Sharp E67U und Toshiba SV670:
Kampf um die Spitze

Fernseher werden immer flacher und das Bild besser. Inzwischen tragen die Anbieter den Konkurrenzkampf offen mit LCD-Technik aus. Die Größe spielt dabei nicht immer eine Rolle.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gibt es mancherlei Skurillität zu sehen, doch auch ganz normale Artikel werden dort vorgestellt. Sowie eben große Fernseher für’s Wohnzimmer. Unter anderem stellten Sharp und Toshiba ihre neusten Produkte vor, die allesamt mit LCD-Technik ausgestattet sind. Toshiba betritt mit ihrem Modell sogar zum ersten Mal die Bühne der LCD-Technik.

Zwar sind diese Fernsehen keine regelrechten Riesen (diese Auszeichnung dürfte letztjährig an Panasonic gegangen sein, doch das Gefühl, in das Bild einsteigen können zu wollen, sollte bei diesen beiden Modellen vielleicht nicht vorhanden sein. Jedenfalls sind sie für den Heimgebrauch geeignet und ein schön klaren Bild sollen sie haben. Bei Übergrößen nicht immer selbstverständlich.

Der Sharp E67U ist das, was wohl als Standard zu bezeichnen ist. Eine Bilddiagonale von immerhin einem Meter (40 Zoll) dürfte so eine Art “LowEnd” darstellen. Früher konnte man von sowas nur träumen. Das Bild sollte klar und leuchtend sein, da eben die angesagte LED-Technik zum Einsatz kommt. Da man Reflextionen vorbeugen muss, bedient man sich einer speziellen Technik, die Sharp hauseigen Advanced Super View (ASV) nennt. Muss nur noch das Bild auf dem Schirm entsprechende Aussichten bieten.

Anschließen lässt sich so manches: Davon zeugen vier HDMI-Anschlüsse, sowie zwei Component Video Anschlüsse. Ein sogenannter Vyper Drive Gaming-Mode lässt schwer vermuten, dass auch Gaming-Konsolen auf dem Bildschirm gern gesehene Gäste auf dem Bildschirm sind. Käuflich soll der Fernseher schon ab Februar sein und um die 1.200 Dollar kosten. Eine Umrechnung in Euro oder Franken erfolgt auf eigene Gefahr.

Der zweite Kandidat ist kommt aus dem Hause Toshiba. Hier gibt es zwei Modelle, die mit 46- und 55-Zoll (1,16 und 1,40 Meter) schon größer sind als der Sharp. Das Modell ist der erste Fernseher von Toshiba, die mit LCD-Backlight Technik ausgestattet ist. Eine Besonderheit ist die “local dimming”. Damit kann man Teile des Bildschirms in der Helligkeit regeln, oder die Beleuchtung gar ganz abschalten. Wozu das gut sein soll, ist mir nicht ganz klar. Höchstens bei ungünstigen Lichtsituationen mit Licht und Schatten oder Computerspielen könnte soetwas Sinn machen.

Auch möchten sie ein spezielles Dolby-System einsetzen, welches leise und laute Stellen im Sound automatisch ausgleicht. Wir kennen es ja, wo der plötzliche Hubschrauberflug und die Explosion nicht nur im heimischen Wohnzimmer stattfindet, sondern auch in des Nachbars Schlafzimmer. Ein Preis wurde nicht bekannt gegeben, auf dem Markt erscheinen soll der Fernseher im Mai 2009.

[via CNet, CNet]

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2 Kommentare

  1. Richard Falk
    schrieb am 28. Juni 2009 um 01:30 Uhr (#)

    Toll, was hier an nicht-wissen veröffentlicht wird. Zitat “wofür Lokal Dimming gut sein soll ist mir nicht ganz klar” (!) Oh mein Gott – eine der größten technischen Herausforderungen für LCDs scheint nun endlich überwunden zu sein und der Typ weiß nicht einmal genau was das ist.
    Und das der Toshiba mit 120 Hz plus “Flashing Backlight” (=240 Hz Display) agiert lässt der gute Mann auch völlig unter den Tisch fallen. Aber wer weiß – vieleicht kann er auch mit diesem Feature nicht wirklich etwas anfangen.

  2. merchantix
    schrieb am 1. Juli 2009 um 15:41 Uhr (#)

    Da kann ich Richard nur zustimmen.
    Was für ein Debakel…

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