Bill Gates tritt ab:
Der Nerd geht
Bill Gates kehrt heute Microsoft den Rücken – nicht ganz, aber so sehr es eben geht.
Während die Zeitungen und Nachrichtenagenturen dem Microsoft-Gründer, der mit dem Lizenzmodell für MS-DOS den Aufstieg der Softwareindustrie begründete und seit Lancierung von Windows für das weltweit verbreitetste Software-Ärgernis verantwortlich gemacht wird, lassen wir die Geschichte des Ober-Geeks in Bildern für sich sprechen. Wir möchten an dieser Stelle aber noch eins anmerken:
Gates hatte nicht nur das Pech, durch den enormen Erfolg seiner Firma gleich von Beginn weg als böser Unterdrücker guter Iden zu gelten. Er hat zusätzlich das Pech, auf Fotos selbst dann linkisch und knabenhaft zu wirken, wenn er grade in bester Laune ist und sein Publikum glänzend unterhält.
Man sollte ihm deswegen auch zugute halten, dass er um sein mangelndes Kamera-Charisma weiss und – im Gegensatz zu so manchem anderen Computer-Guru – mit einer erfrischenden Portion Selbstironie gesegnet ist. Ob er allerdings Spass an dieser Bildauswahl hätte, lassen wir mal dahingestellt.

















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Das ist wirklich ein hochinteressantes Thema für eine Soziologie- oder Psychologie-Doktorarbeit: Was ist dran an der Person Bill Gates, dass er so magisch die Häme und Missgunst weiter Kreise von Computer- und Technikfreaks auf sich zieht? Außerhalb dieser Kreise ist er nämlich den meisten Leuten ziemlich egal!
Er ist der Prototyp eines Hänsel-Opfers, der den coolen Jungs die Hausarbeiten schreibt – nur, um anschließend von ihnen verprügelt zu werden. Um später als Studienabbrecher mit einem Produkt, dass alle gleichermaßen (ge)brauchen wie hassen, zum reichsten Mann der Welt zu werden.
Wie gesagt, mehr Stoff für eine Soziologie/Psychologie-Doktorarbeit kann es gar nicht geben!