Tata Nano Billigstauto:
Vier Liter für vier Personen

Das indische billigst-Auto Nano des industriellen Tata kommt diesen Monat auf den Markt. testfahrt in Bildern.

Tatas Nano ist zwar umstritten, weil er angeblich noch mehr Menschen dazu bringt, die Luft zu verpesten – aber erstens ist nicht einzusehen, weshalb die Armen weniger Recht darauf haben sollen, die Umwelt zu versauen als wir. Zweitens braucht der Vierplätzer grade vier Liter auf 100 Kilometer, und drittens produziert er deutlich weniger Kohlendioxid als typische indische Zweiradfahrzeuge.

Dafür transportiert er ganze Familien und kostet grade mal rund 1500 Euro: Ein Auto fürs Volk. Bei näherem Hinsehen (Bildstrecke) fällt denn auch eine europäische Verwandschaft auf…

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7 Kommentare

  1. vormi
    schrieb am 29. März 2009 um 11:23 Uhr (#)

    haha, was sind das für reifen?

    5 Zoll? xD

  2. TheTeaser
    schrieb am 29. März 2009 um 13:40 Uhr (#)

    praktisches suvenier vom nächsten indien urlaub. Denke mal mehr als 500-1000 euro dürfte eine verschiffung nach europa wohl nicht kosten. plus noch den flug nach indien und zurück ca 400 euro.
    dann hätte man den im idealfall für 2500 euro einen neuwagen auch in europa. XD

  3. Pan
    schrieb am 29. März 2009 um 16:42 Uhr (#)

    @ vormi was gibs da zu lachen ? aber du hast recht für unsere schlechten straßen ist das nix . hier in berlin sind die schlaglöscher schon 10 – 12 cm tief .

  4. Yogi
    schrieb am 29. März 2009 um 19:00 Uhr (#)

    Ja und jetzt kaufen sich 800.000 Leute ein solches Auto da sich diese “armen” Leute nun ein solches leisten können. Somit haben wir dann in ca. 5 Monaten kein Rohstoff mehr für Benzin;)

    Macht nix, dann gehe ich halt zu Fuss zur Arbeit.

  5. Bluebird
    schrieb am 30. März 2009 um 07:42 Uhr (#)

    Mal schauen wie der Crashtest mit einem solchen “Auto” ausfällt. Wenn beim Material gespart wird, dann geht das auf Kosten der Sicherheit. Bereits schon chinesische Autohersteller haben europäische Autos nachgebaut. Die Überlebenschance ist in einem Smart wesentlich höher. Günstig aber keine Qualität…

  6. Pan
    schrieb am 30. März 2009 um 09:11 Uhr (#)

    @ Yogi: früher war die arbeit auch näher am wohnort , das auto hat unsere infrastruktur schon ganz schön fragmentiert .
    wir sind halt nicht in der lage intelligent mit der höheren mobilität umzugehen und darum werden wir wieder fußgänger werden.

  7. RAFF
    schrieb am 2. April 2009 um 11:03 Uhr (#)

    @Pan
    Ja genau! 1 Stunde Autofahrt zum Beispiel pro Arbeitsweg ist heute normal aber für die Umwelt im Gegenzug fatal.
    Auch wenn ich diese Distanz mit dem ÖV zurücklege ist es nicht so ökologisch wie wenn der Arbeitsplatz in der Nähe des Wohnortes wäre.
    Aber interessiert sich jemand dafür? Interessieren sich politiker dafür?

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