Hyundai Kitchen Nano Garden:
Ein Garten in jeder Küche

Kitchen Nano Garden ist ein Gerät, das Pflanzenzucht in der Küche ermöglichen soll.

Der Kitchen Nano Garden ist eine so einfache Idee, dass man sich fragt, warum nicht schon längst ein Hersteller so etwas anbietet. Tatsächlich hat er einen Preis gewonnen: Beim Design-Wettbewerb der Fast Company, Idea 2010, hat der Küchen-Nanogarten von Hyundai Engineering und Construction in der Kategorie Kommerzielle und industrielle Produkte Bronze abgeräumt.

Wir haben Dampfgarer, Mikrowellen mit Rechneranschluss, Humidore und anderes Zeug, aber einen Küchengarten in der Art gab es bislang noch nicht.

Der Küchengarten versorgt Pflanzen auf 4 Ebenen mit Licht und Nährstoffen. Gedacht ist Kitchen Nano Garden für Apartmentküchen, in denen es normalerweise weder genug Licht noch Platz gibt, um seinen eigenen Salat oder seine Gemüse und Kräuter zu züchten.

Durch Hydrokultur kann auf Erde verzichtet werden. Dadurch entsteht nicht nur kein Dreck in der Küche, auch Bodenschädlinge und Schimmel haben keine Chance. Ausserdem lässt sich das Wachstum der Pflanzen besser steuern. Alles ist regelbar: Licht, Nahung, Wasser – und damit das Tempo des Wachstums der Kräuter. Wer viel Petersilie verbraucht, gibt entsprechend Tempo im Level 1 des Küchen-Treibhauses.

Wasser- Licht- und Nährstoffzufuhr kann man für jede Ebene gesondert regeln, dadurch stellt man sicher, dass nicht alles gleichzeitig abgeerntet werden muss und immer ein Nachschub an frischem Grünzeug vorhanden ist.

Kitchen Nano Garden hat zudem noch einen angenehmen Nebeneffekt: Die Pflanzen sorgen als natürliche Lufterneuerer dafür, dass sich die Atmosphäre im Apartment deutlich verbessert. Sagen jedenfalls die Entwickler.

Da Kitchen Garden sich meldet, wenn die Pflanzen etwas benötigen, können sich auch Menschen ohne grünen Daumen Ihr Gemüse selber ziehen.

Mal sehen, ob dieser Wettbewerbsbeitrag in Serie gehen wird. Ich fänd’s ja praktisch. Fragt sich nur, was sowas kosten soll.

via Fast Company

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3 Kommentare

  1. SCORPiON
    schrieb am 9. Juli 2010 um 16:38 Uhr (#)

    “nicht schon längst ein Hersteller so etwas anbeitet.”

    anbietet?

    Bezüglich den Kosten kann ich sagen, dass dieses Projekt sicherlich im Segment einer neuen IKEA-Küche angesiedelt sein wird. Schließlich ist die Idee & dessen gleichzeitige Umsetzung neu. Somit kann man auch viel dafür verlangen.
    Ebenso darf man die Elektronik nicht vergessen.

    Es kommen also:

    • Idee
    • Design
    • Vermarktungsrechte
    • Planung
    • Fertigung
    und last but not least
    • endliche Gewinnspanne

    Alles zusammen würde ich das Teil auf ~3800€ schätzen.

    mfg SCORPiON

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 9. Juli 2010 um 16:47 Uhr (#)

      Ok, da kann man sich eine Menge Obst und Gemüse für kaufen. Sogar vom Bio-Markt. Aber nett ist es schon.

      (PS:Dreher ist korrigiert, danke für den Hinweis. Die Augen. Man wird ja nicht jünger;)

    2. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
      schrieb am 9. Juli 2010 um 17:18 Uhr (#)

      Joa, die Augen. Auch in der Redaktionsstube in Zürich fehlt halt so ein Garten mit ein paar Möhren (ausserdem kann die Hitze wunderbar für alles herhalten, was wir grade versägen).

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