Atomic Kaffeemaschine:
Schöner Kaffee trinken

Die Atomic Kaffeemaschine ist vermutlich die Rettung für Design-Freunde.

Guter Kaffee ist eine Seltenheit. Noch seltener sind hübsche Kaffeemaschinen. Entweder hocken sie als schnaubendes Ungetüm in einer Ecke und nehmen sehr, sehr viel Platz weg um dann nach wenigen Monaten einzustauben, weil man keine Lust nach einem Espresso die halbe Maschine komplett auseinander zu nehmen um sie sauber zu machen. Oder sie sind so ein modernes Plastikdings, wild gebogen, in das man Plastikkaffee stopft, der dann irgendwann aus der Maschine läuft. Und dann gibt es so kleine, wunderschöne Dinge wie die Atomic Kaffeemaschine:

Tatsächlich handelt es sich um eine richtige Maschine, die auch in der Lage ist, Milch aufzuschäumen und bestens in Singlehaushalte passt. Dabei funktioniert sie wie die handelsüblichen kleinen Espressomaschinen, die man mittlerweile in jedem Supermarkt kaufen kann. Unten wird das Wasser erhitzt, nach oben durch den Kaffee gedrückt und am Ende landet es in der passenden Tasse. Mit dem restlichen Dampf kann man sich dann die Milch aufschäumen.

Logischerweise ist die Atomic keine neue Erfindung. So ein Design macht ja heute keiner mehr. Der Originalentwurf stammt von Giordano Robbiati aus dem Jahr 1947. Bis 1986 wurde die Atomic gebaut, dann verschwand sie vom Markt, weil die Fabrik abgebrannt ist. Ein australischer Hersteller nahm sich der Atomic an und vertreibt sie bis heute “down under” wo sie wohl sehr beliebt ist. So beliebt, dass es sogar eine sehr gute Seite aus Neuseeland gibt, in der die Atomic genau erklärt und vorgestellt wird. Es gibt auch eine Anleitung, sollte man was kaputt gehen.

Jetzt ist die Atomic auch wieder in Europa aufgetaucht. Ein britscher Händler hat die schöne Maschine im Angebot, allerdings ist sie wirklich nicht billig. Knapp 300 Euro möchte Atomic Coffeehouse für das Kleinod haben.

Gesehen bei Made in England by Gentlemen.

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3 Kommentare

  1. Lars
    schrieb am 21. Januar 2009 um 20:04 Uhr (#)

    WOW…da hab ich ja schon mein Weihnachstgeschenk (für mich:-) für dieses Jahr… Hammer-Ding. Danke für diesen Artikel

  2. Vollo
    schrieb am 22. Januar 2009 um 12:22 Uhr (#)

    Das ist keine richtige Siebträgermaschine, sondern “nur” ein Mokkatopf. Für guten Espresso benötigt man eine Pumpe die mindestens einen Druck von 1,5 bar drückt.

  3. jaques
    schrieb am 9. Februar 2009 um 16:22 Uhr (#)

    also available in Australia from:

    http://www.sorrentinacoffee.com

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