Sony Ericsson Satio:
Aus Idou wird Satio

Da ist es also, das lang angekündigte und von vielen sehnsüchtige Sony Ericsson Satio.

Als Sony im letzten Winter das Idou als Konzept vorstellte, war die Begeisterung sofort groß. Sony hat schnell reagiert und aus dem Konzept ein richtiges Telefon gemacht. Das ist derartig voll gestopft mit Funktionen, dass man kaum weiß, wo man anfangen soll. Im Prinzip handelt es sich um eine Digitalkamera mit eingebauten Walkman und einem Smartphone. Könnte das Satio die Zukunft der Smartphones zeigen? Wie üblich bei Sony, ist die Kamera ein Hauptbestandteil des Handys. 12,1-Megapixel-Kamera mit Autofokus und einem Xenon-Licht sind aber auch ein konkurrenzloses Angebot. Dazu hat man einige Motivprogramme und einen Bildstabilisator eingebaut:

Die 12 Megapixel klingen aber auch ein wenig nach einer Showanlage. So viel findet man sogar bei den kleinen Digicams aus dem Hause Sony selten. Und auch zu Recht, denn der winzige Sensor im Handy dürfte mit den 12 MP etwas überlastet sein und nicht wirklich rauschfreie Bilder produzieren.

Der eingebaute Walkman kennt solche Probleme natürlich nicht. Der hat alle Funktionen, die man aus den sonstigen Walkman-Handys von Sony kennt. Zusätzlich kann man auch auf den Musikshop “Play now” zugreifen. Erster Minuspunkt: eine 3.5mm Klinkenanschluss sucht man am Handy vergeblich. Wer einen Kopfhörer anschliesse will, kann nur per Bluetooth machen.

Und dann ist da noch das Smartphone. Sony Ericsson arbeitet mit Symbian S60 / 5th Edition, verzichtet also auf den Einsatz einer selbstgetrickten Software. Einige Experten hatten erwartete, dass man Android verwenden würde, aber hier wartet man wohl bis 2010, bzw. bis Android 2.0 rauskommt.

Der Touchscreen misst 3.5 Zoll und hat eine Auflösung von 640 x 360 Pixeln. Das ist viel und das Netz sollte sich vernünftig darstellen lassen. Getippt wird auf einer On-Screen Tastatur. Auf ein “echtes” Keyboard hat Sony verzichtet. Ein weiterer Punkt, wo es vermutlich Abzüge geben wird.

Symbian ist nicht mehr die allerfrischeste Software, aber immerhin gibt es einen ganz brauchbaren Mail-Client und einen Browser. Letzteren sollte man aber sowieso mit Opera Mini ersetzen. YouTube Videos kann man sich ansehen, eine Applikation um auf seinen Facebook Account zu kommen gibt es auch. Spannender dürfte für viele User sein, dass der GPS-Empfänger auch gleichzeitig die Fotos der Kamera automatisch taggt. WLAN und HSDPA sind ja schon obligatorisch.

Das klingt alles nicht schlecht, teilweise sogar richtig gut, und im Prinzip scheint man ein Gerät zu bekommen, dass endlich die drei gängigsten Begleiter des Alltags in sich vereint. Wie gut das Satio aber tatsächlich ist, werden wir sehen, wenn wir ein Testgerät bekommen. Das wird leider noch etwas dauern, denn vor Ende des Jahres kommt das Satio nicht auf den Markt. Der Preis wird vermutlich bei ca. 700 Euro liegen.

Sony Ericsson Satio
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (9 Bilder)

Mehr lesen

Motorola Defy Mini: Robustes Mini-Smartphone

10.2.2012, 0 KommentareMotorola Defy Mini:
Robustes Mini-Smartphone

Nach dem Defy und dem Defy+ bringt Motorola mit dem Defy Mini ein weiteres Smartphone, welches resistent gegen Umwelteinflüsse ist. Das Gerät bietet einen 3,2 Zoll grossen Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 320 px.

AdZero Bambus Smartphone: «Nachwachsendes» Smartphone

5.2.2012, 5 KommentareAdZero Bambus Smartphone:
«Nachwachsendes» Smartphone

Mit guten Designstudien und etwas Glück hat ein Designstudent sein eigenes Smartphone verwirklicht - und wird von ADzero kräftig unterstützt.

