Maplin Minibook:
Kleiner geht kaum

Beim neuen Minibook von Maplin ist der Name Programm. Nicht mehr als 7 Zoll Widescreen und 650 Gramm bringt der Neuling auf die Waage – dazu kann sich der Preis sehen lassen.

Das Maplin Minibook ist schon fast ein wenig zu klein Mehr Bilder

Der Asus EEE PC war der Vorreiter, und nun trudelt fast jede Woche ein neuer Winzling der mobilen Computer nach.

Auf ganz neue Gebiete hat sich Computerhersteller Maplin gewagt und bietet mit dem Minibook einen Wegbegleiter an, der wirklich in jede noch so kleine Frauenhandtasche passt.

Leider sind nicht nur das Gewicht und der Monitor winzig. Mit der Konfiguration lassen sich keine Luftsprünge realisieren.

Das Display hat fast 18 Zentimeter in der Diagonale und damit die gleiche Größe wie der erste Asus EEE PC. Die inneren Werte überzeugen leider weniger als die bloßen Dimensionen. Zwar bietet das Notebook satte 3 USB 2.0 Ports, doch mit 128 MB RAM und nicht näher beschriebenen “32 bit Prozessor” sind die Möglichkeiten wohl eher begrenzt. Weiterhin ist die SSD mit 2GB eher übersichtlicher Natur, ist aber per Flashdrive jedoch nachrüstbar.

Bei den Spezifikationen ist auch klar, dass nur Linux in einer abgespeckten Version auf dem Minibook läuft. Der Akku hält laut Hersteller 3 Stunden durch, und mit der eingerechneten Realitätsdifferenz sollten die Mails doch etwas schneller geschrieben werden.

Das Minibook ist sicherlich ein Kompromiss auf untersten Ebene. Bis zum 2. September bietet Marplin das Minibook für umgerechnet 230 Euro an und so ganz billig ist es damit auch nicht. Für das “Immer dabei”-Gefühlt ist es bestimmt eine zu überdenkende Investition und surfen lässt sich damit allemal besser als mit dem Handy.

Maplin Minibook

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6 Kommentare

  1. Michael
    schrieb am 14. August 2008 um 12:24 Uhr (#)

    Bisher wollten alle viel Power, grosser Monitor, hohe Auflösung’, lange Akkulaufzeit, am besten noch als Ersatz für den Tower zuhause. Jetzt plötzlich wollen die Leute mini Notebooks mit 8-10″ Bildschirm und einer Rechenleistung wie vor 10 Jahren. Mir ist das unbegreiflich. Ich denke das ist ein Hype und die Geräte werden ziemlich schnell in der Ecke liegen.

  2. Brandy
    schrieb am 14. August 2008 um 13:34 Uhr (#)

    Der hier ist nun wirklich arg schwachbrüstig. Eine Kombination wie Acer One oder Asus EEE 900/ 901 ist dagegen genau der durchaus sinnvolle Kompromiss, auf den viele schon lange gewartet haben. Wohlgemerkt nicht als Erstrechner und vielleicht auch nicht als Zweitrechener, aber als Drittrechner. Was ist so unbegreiflich daran, dass Menschen an ein ultraportables Gerät andere Anforderungens stellen als an das 15-Zoll-Schlepptop oder den Tower daheim in der Ecke?

  3. Michael
    schrieb am 14. August 2008 um 14:14 Uhr (#)

    Ich weiss nicht ob die Leute wirklich andere Anforderungen an ein solches Gerät stellen – ich denke Sie merken relativ schnell, dass so ein Gerät einfach nicht sehr praktikabel ist.
    Es muss ja nicht gleich ein 15″ Laptop sein. Ich habe einen 13″ Laptop, den kann ich wenigsten auch mal brauchen um ein Foto zu bearbeiten oder ein Film zu schauen. Ich nehme mein Laptop meistens in die Ferien mit, da macht es für mich einfach keinen Sinn ein Gerät rumzutragen mit dem ich nur Mails versenden und Surfen kann.

  4. Brandy
    schrieb am 14. August 2008 um 15:19 Uhr (#)

    Ich hab nen 14-Zöller von Asus (M2400), auch sehr kompakt. Trotzdem immer noch zu groß und zu schwer, um ihn einfach so in die Aktentasche zu packen, ohne was anderes daheim lassen zu müssen. Ich freu mich tierisch über die neue Netbook-Klasse, obwohl ich noch ein paar Wochen abwarten werde, bis mindestens der Dell und der lenovo lieferbar sind, bis ich mich entscheide.

    Klar, wenn du Fotos bearbeiten willst, ist ein Netbook nicht das richtige für dich. aber das würde ich nicht dem Netbook zum Vorwurf machen…

  5. Michael
    schrieb am 14. August 2008 um 16:10 Uhr (#)

    Ich mache das dem Netbook nicht zum Vorwurf. Meine Bedenken gegenüber dem Gerät sind eher praktischer Natur.

  6. TheTheaser
    schrieb am 14. August 2008 um 17:16 Uhr (#)

    Blablabla die dinger sind ja auch nicht als pc ersatz gedacht und werden auch nicht vobn leuten gekauft deren wohnung die innem masse eines hamsterkäfigs haben und deswegen einen platzsparenden pc brauchen. also ich packe unterwegs lieber mein netbook aus wenn ich surfen und emailen will als das ich mir auf meinem nokia n95 mikrodisplay die pupillen zusammen kneiffen muss bis zum muskelkater.

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