Felix Vorreiter txtBomber:
Text-Graffiti mit Drucker statt Dosen

Designer Felix Vorreiter macht seinem Namen alle Ehre. Schon 2005 demonstrierte er den txtBomber, ein Guerilla-Werkzeug zum Bedrucken von Fassaden, das nicht viel größer ist als ein Tapezierpinsel.

txtBomber Fassadendrucker

txtBomber Fassadendrucker

Wer den txtBomber in Aktion sieht, fragt sich, wie das Teil funktioniert. Anders als der Fassadendrucker, über den wir schon berichtet haben, wird der txtBomber mit der Hand an der Wand entlanggeführt und ist deutlich transportabler.

Der txtBomber besteht aus einer Halterung mit 7 Stiften, die die Buchstaben auf die Wand “drucken”, während man mit dem txtBomber darüber fährt. Gesteuert wird die Botschaft über einen programmierbaren Arduino Mikrocontroller, der auch Projekte wie den Stein-Schere-Papier-Handschuh ermöglicht.

txtBomber mit 7 StiftentxtBomber FassadendruckertxtBomber - lange BotschafttxtBomber  - Räder sorgen für Führung
txtBomber  - Innenleben

Anders als dieser unnütze Spass ist der txtBomber praktisch einsetzbar, für politische Parolen, Werbeaktionen oder öffentliche Botschaften aller Art. Ideal auch für Graffitikünstler mit unleserlicher Handschrift.

Wie durch Zauberhand erscheint die Schrift an der Wand, die vom Schriftbild an die alten Nadeldrucker erinnert. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um eine Art 7-Nadel-Drucker, nur dass es eben dicke, große Stifte sind, die hier ihre Spuren an der Wand hinterlassen.

Wie schnell so ein Spruch auf die Wand gebracht ist, sieht man in diesem Video.

Mehr Informationen über den txtBomber online.

via We Like That

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für den tollen Artikel!
    Der txtBOMBER wird übrigens auf der Ausstellung Talking Type (http://www.talkingtype.org) vom 30.7. bis 10.8.2010 in Karlsruhe zu sehen sein!

    Felix

  2. Oh, da muss aber einer aufpassen. So was wurde schon vor mehreren Jahren patentiert. Und ich weiß, dass der Patentinhaber akribisch nach „Nachahmern“ sucht.

    Viel Erfolg trotzdem!

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  1. [...] via neuerdings.com [...]

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