Bedol Wasser-Uhr:
Gießen nicht vergessen!

Bedol leistet seinen Beitrag zur Umwelt, indem sie eine Uhr mit Wasser betreiben.

Durstiger Zeitgeber (Bild: Bedol)

Durstiger Zeitgeber (Bild: Bedol)

Wer erinnert sich nicht an die Schulversuche im Chemie- und Physikunterricht, damals fragte man sich: wozu soll das denn gut sein? Hier gibt es eine Antwort.

Man lernt ja nicht für die Schule sondern fürs Leben. Aus diesem Grunde sollte jeder in seinem Leben eine wasser-betriebene Uhr besitzen, sonst waren die naturwissenschaftlichen Fächer für die Katz..

Die Bedol Uhr kommt ohne Batterien oder Steckdose aus, ohne Cadmium, Quecksilber oder anderes Schwermetall. Stattdessen füllt man in die Öffnung rechts oben Wasser ein und eine Prise Salz oder Zitronensaft. Das reicht bereits aus um die Uhr für die nächsten sechs bis acht Wochen zu betreiben. Und damit beim Wasserwechsel nicht jedes Mal die Uhr neu gestellt werden muß, ist ein kleiner Elektrospeicher integriert.

Aufbau einer Galvanischen Zelle (Bild: Ginger via Wikipedia)

Aufbau einer Galvanischen Zelle (Bild: Ginger via Wikipedia)

Das Arbeitsprinzip beruht auf den Beobachtungen des Herrn Galvani und Forschungen des Herrn Volta. Grob beschrieben fließt zwischen zwei unterschiedlichen Metallen Strom, wenn man sie durch eine leichte Säure verbindet, zum Beispiel Zitronensäure. Wer sich dafür interessiert, z.B. auf den Seiten der TU Berlin wird es sehr gut erklärt.

Für 16$ leiste ich gerne meinen Beitrag zur Umwelt.

Zu kaufen bei Bedol in den Farben Traube, Limette, Aprikose und Beton.

 

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7 Kommentare

  1. Ach, immer wieder die “umweltfreundlichen” Zitronen- oder Wasserbatterien.

    Leute, das ist eine Zink-Kupfer-Batterie und keine “Wasserbatterie”.

    Und so eine Zink-Kupfer-Säure-Lösung ist so gesund nun auch wieder nicht. Einfach mal trinken (oops, schon wieder ein Leser weniger!) oder Blumen mit gießen…

    Wenn man dann mitrechnet, wie aufwendig es ist, Zitronen anzupflanzen, dann ist es vorbei mit der Umweltfreundlichkeit.

  2. Ja, das ist keine Wasser-Uhr, das stimmt; der einzige Rohstoff den der Käufer tauscht ist aber H2O, also nenne ich das “Wasser-Uhr”, technisch natürlich falsch.
    Und es ist auch nicht zwingend Zitronensaft erforderlich- Apfelsäure oder jede andere Fruchtsäure tuts auch, sogar ne Kartoffel.
    Die Elektroden sind verglichen mit der Menge an verwendeten Rohstoffen in einem NiMH vernachlässigbar klein. Zink hat tatsächlich eine wassergefährdende Wirkung, die ist aber gering, während Kupfer für Vertebraten, somit auch Menschen, vollkommen unbedenklich ist. Da die Anzahl der wandernden Zinkionen sehr gering ist und viele davon auch an der Cu-Elektrode gebunden werden ist deren Gefährdungspotential vernachlässigbar.
    Ressourcensparender und umweltfreundlicher sind nur noch Sonnenuhren, denn selbst mechanische Uhren zum aufziehen verschlingen in der Herstellung Unmengen an Strom.
    Deshalb ja der Link zur galvanischen Zelle um Missverständnisse zu vermeiden.

  3. Das sind aber Milchmädchen Rechnungen höchster Güte.

  4. Ich glaube ehrlich gesagt auch kaum, dass jemand diese Uhr kauft, um einen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten.

  5. Bedol bewirbt diese Uhr definitiv mit dem Hinweis, nur das Wasser zu tauschen. Zudem sehe ich in der Uhr auch keine zwei Kammern. Das gebrauchte Wasser wird in dem Werbefilm zum Blumengießen verwendet. Das geht aber mit Zitrone oder Salz nicht. Daher ist diese Erklärung nicht passend für das vorgestellte Produkt.

    • Das mittlerweile nicht mehr aktuelle „Produkt” muss den Gesetzen der Physik gehorchen (Chemie ist nur ein Teil davon, wird dir jeder Physiker stolz erklären..). Es muss eine leitfähige Lösung zwischen den beiden Elektroden vorhanden sein, Zitronensaft oder Salz erhöhen die Wirkung nur.
      Ansonsten würde ich sagen, kaufen und selbst ausprobieren, was besser funktioniert.

  6. So ich habe das Teil eben ausgepackt und in Betrieb genommen. Und ich kann sagen, es sind zwei Zellen vorhanden. In jeder Zelle befindet sich eine Metallelektrode. Ob das nun Kupfer und Zink sind, konnte ich durch das blaue Gehäuse nicht erkennen, aber das wäre durchaus möglich. Zumindest sollten beide Metalle doch in der elektrochemischen Spannungsreihe weiter auseinander liegen, damit ein genügend großes Potential aufgebaut wird.
    Ansonsten ist das nichts weiter als pure Elektrochemie, ähnlich der oben abgebildeten galvanischen Zelle,nur das beide Male Wasser als Elektrolyt zur Anwendung kommt.

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  1. [...] (via neuerdings.com) [...]

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