Dell Latitude Z:
Notebook saugt Strom kabellos

Dells Latitude Z -Notebook ist nicht nur ultradünn, sondern kann auch kabellos aufgeladen werden. Ein Schmuckstück von einem Business-Laptop.

Bisher ist mir Dell jenseits der optionalen bunten Designs für seine Notebooks nicht grade als gestaltungsfreudiger Hersteller aufgefallen – aber das ultradünne Latitude Z ist ein wahrer Augenschmaus.

Nicht nur, dass das aufgeräumt, um nicht zu sagen spartanisch wirkende Gehäuse des Latitude Z seine vielen technischen Optionen diskret versteckt: Auch bei den Kabelanschlüssen verzichtet das Dell-Notebook mit dem 16-Zoll-Bildschirm auf alles unnötige: Es bringt eine kabellose Docking- und Aufladeoption.

Dell Latitude Z
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Den äusserst spärlichen bisher verfügbaren Informationen darüber zu Folge kann der Akku auf einem speziellen Ständer aufgeladen werden - die Rede ist indes von kabel-, nicht kontaktlos, um Induktions-Ladevorgänge dürfte es sich demnach nicht handeln – laut Dell handelt es sich um die erste induktive Ladestation für ein Notebook weltweit.

Aber das Latitude Z (600) Business-Notebook (ohne integriertes optisches Laufwerk, dafür mit 14.5 bis maximal 2 Zentimetern das dünnste 16-Zoll-Notebook der Welt, sagt Dell) bringt neben dem Design einiges an spannender Funktionalität mit.

Vom Fingerabdruck-Scanner über das grosse Touchpad mit Multitouch-Gestenerkennung über die unsichtbar in den Bildschirmrande eingebauten Sensor-Schnellstarttasten “EdgeTouch” bis zur Gesichtserkennung über die 2-Megapixel-Webcam, die den Rechner dichtmacht, sobald sich der Benutzer vom Bildschirm entfernt, bis zur hinterleuchteten Tastatur. Das Netzteil ist eine flache Flunder wie das Notebook selber, der Widescreen-Bildschirm mit 1600 mal 900 Pixeln ist ein High-Definition WLED.

Dass Dell eine Software integriert hat, welche die Webcam zum Visitenkartenscanner machen soll, passt zum Zielpublikum. Bloss möchte ich diese Funktion erstmal in Aktion sehen, ohne dass sich der Benutzer im Starbucks zum Affen macht, indem er verzweifelt versucht, dem Latitude Z die Karten im richtigen Abstand und Winkel hinzuhalten.

Und schliesslich kommt das Latitude Z 600 mit “Dell Latitude ON” ausgestattet, einem “Neben-Betriebssystemchen”, welches auch den Zugriff auf die wichtigsten persönlichen Daten wie Kalender und Mail erlaubt, wenn der Hauptrechner ausgeschaltet ist – wofür eigens ein Sub-Prozessor genutzt wird. Dabei ist auch VPN-Zugriff von aussen möglich und es können docs, pdfs, Excel- und Powerpoint-Dateien eingesehen werden.

Der hässlichere Teil des schmucken Latitude Z 600 liegt, wie schon beim Alublock-Notebook Alamo von Dell, im Preis: Die günstigste Version des Latitude Z schlägt derzeit mit einem Intel CoreDuo mit 1.4GHz und grade mal 2GB RAM mit 1500 Euro doch recht heftig aufs Budget.

Der Ständer zum kabellosen Aufladen kostet dann nochmals 200 Euro – dafür ist im Ausgangspreis ein externes optisches Laufwerk eingeschlossen.

Exakte Daten des Dell Latitude Z.

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11 Kommentare

  1. wowow
    schrieb am 30. September 2009 um 09:22 Uhr (#)

    “die Rede ist indes von kabel-, nicht kontaktlos, um Induktions-Ladevorgänge dürfte es sich demnach nicht handeln.”
    schreibt Peter

    “verfügt als erstes Notebook weltweit über eine kabellose, induktive Ladestation und Dockingstation”
    schreibt Dell

    und nun?

  2. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 30. September 2009 um 10:25 Uhr (#)

    Na, nun korrigiert Peter das oben im Posting. In der Pressemitteilung war leider zu diesem Punkt nur ein einziger Satz zu finden, und die Website mit der Latitude Z-Beschreibung war die ganze Nacht instabil: Ich habe beim Klicken auf “Technische Daten” immer mal wieder einen 404 gekriegt oder bin urplötzlich bei einem andern Notebook gelandet.
    Danke für die Anmerkung.

  3. tsetse
    schrieb am 30. September 2009 um 12:26 Uhr (#)

    eure artikel saugen hirn maßlos!

  4. mds
    schrieb am 30. September 2009 um 21:17 Uhr (#)

    @tsetse: Dann lies doch etwas anderes … ohne diesen Blogeintrag hätte ich vielleicht nie von diesem Gerät erfahren – wobei ich die hochwertigen Dell-Modelle schon länger für die besseren Macs halte, bloss fehlt Mac OS X dazu … :(

  5. Ben
    schrieb am 1. Oktober 2009 um 06:44 Uhr (#)

    Wäre die Zoll angabe nicht hätten Sie pech gehabt.
    “das dünnste 16-Zoll-Notebook der Welt, sagt Dell”

    Noch dünner ist das AirBook!

  6. tobe
    schrieb am 1. Oktober 2009 um 10:43 Uhr (#)

    design ist erste sahne… auf so eine dockingstation habe ich auch gewartet.

  7. Laptop
    schrieb am 5. Oktober 2009 um 16:02 Uhr (#)

    Der Laptop ist genial, darauf habe ich schon lange gewartet. Die geringe dicke fand ich schon beim Macbook Air verdammt cool, die Dockingstation jetzt macht das Ganze noch besser.

    Generell kommt es natürlich immer auf die Anwendung an, ich arbeite unterwegs zB lieber mit einem Mini-Laptop, einfach weil ich keine große Grafikleistung und lange Akkulaufzeiten brauche. Da sind Größe und Gewicht einfach das größte Argument.

    Wobei man mittlerwiele auch schon viel per iPhone machen kann, nur manchmal will der Browser in dem Ding einfach nicht, da ist ein Netbook o.ä. schon praktisch :)

  8. John
    schrieb am 20. April 2010 um 14:47 Uhr (#)

    Sehr cool! Kann auf jeden Fall was!

  9. peter Satzger
    schrieb am 29. April 2010 um 15:57 Uhr (#)

    Frage

    Gibt es auch für dn Inspirion 1750 eine Dokingstation

  10. Peter
    schrieb am 10. Mai 2010 um 11:18 Uhr (#)

    Funktioniert das denn eigentlich? Hat jemand bereits Erfahrungen damit gemacht? Würde mich mal interessieren. Und: Kann mir jemand ein gutes Netbook empfehlen?

  11. peter Satzger
    schrieb am 2. August 2010 um 16:00 Uhr (#)

    Habe mich über eine Dokingstation für den Inspirion 1750 erkundigt.Konnte noch keine Antwort bekommen.Wäre sehr nett wenn ich einen Tipp bekommen würde.
    Danke
    Peter S.

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