Drobo-Share:
Der Datenroboter geht ins Netz
Drobo ist ein “Harddisk-Roboter” - er verwaltet bis zu vier beliebige Harddisks vollständig automatisch. Und jetzt geht er auch ins Netz: Drobo-Share ist ein passender, einfach zu bedienender Datenserver für Drobo.
Alle, die ihn gesehen (oder ausprobiert, oder gekauft) haben, waren begeistert: Drobo, der “Datenroboter”, das Gehäuse für bis zu vier Harddisks, das ohne jegliche Konfiguration den Platz optimal belegt, für Sicherheit und Redundanz sorgt, und alles im Netz zur Verfügung hält . Letzteres war leider nicht der Fall: Drobo war ein Standalone-Gerät, Kein NAS (Network Attached Storage).
Jetzt sorgt DataRobotics mit “Drobo-Share” dafür, dass dem schmucken schwarzen “Roboter” kein alter, hässlicher, ausgedienter PC als Server zur Seite gestellt werden muss: Das Drobo-Share übernimmt den Job, die Daten ins Netz einzuspeisen. Es sieht nicht nur gut aus (Galerie unten), sondern kann auch viel:
Drobo-Share wird einfach unter den Drobo gestellt - und die Applefanboys ahnen sogleich, woher dieses einmalige Design stammen muss…
DroboShare soll so einfach zu bedienen sein wie der Datenspeicher Drobo selber: Einstecken und fertig. Drobo selber verwaltet den Speicherplatz und überwacht die eingeschobenen Harddisks, wenn nötig alarmiert er den Benutzer mit einer Lichtorgie: Die blaue LED-Reihe am Gehäuse unten zeigt die verbrauchte Speicherkapazität des Datensilos in 10-Prozent-Schritten, die LED neben den Harddisk-Einschüben signalisieren Probleme oder demnächst gefüllte Harddisks.
Der Untersetz-Server DroboShare kann bis zu zwei voll ausgerüstete Drobo verwalten - was derzeit eine Datenkapazität von 8 Terabyte erlaubt. Er unterstützt die wichtigsten Dateisysteme, von EXT3 (Linux) über Windows (Fat32, NTFS) bis zu Mac (HFS+). Schliesslich kann der ganze Drobo-Turm jederzeit vom Netz abgehängt und direkt via USB mit einem Rechner verbunden werden.
Leider hat die ganze Geschichte ihren Preis: Schon Drobo war mit 500 Dollar nicht grade billig. Der Server DroboShare kostet jetzt nochmals 200 zusätzliche Dollars. Und in dieser Invstition ist noch gar nichts drin - keine Harddisk, um genau zu sein: Die Platten müssen gesondert gekauft werden.
DataRobotics, Hersteller von Drobo und DroboShare
» Mehr lesen: Datenträger (315), Netzwerk (86), Speicher (202), Zubehör (711)
» Weitere Artikel der Kategorie "Computer" lesen
» Nächster Artikel: Video Trace: 3D-Objekte aus Videos erzeugen
» Älterer Artikel: Macworld 2008: Viele Updates und MacBook Air
» Drucken
» Merken/E-Mail
7 Kommentare zu diesem Artikel
Diesen Artikel kommentieren
Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

neuerdings.com
medienlese.com
imgriff.com
fokussiert.com
netzwertig.com
gamgea.com









Artikel per RSS
Gelegenheitsblogger
Ziemlich überteuert - eine Nummer einfacher gehts mit dem Raidsonic-Gehäuse für knappe 220?.
Das hat dann auch einen eSata-Anschluss - mit dem lausigen USB-Anschluss und 15MB/s vom Drobo kann man in der Praxis nur wenig anfangen.
http://www.raidsonic.de/de/pages/products/external_cases.php?we_objectID=5065
ryback
Also so einfach ists dann doch nicht. Drobo ist eine out-of-the-box version eines intelligenten raids. das sicherheit mit flexibilität kombiniert. Und das ohne kompliziertes gebastel.
die teile von raidsonic habe ich selbst vor einem halben jahr getestet und dem hersteller zurückgeschickt. saulaut und vor allem können sie nicht das erwartete. der interne controller kann nämlich nicht mehr als 2.5TB ansprechen. Das Raid was da drinsteckt ist nämlich einfach mal veraltet. 5 Platten á 1TB geben dort somit keine 5TB große Platte. Das ist ärgerlich.
Gut, möglicherweise hat Drobo das selbe Problem, aber die Frage stellt sich ja nicht weil der nicht änderbare Raidlevel diese Option nicht zulässt. Dafür kann man aber jederzeit die Platten tauschen.
Was das DroboShare angeht muß ich allerdings sagen, nichts für MAc User denn das System kann ebenfalls wieder mal kein AFP 3.x Damit ist es also nicht möglich über die NAS-Lösung sauber lange Dateinamen, Daten größer 2TB und alle anderen Features die man für ein sauberes MacNas bräuchte auszuführen. Schade. :(
reidan
Einen Schweizer Distributor haben die noch keinen. Wir haben da mal angerufen…
poseidon
Na dass war ja mal eine Überraschung. Ich hatte es schon fast aufgegeben zu suchen, aber, nach ewigem warten scheint Cyberport den Drobo samt DroboShare nun als erster zu verkaufen. Nach all dem Trara bin ich gespannt auf die ersten Erfahrungsberichte..
Frabi
Außerdem hat das Drobo gegenüber einem originären Raid den entscheidenden Vorteil mehr Platz bei unterschiedlichen Plattengrößen zur Verfügung zustellen. Somit kann man mit 2 kleinen Platten beginnen und später wenn größere Platten billiger verfügbar sind günstig aufrüsten.
Ein Beispiel:
4 Platten: 100GB, 200GB, 300GB, 300GB
1 Drobo stellt 600GB zur Verfügung
1 Raid stellt nur 300GB zur Verfügung
Niki
Die Schweizer Vertretung ist Light & Byte AG in Zürich Altstetten
daph
Nicht alle, die ihn ausprobiert oder gekauft haben waren begeistert:
http://reviews.cnet.com/external-hard-drives/drobo/4852-3190_7-32470303.html