Miniwatt S1:
Weltkleinster 4-Röhren-Verstärker
Der MiniWatt S1 ist ein Vollverstärker mit 4 Röhren, der aus 2 x 2,5 Watt überraschend viel Klang herausholen soll.
Beim Miniwatt S1 Röhren-Vollverstärker ist der Name Programm. Nur 2 x 2,5 Watt an 8 Ohm liefert der minimalistische Verstärker, doch die Audiophilen sind äußerst angetan. Nicht nur in Amerika, bei Tone Audio und The Audiophiliac lobt man den Miniwatt Röhrenverstärker, sondern auch in Deutschland beim Hifiblog. Ein bisschen merkwürdig finde ich nur, dass diese Lobeshymne der einzige Eintrag des Blogs ist.
Sieht man davon einmal ab, klingt das alles sehr vielversprechend, selbst für einen hörsturzerfahrenen Werbetexter wie mich, der den Hifi-Altären der gläubigen Audiophilen eher kopfschüttelnd gegenübersteht.
Der MiniWatt S1 Röhrenverstärker kostet immerhin „nur“ 229 $ (≈ 160 €) plus 40 $ (≈ 30 €) Versandkosten. Im HiFiBlog wird noch erwähnt, dass eventuell Zoll dazukommen könnte, trotzdem sollte man schlimmstenfalls nicht mehr als 235 € für alles bezahlen müssen. Dann hat man eine echten Vollverstärker im Wohnzimmer stehen, der aus seinen 4 Röhren einen atemberaubenden Klang zu holen in der Lage ist, wenn man den Rezensionen Glauben schenken darf.
Nebenbei gibt der MiniWatt S1 Röhrenverstärker noch eine gute Wärmequelle ab. Rein kommt die Musik via Cinch-Stecker, raus an die Boxen geht es über Bananenstecker. Der Frequenzgang ist mit 30-20Khz (+-1db) angegeben. Die verwendeten Röhren sind angeblich im europäischen Raum nicht leicht zu bekommen, aber für 75 Dollar inklusive Versandspesen soll der Hersteller laut Hifi-Blog ein passendes vier-Röhren-Set liefern. Versierte Bastler können den Sound und die Performance auch durch die Verwendung anderer Röhren verändern.
Wer sich genauer über den Miniwatt S1 Röhrenvollverstärker informieren will, findet auf der Herstellerseite Daten, Fakten, Rezensionen und Demonstrationsvideos. Die Seite ist – trotz Hongkong-Domain – sogar in einer deutschen Version erhältlich, die Rezensionen leider nur auf englisch.























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18. Januar 2010 um 8:01
Das Frequenzspektrum von 30 – 20.000Hz in einem Beitrag mit dem Wort Audiophil zu erwähnen ist schon eine Lachnummer an sich. Von dem Eyecatcher Verstärker an sich mal ganz zu schweigen.
Sinkt das Schiff, oder warum gibt es neuerdings Beiträge über solch technischen Mist?
18. Januar 2010 um 8:10
Ich denke mal, bei bei neuerdings geht’s darum, zu informieren und zu unterhalten. Wenn dich die Information über das Frequenzspektrum zum Lachen gebracht hat, ist doch beides prima gelungen. Buch’s doch einfach für Dich unter der Rubrik Kurioses.
18. Januar 2010 um 8:45
Danke für den Beitrag, hat mich sehr interresiert. Lachen konnte ich nur über den Beitrag von dfusion.
23. Januar 2010 um 22:59
dfusion?
klingt nach nem billig rapper selbsterfundenem tag.
Red mal da nicht mit wo DU keine Checkung hast und hör weiter musik auf Deiner Elta – bang und olufsen für sozialhilfeempfänger – Komplettanlage.
Benutz keine Wörter deren Bedeutung Du nicht kennt, keck.
20. Dezember 2012 um 3:57
Single ended Roehrenverstaerkersind keine neue Erfindung und auch kein Gag. Diese Verstaerker wurden in den 50er und 60er Jahren in Radios eingebaut. Wer mal Omas altem Roehrenradio lauscht, wird immernoch beeindruckt sein, wieviel Musik da raus kommt. Der I-pod ist ja auch keine neue Erfindung…. ;)
Natuerlich funktionieren diese Verstaerker nicht mit Bloedmarktwummerkisten und Hip Hop oder Technofans sollten die Finger von sowas lassen…aber Jazz und Akkustikaufnahmen klingen sehr betoehrend mit solchen Geraeten ;)
Erst ausprobieren, dann Urteil faellen!!!