Sony Diktiergerät ICD-B61:
Der Sprachschlucker

Peter Sennhauser, 8. August 2008 15:13 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Sonys Voice-Recorder ICD-B61 kann nicht viel, das aber wohl gut: Das Diktiergerät nimmt über 300 Stunden lang auf und bietet einen Mono-Lautsprecher.

Ob all der digitalen Abspielgeräte, die uns von der Industrie um die Ohren gehauen werden, geht die Aufnahmetechnik oder vielmehr das simple Bedürfnis, hin und wieder ganz einfache Audio-Notizen oder -Dokumentationen anzulegen, bisweilen vergessen. Die präsentierten Geräte sind entweder auf Profis ausgerichtet und zu teuer - oder ganz einfach schwierig zu finden. Sony greift jetzt mit einem simplen Rekorder fürs Diktat in den Markt ein:

Der IC-Recorder protzt weder mit technischen Superdaten und Mikrofon-Anschlüssen der Profi-Klasse, noch mit viel Speicher: die 512MB sollen indes für 300 Stunden Aufnahme ausreichen, was eine hohe Kompressionsrate erahnen lässt. Die Frequenzgänge von (HQ) 260-6,800 Hz, (SP)220-3,400Hz und (LP)220-3,100Hz tragen das Ihre zu den Unterschieden in der Aufnahmedauer von 60 bis zu besagten 300 Stunden bei.

Auf welche Benutzerschaft der Rekorder ausgerichtet ist, verrät der via Google aus dem Japanischen übersetzte Beschreibungstext:

Presse-freundlich, einfache Bedienung. Große Wiedergabe-Taste

Die Erwähnung der grossen Tasten und des Look-and-Feel eines Tape-Rekorders weisen ebenfalls auf die langsam überalternde Nutzerschaft von Journalisten aus der Holzzunft hin…

Spass beiseite: Wer tatsächlich im Stress und unter Zeitdruck einfach nur akustische Notizen oder Zitate eines Gesprächspartners aufzeichnen will, ist mit einem Gerät, das leicht zu bedienen ist, inklusive zweier AAA-Batterien nur grade 61 Gramm leicht ist und grade mal rund 40 Euro kostet, wohl gut bedient.

Der Sony IC-Recorder ICD-B61 ist ab 10. Semptemer vorerst wohl im asisatischen Raum verfügbar.

[via Akihabaranews]

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3 Kommentare zu diesem Artikel

  1. JohnDoe

    schrieb am 8. August 2008 um 15:31 Uhr (#)

    Na super, ist gekauft aber nein wir Europäer kriegen es mal wieder nicht und müssen uns hier mit den megateuren, Feature überfrachteten Mist begnügen.
    Dank Sony ich hasse euch.
    Gruß und schönes WE

  2. Katha

    schrieb am 8. August 2008 um 20:25 Uhr (#)

    genau ein solches gerät suche ich seit langem. hatte bisher auch das problem, dass die high-end-produkte einfach zu teuer waren und ich profiqualität einfach nicht brauche.

  3. andreas

    schrieb am 9. August 2008 um 09:28 Uhr (#)

    Olympus bietet hierzulande Geräte in der Preisklasse zwischen 50 und 200 Franken an, die verschiedene Speichergrössen mitbringen und recht einfach zu bedienen sind — inkl. PC-Verbindung via USB.


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