Blackberry Bold 9700 (Bold 2):
Erste deutsche Brombeere

Der Blackberry-Bold-Nachfolger ist kleiner, schmaler und dünner. Im einstigen Nokia-Domizil Bochum stellte der kanadische Smartphone-Spezialist “Research in Motion” das Gerät vor.

2008 weihten die Kanadier in Bochum das erste Entwicklungszentrum mit knapp 120 Beschäftigten ein, nachdem Nokia sein Werk nach Rumänien verlegt hatte. Dass man sein Handwerk auch in Bochum ordentlich versteht, zeigt RIM mit dem neuen Blackberry Bold 2. Zwar muss der Bold-Nachfolger wieder ohne Touchscreen auskommen, dafür ist nun aber, ähnlich wie beim Curve, ein optisches Trackpad an Bord. Mit einer Bildschirmdiagonale von 2,44 Zoll, einer Auflösung von 480×360 Pixeln und einem gigantischen Farbspektrum steht das Blackberry Bold 9700 (Affiliate-Link) seinem älteren Bruder in nichts nach.

“Kleiner, schmaler und flacher” lautet die Devise: mit Maßen von 109 x 60 x 14,1mm hat sich jedoch nur marginal etwas getan. Nichts verändert hat sich an der der QWERTZ-Tastatur, auf welcher es sich ähnlich gut tippen lassen soll wie beim Vorgänger. Mit der neuen wörterbasierten Rechtschreibkorrektur erspart RIM das mühsame Eintippen von Umlauten: “ae” wird einfach zu “ä”.

Für ordentliche Fotos sorgt eine 3,2-Megapixel-Kamera, welche mit Autofokus, Kameralicht und Bildstabilisator ausgestattet ist. Gespeichert werden die Fotos entweder auf den internen Speicher oder einer zusätzlichen Micro-SD Karte bis zu 32GB.

Videos lassen sich mit einer Auflösung von 480×352 Pixeln aufzeichnen. Funken kann das offiziell mit der Bezeichnung “Blackberry Bold 9700″ gehandelte Smartphone in allen vier GSM-Netzen, mit HSDPA kann also eine Bandbreite von bis zu 7,2mbit/s erreicht werden. Zuhause kann man sich zusätzlich in das heimische WiFi-Netz einklinken, für alle Musikgenießer und Geotagging-Fans wird Bluetooth 2.1 mit A2DP-Profil unterstützt, was einen Anschluss von kabellosen Kopfhörern und GPS-Empfängern ermöglicht.

Wer lieber auf das gute, alte Kabel vertraut findet auf der linken Seite des Geräts den obligatorischen 3,5mm-Klinkenstecker. Das Bold 2 heisst offiziell Blackberry Bold 9700 (Affiliate-Link)

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4 Kommentare

  1. BenBuster
    schrieb am 23. Oktober 2009 um 04:54 Uhr (#)

    Mit der neuen wörterbasierten Rechtschreibkorrektur erspart RIM das mühsame Eintippen von Umlauten: “ae” wird einfach zu “ä”.

    Tetraeder wird zu Teträder ?

  2. Berta
    schrieb am 23. Oktober 2009 um 09:13 Uhr (#)

    Ein teutsches Blackberry? Gekauft.

  3. Berta
    schrieb am 23. Oktober 2009 um 09:16 Uhr (#)

    Ein teutscher Blackberry? Gekauft.

  4. der eine 2009
    schrieb am 19. November 2009 um 22:58 Uhr (#)

    Zwar muss der Bold-Nachfolger wieder ohne Touchscreen auskommen

    So ein Blackberry bzw. diese Bauart von Handy benötigt kein Touchscreen. Mit einem Touchscreen wird man nie den Komfort wie mit einer richtigen QWERTZ Tastatur haben und auch das Design ist Klasse.

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