LGs LCD:
Tapetendünne Fernseher
Die grossen LCD-Panel-Hersteller wie LG, Sharp und Samsung zeigen an der CES vor allem einen Trend: Wurden die Displays bisher grösser, so werden sie jetzt – dünner.
Weltrekorde beasprucht ja so mancher Hersteller an einer Messe für seine Produkte.
Aber die Menschenmasse, die sich am LG-Stand an der CES in Las Vegas versammelt, staunt auch nach der Besichtigung des Produkts weiter:
Ungläubig hält so mancher (wie der junge Mann uns gegenüber am Ende des Videos) seinen Daumen auf die Kante des dünnsten LCDs der Welt:
Nicht, dass die – für einen TV-Muffel wie mich, der ich immerhin inzwischen das terrestrisch gesendete digitale HDTV via USB-TV-Empfänger und Mediacenter auf meinem 24-Zoll-Monitor gucke – unwahrscheinlich gesteigerte Bildqualität der modernen TV-Bildschirme, ihre enorme Grösse von bis zu 60 Zoll oder eben auch die Schlankheit der Geräte nicht ohnehin schon beeindruckend wären.
Das Weltrekord-Schaustück am LG-Stand allerdings schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht. Es war aufgrund des Gedränges und der Platzierung schwierig zu zu fotografieren, aber im Video ist zu erkennen, wie unfassbar dünn 6.9mm wirklich sind, vor allem, wenn sie eine Fläche mit einer Diagonalen von 55 Zoll und dieser strahlenden Bildqualität tragen.































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Ich kucke jetzt selten fern von der Seite aber das fasziniert mich auf jeden Fall :-D
Demnächst hat man wirklich nur noch eine Folie auf die Tapete aufzuhängen wie ein Bild.
Rückenschmerzen ade!
panels die elastisch und dünn sind wie folien, gibts schon ca. mehr als 10 jahre. nur durch unsere abzocker und rückhalte-wirtschaft kommt die technik um jahrzehnte später erst auf den markt.
Dies stimmt nur bedingt.
Natürlich gab es die ersten Prototypen extrem dünner Panels schon vor etlichen Jahren, dies stimmt.
Bis soetwas dann aber bezahlbar realisiert werden kann dauert es u.U. Jahre.
Gleichzeitig muss ja auch an begleitenden Technologien wie der Beleuchtung des Panels gearbeitet werden.
Schlussendlich müssen diese Panels dann ja auch nicht nur ultradünn sein sondern auch noch ein exzellentes Bild reproduzieren können. Dies konnten die ersten damaligen Exemplare sicherlich noch nicht.
@wowow
also ich muss kommentator zustimmen. Denn OLED’s gibt es schon seit ca. 10 Jahren. Und die leuchten bekanntermaßen von selbst…
Außerdem ist deren Herstellung nicht kostenintensiv, wenn diese in entsprechender Größe hergestellt werden (auch damals schon)…
http://de.wikipedia.org/w…ganische_Leuchtdiode
Zitat aus diesem Wiki: Da OLEDs bislang noch teurer als LCDs sind, kommen sie bisher nur in speziellen Anwendungen zum Einsatz. Wegen der geringeren Abmessungen bieten sie größere Gestaltungsfreiräume für den Gerätehersteller. Auch der Stromverbrauch der OLEDs ist oft niedriger, da keine eigene Hintergrundbeleuchtung benötigt wird. Die Hauptanwendungen von OLED-Bildschirmen liegen momentan bei kleinen und kleinsten Anzeigen für Mobiltelefone und andere, insbesondere portable Kleingeräte.
Große Bildschirme sind bisher noch nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar. Der Durchbruch im Fernseh- und Monitorbereich wird wohl noch einige Jahre auf sich warten lassen.