Open Pandora:
Offen für Gamer und Freiheitskämpfer

Open Pandora scheint wirklich wahr zu werden. Die Massenproduktion der ersten knapp 4000 OpenSource Handhelds mit OpenSource Betriebssystem hat begonnen.

Pandora OpenSource Handheld

Pandora OpenSource Handheld

Pandora ist eine Mischung aus kleinem PC und Spielekonsole, die neben einer Tastatur auch über Spielsteuerungen wie DPad, analoge Nubs und Feuerknöpfe verfügt. Die ersten 3895 Exemplare, werden jetzt gefertigt. Das Geld ist durch Vorbestellungen zusammengekommen. Laut Internetseite des Projekts sind noch einige Pandora-Exemplare der ersten Charge für rund 300 € zu bekommen. Aber wahrscheinlich muss man sich beeilen. Schließlich wartet die Gemeinde schon eine ganze Weile auf das Gerät.

Angetrieben wird die Pandora von einer ARM Cortex-A8 600Mhz+ CPU mit Linux Kernel 2.6.x.

Beim Bildschirm handelt es sich um einen 800×480 4.3 Zoll Touchscreen LCD, der 16.7 Millionen Farben darstellen kann. Zwei SDHC Kartenslots (bis zu 64GB möglich) und ein SVideo TV Ausgang sind an Bord des Gerätes, das mit 140×83.4×27.5mm nur knapp größer ist als eine Nintendo DS Lite und inklusive 4.000 mH Akku 335 g wiegt.

Pandora Close Up

Pandora Close Up

Des weiteren verfügt Pandora über zwei analoge Controller und ein digitales DPad für Spiele, 43 Tasten QWERTY und ein numerisches Keypad. Auch Wifi 802.11b/g und Hochgeschwindigkeits-USB Host gehören zur Ausstattung. Pandora soll über 10 Stunden mit voll geladenem Akku durchhalten. Was besonders Spielefreunde interessieren wird: Mit reiner CPU-Leistung und 3D-Grafik (PowerVR SGX OpenGL 2.0 ES kompatible 3D Hardware) schafft die Pandora problemlos Quake 3. Auch Firefox 3 soll auf Pandora laufen.

Diskutiert wird im Moment noch, ob es schlau war, Pandora schon jetzt zur Massenproduktion freizugeben, da die Gehäuse der letzten Prototypen wohl den Qualitätsanforderungen nicht wirklich entsprachen.

Jede Menge mehr Infos auf Deutsch gibt es auf der Open Pandora Website, auf Pandora Today, oder auf dem Pandora Blog

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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2 Kommentare

  1. “Diskutiert wird im Moment noch, ob es schlau war, Pandora schon jetzt zur Massenproduktion freizugeben, da die Gehäuse der letzten Prototypen wohl den Qualitätsanforderungen nicht wirklich entsprachen.”

    Diskutiert wird eigentlich nichtmehr, weil die letzten Gehäuseformen auf die schnelle vom chinesischen Werk produziert wurden und deswegen ein paar Schäden aufwiesen.
    Sie sollten laut Ihnen nur zeigen das nun alles passt.
    Wird also =)

    Aber schöne News von euch, danke für die kleine Aufmerksamkeit.

    PS: Nicht nur Quake 3 ist eine schöne Sache auf der Pandora, sondern auch der Amiga-Emulator UAE. Spiele wie Siedler 1, Cannon Fodder oder Theme Park werden sich auf eine neue Art und Weise spielen lassen =)

    Grüße vom GP2X-Forum
    Gurumeditation

  2. Mittlerweile ist einiges weitergegangen !

    Auf http://www.pandora-power.net kann man nachlesen, wie sich die Pandora in der Praxis bewährt.

    Greetings

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