Windows 7:
50 Euro für Home Premium

Microsoft hat heute die ersten Preise für das neue Betriebssystem bekannt gegeben. Und die sind niedriger als befürchtet.

Das neue Windows 7 (W7) Betriebssystem von Microsoft kommt zwar erst am 22.Oktober in Deutschland auf den Markt, doch der Softwarehersteller will die Kunden schon vorher mittels günstiger Preise zu einem Wechsel bewegen. Statt, wie bei Vista, die Preise weit nach oben zu drücken, möchte man zumindest die frühen Käufer mit einem satten Nachlass belohnen. Aber auch wenn die Rabattaktion vorbei ist, sind die Preise akzeptabel. Zumindest bis Ende des Jahres:

Wer ab heute einen neuen PC kauft, auf dem Windows Vista installiert ist, bekommt einen Gutschein für Windows 7 dazu. Den kann man dann ab Oktober einlösen, allerdings kostet der Umstieg vermutlich dann noch mal eine “Bearbeitungsgebühr” von um die 10 Euro. So nett das mit dem fast kostenlosem Update ist, warum macht man sich die bürokratische Mühe mit der Gebühr?

Aber auch wer noch gar kein Betriebssystem aus Redmont besitzt muss nicht allzu tief in die Tasche greifen, will er Windows 7 auf seinem Rechner haben. Aber dem 15.07. kann man das Betriebssystem in der “Home Premium” Variante (und nur in dieser) für gerade mal 50 Euro vorbestellen. Für den Preis bekommt man sonst gerade einmal eine Sicherheitssuite anderer Hersteller.

Das Angebot gilt, so Microsoft, so lange der Vorrat reicht, bzw. läuft bis zum 21.10.2009. Danach wird es etwas teuerer. Die “Home Premium” Variante soll 120 Euro kosten, die “Professional” 285 Euro und für die “Ultimate”-Variante, die sich vor allem an Geschäftskunden richtet, sollen 300 Euro fällig werden. Das ist doch deutlich weniger als das, was man für die vergleichbare Vista-Version bezahlt. In der Vollversion (nicht OEM) werden dafür auch heute noch über 500 Euro fällig. Ob Microsoft die Preise 2010 noch mal anhebt, ist nicht noch nicht raus.

Offensichtlich will Microsoft möglichst viele Kunden so schnell wie möglich zu Windows 7 bewegen. Verständlich, denn mit Windows XP, Vista und 7 hat man dann gleich drei Consumer-Produkte im Support, was ordentlich Geld kostet.

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5 Kommentare

  1. robert
    schrieb am 26. Juni 2009 um 14:20 Uhr (#)

    Eigentlich sollten alle Vista Besitzer das Update Win7 kostenlos bekommen. Noch viel frecher ist, dass wer eine Vista 64bit Version damals (OEM) für 100,- Euro erwarb jetzt auf Ultimate umsteigen muss und nochmals mit 300,- Euro zur Kasse gebeten wird.
    Die EU sollte Firmen verklagen die Ihre Software nur für ein einziges Betriebssystem zur Verfügung stellt!

  2. TheTeaser
    schrieb am 26. Juni 2009 um 14:43 Uhr (#)

    Wer kauft schon OEM, wenn man das ganze auch als SB-Version zum halben Preis krigen kann??
    ich habe vista home basic SB.
    ein anytime upgrade von microsoft auf umtimate würde mich auch fast 400 euro kosten.
    eine neue windows vista dvd mit ultimate lizenz key SB version nur 150 euro!!

  3. Schreibt hier auf dem Blog Don Dahlmann
    schrieb am 26. Juni 2009 um 14:46 Uhr (#)

    @robert: Guter Punkt mit der 64bit Version. Die RC-Version von W7 kam zwar auch als 64bit, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Home Premium Version auch als 64bit zu haben ist. Werde ich wohl beim Upgrade meiner Vista 64bit Version merken ;)

  4. Joe
    schrieb am 26. Juni 2009 um 14:55 Uhr (#)

    http://chip.de/artikel/Wi…Test-9_36321252.html

  5. TheTeaser
    schrieb am 26. Juni 2009 um 17:48 Uhr (#)

    pff also ich sehe, bei der ultimate version ist eigentlich nichts dabei, was mann nicht ihrgend wo anders als freeware umsonst bekommen würde.
    ist halt einfach das rundum sorglos packet,wo man sich um nichts mehr kümmern muss und das essen schon fixfertig vorgekaut auf dem reichhaltig dekoriereten und verzierten teller liegt,sodass mann es denn nur noch mit den strohhalm reinschlürfen muss

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