Asus ROG XG Station:
Grafikpower fürs Notebook

Damian Amherd, 29. Mai 2008 14:09 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Mit dem Laptop zu gamen ist wegen der mangelnden Grafikleistung oftmals nicht möglich. Abhilfe schafft die ROG XG Station von Asus – eine externe Grafikkarte.

Asus ROG XG Station - externe Grafikpower für das Notebook via ExpresCard-Slot
Asus ROG XG Station – externe Grafikpower für das Notebook via ExpressCard-Slot

Die Tatsache, dass man Laptops auch mal zur Uni oder in den nächsten Starbucks mitnehmen kann, hat bei vielen Leuten dazu geführt, dass sie ganz auf einen Desktop-Computer verzichten und stattdessen voll auf die kleinen Klapp-Computer setzen. Nun muss man aber kein IT-Guru sein, um zu wissen, dass eine Desktop-Maschine deutlich “mehr Power” unter der Haube hat und man mit einem Notebook vor allem beim Gamen und bei 3D-Grafiken Abstriche machen muss. Doch wie verhilft man einem Notebook zu mehr Leistung, wenn man nicht einfach eine neue Grafikkarte einbauen kann?

Man schliesst eine externe Grafikkarten an – so einfach ist es. Das von Asus vor einiger Zeit präsentierte Konzept ROG XG Station ist zwar nicht ganz neu, jetzt ist das Zusatzelement aber endlich erhältlich.

An die XG Station werden ein externer Monitor sowie Lautsprecher angeschlossen. Mit dem Notebook-Display oder den eingebauten Lautsprechern funktioniert die XG Station leider nicht.
An die XG Station werden ein externer Monitor sowie Lautsprecher angeschlossen. Mit dem Notebook-Display oder den eingebauten Lautsprechern funktioniert die XG Station leider nicht.

Via ExpressCard an das Notebook angeschlossen, verhilft die XG Station diesem zu besserer Grafikleistung und mit Dolby zu einem besseren Sounderlebnis, wobei die eingebaute GeForce 8600 GT von Nvidia mit 256MB Speicher wohl nicht mehr ganz “state of the art”, jedoch sicherlich kein schlechter Deal ist, wenn man bloss einen bröseligen Grafik-Chipsatz mit shared memory eingebaut hat.

Lustig ist die Tatsache, dass man den großen Metallknopf nicht bloß zur Lautstärkeregelung, sondern auch zum Übertakten des Grafikprozessors verwenden kann. Weniger lustig (aber eigentlich verständlich) ist indes, dass die ROG XG Station eine eigene Stromversorgung benötigt und nur an einen externen Monitor (DVI bzw. auch VGA via Adapter) sowie an externe Lautsprecher angeschlossen werden kann.

Alles in allem dürfte die XG Station für jene interessant sein, die weder aufs Gamen noch auf einen schlanken bis normal großen Laptop verzichten wollen. Einen Kompromiß stellt sie aber dennoch dar. Wer wirklich “seriös gamen” will, kommt wohl auch in Zukunft nicht um einen Desktop-PC herum.

In den USA soll die XG Station jetzt erhältlich werden. ZDNet geht von einem Marktpreis um die ?350 aus.

Asus ROG XG Station

[via VR-Zone]

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. benz

    schrieb am 29. Mai 2008 um 14:16 Uhr (#)

    Ich finde den Ansatz sehr interessant. Ganz nach dem Prinzip: Leistung dort, wo man sie auch braucht. Als Laptop-User ohne Desktop finde ich die Lösung sehr interessant. Immerhin wird ein DualLink-DVI Anschluss geboten. So kann man ohne Weiteres einen 30″-TFT anschliessen. Cool. Leider nur für Windows.

  2. Anja

    schrieb am 29. Mai 2008 um 14:52 Uhr (#)

    Interessant finde ich das Ganze zwar schon, allerdings wäre das für mich wohl keien lohnende Investition, da ich dann einen externen Monitor bräuchte, den ich nicht habe. Wäre das allerdings vorhanden wäre das sicher auch für mich eine Lösung.

  3. Plissee

    schrieb am 30. Mai 2008 um 10:06 Uhr (#)

    Eigendlich eine gute Idee aber meiner Meinung nicht ganz ausgreift da man immer erst einen exterternen Montior braucht. damit fällt mobielel spielen weg und für zu hause kann ich mir dann auch gleiche eine Desktop Pc kaufen oder besser gleich net Xbox 360 die ist zudem noch viel billiger

  4. Rainer

    schrieb am 28. Juli 2008 um 23:06 Uhr (#)

    Ich wollte fragen wann die karte raus .
    Und mit Monitor problem ist auch ganz einfach heut zu tage sind fasst überall Monitore wenn man Zugfährt , wenn man in autositz das Navi , reicht ja schon ein Fernsehr . Ich frag mich mehr warum die entwickler nicht Modemfach benutzten ?


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