Test Corsair Flash Voyager:
Allzeit datenbereit

Wolf-Dieter Roth, 16. Juni 2008 09:23 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Der Corsair FD Flash Voyager 4 GB im Test: Kleiner als ein Daumen, wettergeschützt und trotzdem fast die Kapazität einer DVD.

Originalverpackung des FD Flash Voyager von Corsair (Bild: W.D.Roth)
Corsair FD Flash Voyager 4 GB (Bild: W.D.Roth)

Kennt ihr das? Jemand hat ein super MP3 auf seinem Notebook, eine Präsentation, die man bräuchte… aber natürlich hat man seinen USB-Stick nicht dabei.

Visitenkartentausch, “ich mail es Ihnen”… Doch es kommt nichts: Die Datei war 20 MB groß und läßt sich nicht mailen, und der Kontakt hat inzwischen auch gar keine Lust mehr.

Auch wenn dem Paket keine Anleitung, Pressemitteilung oder ähnliche “Holzmedien” beilagen und auch der Stick selbst völlig jungfräulich daherkam, die Anwendung ist klar:

Das ist nun vorbei: Ein großes Paket kam aus Amerika und gebar – nein, keine Tastatur, keine Maus, sondern einen brandneuen Speicherstick. Und der war auch noch besonders unscheinbar geraten. Der Corsair FD Flash Voyager 4 GB ist nämlich besonders klein gehalten, schiebt einen vergoldeten USB-Kontakt erst auf Verlangen aus, ist mit Gummi gegen Verkratzen, Druck und leichte Feuchtigkeit geschützt.

Originalverpackung des FD Flash Voyager von Corsair (Bild: W.D.Roth)
Originalverpackung des FD Flash Voyager von Corsair (Bild: W.D.Roth)

Der Corsair FD Flash Voyager wird einfach mit an einen Schlüsselbund gehängt – er trägt dort weniger auf als jeder Schlüssel und geht zwischen diesen auch nicht kaputt. Und so hat man nun immer 4 GB dabei. Um seine wichtigsten Dokumente parat zu haben, seine witzigsten Videos oder seine beste Musik. Oder um nun immer bereit zu sein, auch größere Dateien mal schnell abzuspeichern.

Im Test war der Corsair FD Flash Voyager 4 GB nach etwa einer Minute von Windows XP auf bekannte Art erkannt und ansprechbar. Er bietet den USB 2.0-Standard und läßt sich zügig bespielen oder leeren. Ältere Betriebssysteme wie Windows 98 SE dürften ihm allerdings verschlossen bleiben, da für diese keinerlei Treiber mitgeliefert werden. Allerdings wäre dann auch die Kapazität von 4 GB ein mögliches Problem.

Zu haben ist der Corsair FD Flash Voyager 4 GB bei allen größeren Elektronikhändlern, ob Reichelt, Conrad, Atelco, Alternate oder Amazon. Und das trotz seiner Neuheit für nur knapp über 20 Euro. Da kann man eigentlich nicht meckern.

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4 Kommentare

  1. paul
    schrieb am 16. Juni 2008 um 21:54 Uhr (#)

    Warum schreibst du was von einem “Test”?
    Alles was hier getestet wurde ist, ob das Gerät unter Windows erkannt wurde.
    Was bedeutet “zügig”?

  2. Schreibt hier auf dem Blog Wolf-Dieter Roth
    schrieb am 16. Juni 2008 um 22:18 Uhr (#)

    Es wurde auf praktische Handhabung und Funktion getestet. Dabei wurde der Stick auch vollständig befüllt und die Datenintegrität überprüft, um festzustellen, daß es sich nicht um “Gammelchips” handelt:

    http://neuerdings.com/200…-der-speicher-mafia/

    “Zügig” heißt, daß überschlägig volle USB 2.0-Geschwindigkeit erreicht wurde. Auf eine Angabe in MB/s verzichte ich bewußt, da das auch von den PC-Schnittstellen abhängt. Auch sowas läuft allerdings unter USB 2.0:

    http://neuerdings.com/200…fang-mit-festplatte/

    “Test” heißt nicht “Meßtest”, sondern “Praxistest”. Wir können hier nicht mit der c’t konkurrieren, als Gratis-Blog mit Mini-Budget, bei dem Tests ohnehin ungewöhnlich sind – viele andere schreiben reine Nachrichten, haben die Geräte nie selbst in der Hand gehabt. Wir können aber nach einem Test sagen, ob ein Gerät für seine Aufgabe geeignet ist – oder nicht. Und das ist in dem Fall entscheidender – der Stick dürfte am Schlüsselbund tatsächlich seinen Dienst tun, andere dagegen zerbrechen oder Löcher in die Hosentasche stanzen.

  3. Simon R.
    schrieb am 18. Juni 2008 um 10:21 Uhr (#)

    Den USB-Stick an den Schlüsselbund zu tun, ist nicht ideal. Wer den Schlüsselbund verliert, der teilt womöglich dem Finder in einem Dokument auf den UBS-Stick auch gleich noch mit wo er Wohnt und / oder wo er arbeitet. Immerhin weiss dann der Finder wo die gefunden Schlüssel passen.

  4. Schreibt hier auf dem Blog Wolf-Dieter Roth
    schrieb am 18. Juni 2008 um 14:30 Uhr (#)

    Am Schlüsselbund darf man halt nur verschlüsselte Daten tragen :-)) – logisch, oder?

    Kommt natürlich drauf an, was man auf den Stick tut – die Steuererklärung wäre problematischer als ein Video.

    Mir würde aber ein fehlender Schlüsselbund sofort auffallen, ein fehlender Stick nicht. Und wer schonmal eine SD-Card verlegt hat, findet die Idee gar nicht so blöd. Als Dauer-Lageplatz für die gesammelten Liebesbriefe würde ich so einen Stick sicher nicht empfehlen.

    Aber danke für den Hinweis. Man sollte immer überlegen, was man auf so einem Stick rumträgt. Die USA durchsuchen ja jetzt auch MP3-Spieler, Sticks etc. bei Einreisenden.

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