Hasselblad H3DII-50:
“Digitalkamera” für 23.000 Euro
Mit der angekündigten 50-Megapixel-Kamera H3DII-50 will Hasselblad seinem Ruf als Hersteller der besten Fotoapparate auf dem Markt gerecht werden. Ein Angebot für Profis mit dickem Geldbeutel.
Der schwedische Fotoausrüstungs-Hersteller Hasselblad, der seine Fotoapparate als die besten Kameras bezeichnet, hat mit der H3DII-50 die erste die erste digitale Kamera mit 50 Megapixel angekündigt.
Der darin verbaute 36 mm x 48 mm große Sensor von Kodak braucht doppelt so viel Platz wie normale DSLR-Sensoren. Damit lassen sich Bilder mit einer Auflösung von bis zu 50 Megapixel schießen, womit man pro RAW-Bild auf 300 MB Speicher kommt. Die Auflösung beträgt 6′132 x 8′176 Pixel. Pro 1.1 Sekunden schießt man ein Bild (33 pro Minute), was bei dieser Datenmenge enorme Rechenpower benötigt.
Die Lichtempfindlichkeit lässt sich zwischen ISO50 und ISO400 einstellen und mit der mitgelieferten Phocus-Software von Hasselblad auf ISO800 “erweitern”. Auf der Rückseite der H3DII-50 befindet sich ein 3-Zoll-Display mit 230′400 Pixel Auflösung. Die Daten werden auf interne CF-Karten oder direkt auf einer Festplatte (ImageBank II mit immerhin 100 GB) gespeichert - sinnvoll, da beispielsweise bei einer 2GB-CF Karte bereits nach 30 Bildern Schluss mit Knipsen wäre (wenn man hier noch von “Knipsen” reden mag).
Die nicht ganz handlichen Maße der Kamera betragen 153 x 131 x 213 mm und das Gewicht schlägt mit stolzen 2290 Gramm zu Buche (inklusive Linsen, Akku und CF-Karte).
Als Zielgruppe dieses nicht ganz günstigen Schmuckstücks sieht Hasselblad Profi-Fotografen, denen der Preis für die bestmögliche Qualität keine Rolle spielt. Hasselblad-Kameras spielen in der absoluten Königsklasse der Foto-Industrie.
Die Luxuskamera ist ab Oktober für schnäppchenhafte 23.000 Euro erhältlich. Besitzer des Vorgängermodells, welches mit einer Auflösung von auch nicht ganz schlechten 39 Megapixel trumpft, macht Hasselblad das Angebot für den Wechsel zum neuen Modell für den Differenzbetrag.
Mehr Infos zur H3DII-50 sind auf der amerikanischen Hasselblad-Website oder auf dem dazugehörigen Datenblatt zu finden.
[Via Engadget ]
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2 Kommentare zu diesem Artikel
1 Trackback
- Hasselblad zu teuer? Think again! | Shoppingblog von t-online.de
(24. Juli 2008 17:41)
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Gabriel
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Markus
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