Eye-Fi Pro:
Mehr als nur eine SD-Karte

Eye-Fi erweitert sein Portfolio an kommunikationsfreudigen Speicherkarten um eine Speicherkarte mit dem Namen Eye-Fi Pro.

Flash-Speicherkarten sind feste Begleiter unserer Digitalkameras, ein Leben ohne sie wäre undenkbar. Sie nehmen, ohne sich zu beklagen, hunderte und tausende unserer Fotos auf. Sie gehen nicht so schnell kaputt wie Festplatten, sie sind klein und handlich.

Und dennoch: Irgendwas fehlt an ihnen. Müssen Speicherkarten immer nur die Sklaven unseres speicherintensiven Durstes nach immer mehr Fotos sein?

Sicherlich nicht, denn das zeigt Eye-Fi mit seiner Reihe an funktionalen SD-Karten. Anders als normale SD-Karten bzw. Speicherkarten überhaupt, die im Grunde genommen nur zwei Funktionen haben, Lesen und Schreiben, können Eye-Fi’s SD-Karten mithilfe der eingebauten WLAN-Antenne viel mehr.

Bereits Ende 2007 erschien die erste Eye-Fi Speicherkarte, worüber wir bei fokussiert.com bereits berichtet haben. Die Besonderheit der mittlerweile zu Eye-Fi Home umgelabelten Speicherkarte war die erstmalig eingebaute WLAN-Antenne, die es ermöglichte, die Fotos direkt an den heimischen Rechner zu schicken. Somit war es nicht mehr nötig, die Speicherkarte nach dem Befüllen wieder freizumachen und man hatte praktisch unendlich viel Speicher.

Doch dabei blieb es nicht, die Eye-Fi Speicherkarten wurden immer weiterentwickelt. Hinzu kommt die Eye-Fi Share, die Fotos automatisch auf Sharing-Websites wie Flickr oder Facebook hochladen kann. Nach der Verdopplung des Speicherplatzes mit der Eye-Fi Video kam dann auch die Eye-Fi Explore, die mithilfe der WLAN Datenbank von Skyhook, sich genauso wie das iPhone orten lässt. Damit ist, bei ausreichender WLAN Abdeckung, problemloses Geotagging möglich.

Hinzu kommt auch ein kostenloser einjähriger Zugang an 10 000 Hotspots in den Vereinigten Staaten, um seine Fotos hochladen zu können. Die Eye-Fi Pro ist nun das neue Topmodell, es unterstützt RAW-Dateien und ist in der Lage Ad-Hoc-Verbindungen aufzubauen. Somit fällt der Bedarf eines Acces-Points weg.

Wie bei allen Gadgets hat Funktionalität seinen Preis, 150 $ müssen für die 4 GB Eye-Fi Pro bezahlt werden.

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3 Kommentare

  1. seb
    schrieb am 17. Juni 2009 um 09:37 Uhr (#)

    Wie das Geotagging da funktionieren soll verstehe ich genauso wenig wie ich das hochladen auf einen Server Steuer. Lädt die Karte im Hintergrund einfach Bilder auf eine Server sobald ein offenes WLAN in der Nähe ist? Auch die Bilder die so privat sind, dass das nie passieren sollte? Fragen über Fragen.

    Skyhook zum Geotagging ist auch so ein Ding. Meines Wissens fährt Skyhook durch die Gegend und erfasst vom Auto aus bestehende WLAN-Router und deren MAC-ID. Die Information wird dann zur Lokalisierung verwendet. Laut eigenen Aussagen sind 70-80% der USA/Kanada erfasst. Nun ja, der urbanen Gebiete wo es überhaupt WLAN gibt. Zu Europa gibt es keine Aussage.
    ==> Mag in New York nett sein … aber mehr vermutlich auch nicht.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Nam Chu Hoai
    schrieb am 17. Juni 2009 um 17:29 Uhr (#)

    Wie du schon sagtest, funktioniert das Geotagging über Skyhook.
    Dabei müssen nicht nur die Autos von Skyhook durch die Gegend fahren, es reicht schon wenn zum Beispiel iPhone’s GPS die Wifi-AP’s in der Umgebung mitgesendet werden, oder man seinen eigenen AP einfach bei Skyhook angibt.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Skyhooks Lokalisierung recht genau arbeitet, sogar in den Vorstädten von Berlin werde ich lokalisiert.
    Die Coverage lässt sich auf Skyhooks Website einsehen:
    http://skyhookwireless.co…itworks/coverage.php
    Und ja, die Fotos werden sofort hochgeladen, sobald ein geeigneter Hotspot in der Nähe ist. Wer nicht will, dass seine Fotos hochgeladen werden, der sollte diese Karte eben nicht kaufen.
    Nicht umsonst wird sie auch “social” SD-Card genannt.

  3. seb
    schrieb am 17. Juni 2009 um 18:34 Uhr (#)

    Danke für die Infos. Da setz ich doch lieber auf mein Solmeta Geotagger N2 das direkt GPS-Daten in die Bilder schreibt. Skyhook scheint ja echt nur in den Städten gut zu funktionieren.

    Und so sozial (betreffs automatischem Upload) bin ich dann auch wieder nicht.

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