iUnika GYY:
Netbook mit Solarantrieb
Das iUnika GYY ist ein kleines Netbook, das mit einem Solarpanel ausgerüstet ist.
Wie klein und stark muss ein Netbook heute sein? Kommt sicher darauf an, was man damit machen will. Geht man nur ins Netz, holt ein paar Mails und schreibt ein paar Dokumente, kann man auf maximale Leistung verzichten. Je mehr Anwendungen im Netz ausgeführt werden, desto kleiner kann der Rechner sein. Wenn der Rechner dann auch noch eine lange Akku-Laufzeit hat, bekommt man eigentlich alles, was man haben will. iUnika geht sogar noch einen Schritt weiter:
Die spanischen Entwickler haben auf die Rückseite des Displays ein Solarpanel geklebt, das für den nötigen Strom sorgt, wenn man unterwegs ist. Es ist leider nicht ganz klar, ob das Panel permanent den Strom schafft, den man gerade verbraucht.
Aber möglich sollte das sein. Ds iUnika hat nur einen 400MHz MIPS Prozessor eingebaut, der wenig Strom verbrauchen sollte. Auch ansonsten bekommt man nur das notwendigste für einen schnellen Einsatz. 128 MB RAM, 1 GB fest eingebauter Speicher, aber man kann mittels Speicherkarte auf bis zu 64 GB erweitern.Das Display liefert eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln, WLAN ist mit dabei. Das ganze Gerät wiegt gerade mal 700 Gramm. Die Variante mit Solarpanel soll 220 Euro kosten, ohne den Kollektor peilt man einen Preis von 130 Euro an. Das Gerät soll im Sommer auf den Markt kommen, mehr Infos bekommt man auf der spanischen Webseite des iUnkia GYY.
Via Slashgear.

























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Das Solarpanel wird nicht in der Lage sein, das Netbook im Betrieb vollständig zu speisen, denn der Einfallwainkel des Lichts ist im aufgeklapptem Zustand eher suboptimal(=scheiße),
außerdem wird man auf dem Bildschirm in der Sonne wahrscheinlich nicht viel erkennen können.
Für unterwegs wäre für GPS-Kartendarstellungen eine höhere Bildschirmauflösung besser, für Sesshafte ist das Solarpanel schwachsinnig. Die Solarzellen müssen schon ein paar Jährchen (sinnvoll!) beschäftigt werden, um die Energie, die bei der Herstellung aufgewendet wurde, wieder zu produzieren.
Piotr hat recht. Allenfalls kann man das Ding zu- bzw. im richtigen Winkel aufgeklappt stundenlang in die pralle Sonne legen, um es wieder ein wenig aufzuladen – höchstens survivaltechnisch ein willkommenes Feature. Ob das dem Gerät gut tut, ist eine andere Frage.
Ein weitgehend nutzloses Gimmick also – aber als Anregung nicht schlecht: Vielleicht gibt es bald im Deckel untergebrachte faltbare Panels mit ausziehbarem Kabel, die ausgeklappt in der Sonne ordentlich Saft produzieren, während man mit dem Maschinchen im Schatten hockt und mit helligkeitsreduziertem Bildschirm Strom spart.
gefällt mir die idee mit dem faltbaren panel.
sollte ich also irgendwann mal eine reise machen, welche mich in eine gegend ohne zugang zum netzstrom verschlägt, lerne ich spanisch und kaufe mir das teil.
solange ich jedoch in reichweite der zivilisation bleibe, bringt mir das nichts.
http://flexcell.com/index…id=66&Itemid=46
sind aufrollbar und können beliebig seriell zusammengesteckt werden.je nach gewünschter leistung und anwendung.holen zwar nicht ganz so viel watt aus dem licht herauss wie starre panels, sind dafür aber praktischer transportierbar