Intel Core i7 980X:
Halbes Dutzend für Tempo

Don Dahlmann, 12. März 2010 14:12 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Intel hat den neuen Intel Core i7 980X (Affiliate-Link) vorgestellt, der gleich sechs CPU-Kerne hat.

Früher war in Sachen CPU mit Sicherheit nicht alles besser. Die Prozessoren waren langsam, und die schon kleinere Anwendungen liessen einen Rechner auf Volllast laufen. Das hat sich dankenswerterweise mittlerweile doch deutlich verändert.

Musste man früher fast jedes Upgrade einer CPU mitmachen, kann man sich heute entspannt für ein paar Jahre lang zurück lehnen. Der Normalanwender ist mit einem Quad-Core-Prozessor meist gut bedient und lastet den nur selten voll aus. Zugleich verlagern wir immer mehr Rechenleistung in die Cloud und nutzen die Prozessoren der Server bei Google und Co, statt die in unseren Handys und Netbooks. Wer also braucht die neuen Sechs-Kern-CPUs?

Leistung kann man ja nie genug haben, das gilt auch heute noch. Klar – manche Dinge werden mit dem Core i7 980X Prozessor etwas flotter laufen, aber für die meisten User ist nicht die CPU der Engpass, sondern das RAM, die Grafikkarte oder die Festplatte.

Aber die reinen Daten sind schon beeindruckend, denn es gibt sechs Kerne, 12 Threads, 12 Mbyte Level-3 Cache und eine Taktfrequenz von 3.33 Ghz. Genutzt wurde die neue 32-nm Fertigung. Damit steht Intel im Moment einsam an der Spitze, auch wenn AMD einen eigenen Sechs-Kerner angekündigt hat.

Aber zurück zur Frage, ob und wofür man einen solchen 999-Euro-Prozessor wirklich braucht: Wer Programme nutzt, die Multi-Core-CPUs unterstützen und damit rechenintensive Aufgaben im Grafikbereich lösen will, wird mit Sicherheit eine Leistungssteigerung feststellen. Das könnte zum Beispiel auch bei einigen Videoschnittprogrammen der Fall sein. Doch für den normalen Anwender lohnt sich die Investition (plus Mainboard mit X58-Chipsatz) wohl kaum. Spiele unterstützen mehrere Kerne selten, und die meisten Anwendungsprogramme setzen auch noch auf einen Prozessor-Kern. Interessanterweise hinkt für einmal die Software der CPU-Entwicklung hinter her. Früher war es ja meist anders herum, aber da war eben halt nicht alles besser. Intel Core i7 980X (Affiliate-Link)

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2 Kommentare

  1. Kahni
    schrieb am 13. März 2010 um 01:07 Uhr (#)

    dazu nutz ich noch die gpu-beschleunigung mit 2 Geforce GTX 295 und render tag 4 animationsfilme gleichzeitig

  2. Bredda
    schrieb am 14. März 2010 um 10:56 Uhr (#)

    …eigentlich reicht uns allen doch auch noch schwarz/weiß fernsehen+mono sound…^^

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