Sanwa DWA065WL LED-Ladekabel: Strom bitte in diese Richtung

31.1.2012, 8 KommentareSanwa DWA065WL LED-Ladekabel:
Strom bitte in diese Richtung

Ein Smartphone aufladen kann jeder, mit dem Sanwa DWA065WL wird der Strom sichtbar ins Telefon gepumpt.

Sony Cybershot DSC-W630 im Kurztest: Günstiges Einstiegsmodell mit Schwächen

10.2.2012, 0 KommentareSony Cybershot DSC-W630 im Kurztest:
Günstiges Einstiegsmodell mit Schwächen

Sony präsentiert mit der Cybershot DSC-W630 ein günstiges Einstiegsmodell, das im Kurztest nur begrenzt zu überzeugen vermag.

Sony CDX-DAB700U: DAB an Bord

1.2.2012, 1 KommentareSony CDX-DAB700U:
DAB an Bord

Sony startet jetzt sein erstes Autoradio, das die Funksignale wahlweise auch im digitalen Format DAB+ empfängt und wiedergibt.

27.1.2012, 0 KommentareSony X-Serie:
Vier neue Dockingstationen für iDevices von Sony

Sony erweitert seine X-Serie um vier weitere Docking-Stationen für Smartphones und Tablets und verspricht kabellosen Musikgenuss über AirPlay und Bluetooth. Vom Akku-versorgten gartentauglichen Gerät bis zur 200-Watt-Hifi-Station für das Wohnzimmer zuhause, man versucht für jeden Anwendungszweck das passende Gerät bereitzustellen.

Samsung MV 800 im Test (1/3): Klappdisplay mit Fingerschubs

17.1.2012, 0 KommentareSamsung MV 800 im Test (1/3):
Klappdisplay mit Fingerschubs

Mit der MV 800 präsentiert Samsung eine Kompaktkamera mit Touchscreen und jeder Menge Software an Bord. Ob sich die Kamera bewährt, zeigt sich in unserem Praxistest.

Mimo Magic Touch Deluxe: Tablet-(für-den)-PC

23.11.2011, 1 KommentareMimo Magic Touch Deluxe:
Tablet-(für-den)-PC

Mit dem Mimo Touch Magic Deluxe kann auch alten Geräten Touch-Zauber eingehaucht werden, per USB oder Funkverbindung.

Dell Inspiron One 23: All-In-One-Touchscreen-PC

8.10.2011, 1 KommentareDell Inspiron One 23:
All-In-One-Touchscreen-PC

Der Dell Inspiron One 23 wartet mit Touchscreen und Windows 7 auf und setzt auf Altbewährtes.

Trendnet TEW-811DR/TEW-800MB: WLAN mit 1,3 Gigabit/s

14.1.2012, 0 KommentareTrendnet TEW-811DR/TEW-800MB:
WLAN mit 1,3 Gigabit/s

Die nächsthöhere Stufe der Geschwindigkeit bei WLAN steht bevor, die entsprechende Norm nennt sich IEEE802.11ac - Trendnet stellt auf der CES 2012 erste Geräte dafür vor.

AirDroid: Per WLAN auf Android-Smartphones zugreifen

30.11.2011, 2 KommentareAirDroid:
Per WLAN auf Android-Smartphones zugreifen

Die kostenlose Anwendung AirDroid des Entwicklerteams Sand Studio ermöglicht es, über den Browser auf die wichtigsten Funktionen von Android-Smartphones zuzugreifen.

Kingston Wi-Drive im Test Teil 2: Das Missing Link zwischen iOS und Rechner

4.10.2011, 5 KommentareKingston Wi-Drive im Test Teil 2:
Das Missing Link zwischen iOS und Rechner

Kingston Wi-Drive ist ein SSD-Speicher mit eingebautem WLAN-Server und eigener iOS-App. In diesem zweiten Teil unseres Tests berichten wir, wie sich der Wi-Drive im Alltag bewährt.

Pingbacks

Pingbacks anzeigen...

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

  • Neuerdings auf Twitter

  • Über neuerdings.com

    Die tägliche Dosis Technik. Wir melden nicht nur das Erscheinen neuer Gadgets, sondern testen sie aus Anwendersicht.

  • Autoren