BERU f1systems:
Radeln in der Königsklasse

Vergesst Hollandräder und das BMX von nebenan: Professionelle Drahtesel wie das Factor001 setzen auf modernste Formel-1-Technik und kosten gut und gerne 40.000 Dollar

Beim Factor001 handelt es sich um ein Trainingsrad, bei dem Hersteller BERU f1systems nicht nur die edelsten Materialien verbaut hat. Das Luxusgerät ist zudem vollgestopft mit Elektronik und Sensoren für Rad und Radler. Damit kommt man zwar auch nicht schneller den Berg hoch, dafür sieht man wenigstens gut dabei aus.

Der Rahmen komplett aus einem Stück Carbonfiber, die Bremsen aus Keramik – das Factor001 genügt in Sachen Verarbeitung auch professionellsten Ansprüchen. Doch der Preis von satten 30.000 Dollar kommt durch andere Gadgets zustande: BERU f1systems hat das Fahrrad mit Technik ausgestattet, die sonst nur in der Formel 1 Verwendung findet.

Accelerometer berechnen den Neigungswinkel, Sensoren achten auf Drehmoment und Rhythmus der Kurbelwelle. Wie schnell der Fahrer atmet und schwitzt, wird ebenfalls registriert. Das Factor001 steht im Londoner Science Museum – dort wurde anhand von 20 Alltagsprodukten gezeigt, wie stark Technik aus der Formel 1 die Einsatzzwecke verbessern kann. Kein Wunder eigentlich bei dem Preis.

Um die gesammelten Daten auch noch professionell auszuerten, ist das passende Softwarepaket für mindestens 8.000 Dollar unabdingbar. Wer sich dieses High-Tech-Geschoss wirklich leisten kann und will, soll das in Zukunft laut BERU f1systems auch tun können. Weitere Information rund um das Fahrrad für ambitionierte und kaufkräftige Sportler gibt es unter Factor001.

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4 Kommentare

  1. TheTeaser
    schrieb am 2. April 2009 um 13:02 Uhr (#)

    Bremsen aus Carbon?!?
    Also eine alpenüberquerung möchte ich damit nicht machen.das rauf würde ja sicher super gehen. aber runter? mit carbon bremsscheiben?
    Carbon heisst laut meiner allgemeinbildung kohlenstoff,und kohlenstoff kann uner wärmeentwiklung zusammen mit sauertoff reagieren und oxidieren.
    und jeder der schon mal einen berg runergefahren ist weiss wie bremsscheiben riechen wenn Mann nach ein paar kilometer downhill unten ankommt.
    Ich schätze mal,die carbonscheiben würden sich wärend der gemühtlichen abfahrt einfach in rauch auflösen.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Moritz Zielenkewitz
    schrieb am 2. April 2009 um 13:09 Uhr (#)

    Hallo TheTeaser,

    Der Rahmen komplett aus einem Stück Carbonfiber, die Bremsen aus Keramik

    Die Jungs von BERU haben sich da schon für die richtigen Materialien entschieden. Andersherum hätte ich in der Tat Bedenken bei einer Alpenüberquerung ;-)

  3. TheTeaser
    schrieb am 2. April 2009 um 21:52 Uhr (#)

    Ok!vermutlich wird die scheibe lediglich keramik beschichtet sein.Da ansonsten die zähigkeit des materials nicht vorhanden währe,die es braucht um solchen bremskräften stand zu halten.

  4. EbbeSand
    schrieb am 3. April 2009 um 17:56 Uhr (#)

    Hallöchen.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, bestehen die Bremsen doch aus Keramik, oder? Dieses Material ist absolut hitzebeständig. Bei einer Alpentour würde mir der Carbonrahmen mehr sorgen bereiten. Ist da erst einmal ein Knacks drin, findet die Fahrt mitunter ein anderen Ende als geplant.

    Mein Bike ist auch aus kompletten Carbon, selbst die Gabel wurde nicht verschont. Wenn ich damit mal so richtig hinfalle, dann kann ich die Carbonschichten selbst wickeln. Diese Arbeit macht heute keiner mehr. Bei den Bremsen sieht das schon anders aus. Keramik-Bremsen sind nicht nur leicht, sie sind auch unglaublich widerstandsfähig – man glaubt es kaum.

    So, und nun fahre ich ans Meer.

    Grüßle an die Chefin

    Ebbe

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