PV Guardian:
Steht Dieben in der Sonne
Wer sich Solarzellen aufs Dach schraubt, denkt an Diebe wohl am Allerwenigsten. Doch in Italien ist das Klauen von Solarzellen so ausgeufert, daß PV Guardian die Stromspender mit GPS sichert.
Eigentlich klauen Diebe doch lieber Microchips als Makrochips, sprich: Solarzellen, sollte man meinen. Doch seit der Flügel meiner früheren Uni von einem Einzeltäter mit der Hilfe einiger Studenten geklaut wurde, wundert mich nichts mehr.
In Italen ist jedenfalls der Diebstahl von Solarmodulen zum Problem geworden. In einem 3,3 MW-Solarpark sind 2007 über 10% der 60.000 Module abhanden gekommen – mit dem Fahrrad oder im Rucksack wurden sie bestimmt nicht abtransportiert.
Die für erneuerbare Energien zuständige staatliche Forschungsanstalt ENEA hat daher nun ein System entwickelt, bei dem schon bei der Herstellung der Solarzellen ein GPS-Modul für etwa 80 Euro auf den späteren Standort programmiert wird. An einem anderen Standort funktionieren die Solarzellen dann nicht . Und wenn man sie abschirmt, um den GPS-Empfang zu unterbinden, funktionieren sie mangels Sonnenlicht natürlich auch nicht mehr.



































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