ich leider ein einsamer Rufer. Da zählen nur die Marktführer, und deshalb hat Olympus leider wenig Chancen in D. Ich hoffe, man gibt trotzdem nicht auf. Denn ohne Olympus würde Canon heute noch sagen “Live Liew braucht kein anständiger Fotograf”. Und es gäbe auch keine Ultraschall-Sensorreinigung oder so effektive und kostengünstige Bildstabilsierung wie bei Olympus. Monokultur ist nie gut.

  10. fotografiere nun schon sehr lange mit der e3 und bin sehr zufrieden. finde auch das preis leistungsverhältnis sehr gut.

    Die e5 ist auf keinen fall zu teuer den sie spielt in der gleichen liga wie eine nikon d3s die ja ca 5500 fr kostet
    da ist ja die e5 mit ihrem prei von ca 2000 fr ein schnäppchen

  11. Habe ja auch die E-3, die E-5 in die Liga der Nikon D3s zu schieben ist wohl doch sehr vermessen. Die Nikon hat einen Vollformatsensor und hat keinen abnehmbaren Batteriegriff. Die Nikon ist ein absoluter Profipanzer. Man wird die E-5 wohl doch eher mit den APS-C Kameras vergleichen müssen, wie eine Nikon D300s oder Canon 7D. Vielleicht hat die Olympus ja sogar das Potenzial diese zu schlagen. Das wird sich aber erst noch zeigen.

    Gruß

    Jürgen

  12. Wir sind halt ziemliche Exoten, die Olympusfans.
    Fotografiere seit 1977 mit Olympus. Bis heute baut diese Firma tolle Cameras.
    Wie gesagt: Viele wechseln heute ihre Camerasysteme wie Unterhosen. Hat Nikon mal 1 Million mehr Pixel wird das gesamte System verkauft. Es lebe der Pixelwahnsinn.
    Noch was: Photos macht man hinter der Camera,sogar mit 6 Millionen. Mit Sicherheit aber. nicht am PC

  13. Zitat: “Der Sensor leistet 12.3 Megapixel und hat damit wohl seine Grenze erreicht.”
    …nicht ganz richtig. In 2 Monaten ist die Panasonic Gh2 da , ebenfalls mit 43 Sensor, der dann allerding 16 Megapixel – netto -schafft

  14. Ich würde einmal nachfragen, welche fotografische Vorbildung der Verfasser der Kamerabeurteilung eigentlich hat.
    Hat er eine Ausbildung als Fotograf oder ein Studium der Fotografie? Wie kommt einer auf die Idee eine Kamera zu beurteilen ohne ein einzige Foto damit gemacht zu haben.
    Das alles hat nicht mit objektiver Recherche zu tun.

  15. der kommentator hat leider absolut keine ahnung.
    top kamera, bedenkt man die verbesserte auflösung durch den dünneren aa-filter und die objektive.
    ein geniales system. die einzige schwäche ist, daß sie betreffend high iso -rauschen nicht besser als die nikon d300s ist.
    bereis die e-1 und die e-3 waren wetterfest.
    bedenkt man den cropfaktor, ist es ein system mit sehr großer reichweite bei geringem packmaß. die ideale reportagecam.

  16. Die E-5 ist echt der Hammer – für mich gibt es keine Alternative – auch nicht bei den Vollformatigen.
    Der Cropfaktor 2 ist genau richtig. Vollformat bewährt sich in der Amateur-Praxis nicht. Nur bei Spezialanwendungen bei denen Mittelformat die bessere Alternative wäre.
    - 1-2 Blenden offener bessere Ergebnisse wie die Kollegen mit APS-C / Vollformat (optimale Blende, genug Tiefenschärfe – jedoch mehr Licht).
    - Bräuchte eher ISO 50 und 25, um beim Schooting nicht den ND-Filter montieren zu müssen, damit ich mit den selben Einstellungen der Blitzanlage arbeiten kann, wie die Vollformatigen.
    - 1/3 weniger Gewicht und Kosten bei den Lichtstarken Tele-Objektiven.
    Dann die Tests: Bildqualität bei ISO 100 und 400 besser als D3 (Colorfoto)
    Dann die Kamera selber: Was mich bei der E-3 gestört hatte ist mehr als nur verbessert: – Nachschärfen in der Bildverarbeitung und Rauschreduzierung entfällt.
    - Texturzeichnung bleibt so erhalten.
    - Grosser Monitor mit hoher Auflösung – manuelles Scharfstellen wird genial unterstützt (durch drehen am Schärfering, vergrössert der Monitor den Bildausschnitt)

