Lexar Echo ZE im Test:
Kleiner Stick ganz groß

Frank Müller, 31. Mai 2010 15:30 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Der Lexar Echo ZE ist ein USB-Stick mit Datensicherungssoftware für Windows und Mac, der so klein ist, dass er einfach im USB-Schacht bleiben kann. Wir haben ihn im Test unter die Lupe genommen.

„Ooh! Ist der süß!“, war die erste Reaktion meiner Töchter, als sie den Lexar Echo ZE sahen, der vom Hersteller aus unter der Bezeichnung Datensicherungslaufwerk geführt wird. Ich bleibe einstweilen beim USB-Stick, denn das ist der Lexar Echo ZE im Prinzip ja – wenn auch ein ganz besonderer. Wir haben schon einmal über den Echo ZE berichtet. Jetzt konnten wir ihn persönlich testen.

Dieser winzige Stick, den es mit 8, 16 und 32 GB Speicherkapazität gibt, spricht nicht nur halbwüchsige Töchter an. Besonders sicherheitsbewusste Digitalnomaden dürften die Zielgruppe sein, die Lexar mit dem Echo ZE anvisiert.

Wer ständig mit dem Laptop oder Netbook unterwegs ist, kennt die Angst vor Datenverlusten und das Gefühl der Hilflosigkeit, wenn man den Stick zur Sicherung mal wieder in der falschen Tasche gelassen hat.

Der Lexar Echo ZE ist so klein, dass er einfach in den USB-Schacht gesteckt und dort gelassen werden kann. Zum Transport kann man ihn ins Kleingeldfach der Geldbörse stecken. Und dank der mitgelieferten Software werden Daten automatisch gesichert, auf Wunsch auch inkrementell und verschlüsselt.

Lexar Echo ZE - daumennagelgroßes Datensicherungslaufwerk
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Die Software zur Datensicherung befindet sich gleich auf dem Echo ZE, in einer Version für Windows® XP (Service Pack 2 wird empfohlen), Windows Vista® und Windows 7 sowie in einer für Mac OSX ab 10.5.x. Es handelt sich dabei um die kostenlose Software Dmailer Backup, die auch von anderen großen Speicherspezialisten verwendet wird.

Die Software überwacht ausgewählte Ordner und Dateien auf dem Rechner und sichert sie automatisch bei Veränderungen oder zu bestimmten Zeiten. Auf Wunsch werden die Sicherungen automatisch mit 128-Bit AES verschlüsselt.

Der Lexar Echo ZE ist nicht gerade ein Geschwindigkeitswunder, aber andererseits sind 11 – 12 MB/s Schreibgeschwindigkeit und rund 22 MB/s Lesegeschwindigkeit ganz ok. Die großen Vorzüge des kleinen Lexar Echo ZE liegen eher in seiner Winzigkeit bei großer Speicherkapazität und in der mitgelieferten, einfach zu bedienenden Software zur Datensicherung.

Wer einen Flash-Speicher sucht, um die wichtigsten Daten seines Notebooks oder Netbooks zu ganz einfach zu sichern, wird mit dem Lexar Echo ZE sicher glücklich werden. Einfach in den USB-Port, Backup Software starten und sich darauf verlassen, dass sich im Falle eines Falles die wichtigsten Daten auf dem kleinen USB-Stick befinden, der gerade mal 9 mm aus dem USB-Schacht hervorragt.

Mehr Infos über den Lexar Echo ZE gibt es auf der Seite des Herstellers.

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3 Kommentare

  1. Markus
    schrieb am 31. Mai 2010 um 23:57 Uhr (#)

    Hat jemand einschlägige Erfahrung mit der Backup-Software? Ich ärgere mich immer noch über das nicht funktionierende Non-Stop-Backup von Acronis True Image Home 2010. Seit bald einem Jahr auf dem Markt und die schaffen es tatsächlich nicht, das Ding zu fixen, bewerben es aber natürlich frisch fröhlich weiter, als sei alles in Butter. (Die Stimmung auf dem Support Message Board wird immer angriffiger – verständlicherweise.) Möchte nicht nochmals so ‘nen Reinfall erleben.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 1. Juni 2010 um 00:11 Uhr (#)

      Im Prinzip handelt es sich beim Backup Programm um Dmailer Backup, das von der Seite des Herstellers kostenlos heruntergeladen und auch mit anderen Sticks und Laufwerken verwendet werden kann. Einfach mal ausprobieren.

  2. Markus
    schrieb am 1. Juni 2010 um 00:56 Uhr (#)

    Danke Frank, die Funktionalität tönt recht gut (ähnliche Non-Stop-Backup von Acronis TIH2010), der Preis (gratis) sowieso. Das mit dem “Einfach-mal-ausprobieren” hat sich bei Acronis TIH2010 leider gar nicht bewährt. Einmal so viele Stunden Gebastel und so viel Ärger ohne Resultat reicht. Deshalb: Bevor ich Dmailer Backup ausprobiere, wäre ich doch froh, zuerst von allfälligen Unzulänglichkeiten zu hören. Wer also Probleme mit Dmailer Backup hat(te), möge sich bitte melden. Danke!

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