Asus EEE Pc 900AX:
Zurück in die Vergangenheit
Asus experimentiert erneut mit der Bildschirmdiagonale und wirft das Modell Eee PC 900AX auf den Markt.
Es schien alles sonnenklar: 7 Zoll Displays sind zu klein, 9″ auch und 10 Zoll Diagonale stellen das Optimum dar. Dann auf einmal versuchte man sich an 11 Zoll und fand neue Käuferschichten. Asus, der wahrscheinlich die größte Palette an unterschiedlichen Modellen vorzuweisen hat, kramt jetzt die 9 Zoll Diagonale in Form des EEE PC 900AX wieder aus dem Lager heraus.Die 8,9 Zoll Diagonale riecht verdächtig nach alten (Gehäuse-)Lagerbeständen, denn die technischen Daten sind nur leicht aufgemöbelt. Und während die aktuellen Asus Modelle im Seashell Design ein anderes Displayscharnier vorweisen können, präsentiert sich der 900AX mit einer dicken fetten Röhren unterhalb des Bildschirms, wie es die ersten EEE PCs plagte. Damals nannte man es 900HD oder 900A, ausgestattet mit Celeron M und einer maximal 16 GB großen SSD.
Die neue (alte?) Auflage nutzt einen Intel Atom N270 mit 1,6 Ghz mit 1 GB DDR2 RAM, 160 GB Festplatte und verfügt über eine standardmäßige WSVGA-Auflösung (1024*600), damit ist sie für alle alltäglichen Aufgaben gewappnet. Trotz dieser zeitgemäßen Ausstattung, bleiben die Verbindungen in die Vergangenheit bestehen: nur zwei USB-Ports, ein Audio-Port für wahlweise Mikrofon oder Kopfhörer und die Webcam löst mit lediglich 0,3 MP auf. Selbst das Batteriepack enthält nur vier Zellen, was einer Laufzeit von ca. vier Stunden entspricht, und das bei einem immerhin stolzen Gewicht von 1130 Gramm.
Um den Preis niedrig zu halten, verzichtet Asus auf Komfortfeatures wie einen zweiten Stereolautsprecher oder Bluetooth, selbst die Webcam wird mit einem “*Optional” versehen. Trotz Sparmaßnahmen gönnt Asus dem Käufer eine Windows XP Home Lizenz und den obligatorischen SDHC-Kartenschacht.
Zu welchem Preis und wann wir dieses Low-Budget Modell erwarten dürfen verrät uns Asus in den nächsten Wochen.
Gesehen bei AsusTek USA.






















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Währe schön gewesen hätte Asus hier geklotzt und nicht gekleckert, denn der Formfaktor ist unschlagbar. Ich selbst habe noch einen 900er der etwas aufgebohrt ist und bin sehr zufrieden damit. Na mal sehen, wenn die ersten Bilder der Innereien kommen sieht man weiter, der Lötkolben wartet schon.
Die 900er-Serie krankte doch am Bildschirm, der in höchster Helligkeit gerade mal 100cd liefern konnte.
Ich bin mit meinem 1000H jedenfalls immer noch sehr zufrieden. Mittlerweile hab ich den aber an meine Freundin abgetreten, da Sub-Notebooks wie das 1810 von Acer mittlerweile im Consumer-Bereich angekommen sind. Netbooks sind seither für mich nur noch Nett-Books. :D