  17. Don Dahlmann hat definitiv nicht viel Ahnung von der Materie. Statt Fakten hat er nur die Polemik anderer abgetippt !

  18. Alles kauft Follvormat? Wenn das Sony, Nikon und Canon wüssten.

    Follvormat wird eher von billiger werdenden Mittelformatkameras unter Druck kommen (z.B. Pentax 645D) und die teuren Objektive dafür werden wohl nicht sehr viele kaufen. Randschärfe der Objektive muss man suchen und das geht mit digitalem MF viel besser. Olympus FT ist da auch besser.

    Die E-3 hat auch schon Spritzwasserschutz und 11 Kreuzsensoren.

    Zwischen ISO 6400 und 12.800 liegt genau eine Blendenstufe auch wenn es nach mehr klingt. Das macht man locker mit einer lichtstarken Zuiko-Linse wett, die tatsächlich bei offener Blende einzusetzen ist.

  19. Hallo zuammen,

    Ich besitze auch eine E-520… prinzipiell sehr zufrieden aber bei der E-520 stört mich der sehr kleine Sucher.
    Bin von Olympus total überzeugt.
    Überlege zur Zeit an einem Wechsel zur E-3 oder E-5.
    Es ist sehr schwer zu beurteilen ob sich so ein Wechsel wirklich lohnt. Welche Vorteile habe ich mit der E3 oder E5 gegenüber der 520?
    Man müsste wirklich einen ganzen Tag die Kameras testen können und am Ende die Bilder vergleichen.

    Könnt ihr mir bei der Endscheidung zu wechseln weiterhelfen?

    Danke!

    Gruß,
    Torsten

    • Hallo Torsten !

      Ich hatte auch mal die E520 und E3 parallel laufen.
      Mittlerweile ist die E520 einer E620 gewichen,aber die E3 habe ich nachwievor.
      Ein Umstieg allein von 520 auf E3 lohnt sich allemal wenn man das wesentlich höhere Gewicht und die Größe akzeptiert.
      Von der Bildquali her macht die E3 nicht umbedingt bessere Bilder als die E520 aber das ist ja auch nicht das Hauptkriterium wenn man auf Pro umsteigt.
      Die Vorteile sind:

      -schnellerer Autofokus
      -wesentlich treffsicherer (besonders bei Dunkelheit)
      -11 Autofokusfelder gegenüber 3 bei der 520
      -100 % Sucher (einer meiner Hauptgründe)
      -Wettergeschützt
      -viel robuster
      -mehr Einstellungen im Menü
      -liegt besser in der Hand (zumindest bei mir mit großen Händen).
      -nicht so Kopflastig bei großen Objektiven wie z.B. das 12-60 und 50-200.

      Hiergegen hat die 520 nur den Vorteil von Kontrastautofokus im live view(den hat die E3 noch nicht ,aber die E5) und ihre kompaktere Größe und Gewicht.
      Gerade jetzt bekommt man die E3 echt günstig wegen dem Nachfolger E5 !!!!
      Die E5 ist hier nochmals beim Monitor (3 Zoll und mehr Auflösung)und bei Eingangsdynamik und Rauschverhalten sowie der Schärfe (wegen kleinerem AA Filter)deutlich besser als die E3.Und sie hat Videofunktion wenn es einer braucht.
      Dafür ist die E5 immer noch sehr teuer und wie ich schon sagte, der Schritt von 520 auf E3 deutlich spürbar war was schon an ihrer höheren Wertigkeit liegt.
      Ich liebe nachwievor meine E3 aber werde demnächst trotzdem auf E5 updaten.Da ich öfter Hochzeiten und Events fotografiere lege ich Wert auf jede Verbesserung .

      Ach ja ,auf den Eröffnungsthread über die E5 ganz oben würde ich nicht so viel geben,da ist doch ziehmlich viel Unwahrheit drinnen.Nach dem Motto ich will jetzt auch mal was schreiben aber eigentlich hab ich gar keine Ahnung von Fotografie.Die E5 ist echt ne Top Kamera die recht weit oben mitspielt (daher auch der Preis)aber die E3 ist nachwievor immer noch eine klasse Kamera.

      Ich hoffe ich konnte Dir die Entscheidung etwas einfacher machen.

      Gruß

      Uli

  20. Hallo Uli!

    Vielen Dank für deine sehr ausführliche Antwort!
    Hat mir schon sehr weiter geholfen.

    Die große ist mir relativ egal.
    Mit vernünftigem Kamera Rucksack ist das alles kein Problem.

    Da ich ebenfalls sehr viele Hochzeiten fotografiere ist wahrscheinlich der deutlich bessere Autofokus der E3 schon ein wichtiges Kriterium. Gerade in dunklen Kirchen. Bin da mal gespannt.

    Kann mir auch nicht vorstellen, dass die E-5 wirklich so schlecht ist wie im ersten Thread dargestellt wird.
    Olympus entwickelt immer wieder neue Innovationen und holt aus Sensor und Objektiven erstaunliches raus. Einer meiner Kollegen macht schon seid Jahren mit Canon Fotos. Zur Zeit sogar mit dem Flaggschiff. Selbst die “günstige” E520 kann ohne Probleme mit der Bildqualität mithalten. Was die ISO Werte angeht merkt man im hohen Bereich doch ein paar Unterschiede. Aber mit einem Lichtstarken Objektiv versuche ich sowieso die ISO Werte gering zu halten.

    Hier noch ein Tip:
    Man muss nicht immer auf die Olympus Objektive zurück greifen.
    Sigma hat auch ein paar sehr nette und im vergleich nochmal günstigere Objektive für das Four Third Bajonett.

    Vielleicht komme ich nächste Woche mal dazu die E5 zu testen.
    Ich werde meine Erfahrung dann gerne nochmal mitteilen.
    Werde aber wahrscheinlich eher zur E3 tendieren. Den Body bekommt man zur Zeit wirklich sehr günstig!

    Gruß,
    Torsten

    • Hallo Torsten !
      Ja das etwas schlechtere Rauschverhalten bei den Olys kann man definitiv mit Lichtstarken Zuiko Objektiven gut entgegentreten (ist aber teuer bei Oly und Sigma kommt da schärfenmäßig nicht ran).
      Ich besitze bis auf das 11-22 alle Pro Objektive und das sehr sehr gute Leica 25 1,4.Diese Linse ist echt der Hammer (aber auch nicht ganz billig).Absolut Offenblendtauglich und genau das Richtige für dunkle Kirchen.Da sind mehr als ISO800 selten nötig.Man braucht aber etwas Abstand wegen der geringen Tiefenschärfe !!!
      Nimm die E3 ,Du wirst es nicht bereuen,

      Gruß

      Uli

  21. Eine recht umfangreiche Beschreibung der E-5, auch zu Details, die nicht in der Gebrauchsanweisung zu finden sind, bietet Reinhard Wagners Ergänzung zu seinem „Profibuch Olympus E-System”. Das PDF ist kostenlos erhältlich. Link dazu in meinem Fotoblog (mit Erlaubnis des Autors).

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