Nano-Pad Nano-Kaugummi für Handy & Co.
Wohin mit den Gadgets im Auto? Nicht jedes Fahrzeug hat eine Handy-Ablage. Ein Kunststoffpad mit Nanotechnik soll nun die Geräte “festkleben”.

Mit laufendem Motor trotzdem in Deutschland nicht erlaubt: Der Griff zum iPod (Bild: Inotec/Brack.ch)
Wohin mit Zigarettenschachtel, Feuerzeug, iPod, Navi, Bonbons, Kaugummi, Lippenstift, Parkmünzen, Kugelschreiber, Sonnenbrille, Handy und letztlich dem Bluetooth-Ohrhörer zum Freisprechen im Auto? Ablagefächer, in denen die kleinen Dinge des Alltags in Griffnähe untergebracht werden können, sind aus Sicherheitsgründen - oder wegen des Einbaus von Klimaanlage & Co. - aus vielen Autos verschwunden.
Auf dem Armaturenbrett abgelegt, segeln die Sachen in der ersten Kurve unter Getöse hinab und unter die Sitze. Wer dann während der Fahrt auf die Suche geht, riskiert sein Leben und das anderer.
Wer in der Schule wollte, daß der Spickzettel fest an seiner Position unter der Bank haftete, klebte ihn mit einem Kaugummi fest. Bei Erwachsenen wird diese Technik gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert; außerdem härtet der Kaugummi aus. Und den iPod hält er ohnehin nicht.

Ein Unternehmen aus Berlin hat mit Nano-Technik eine etwa handflächen-große Kunststoffmatte zur Serienreife entwickelt, die dieses Problem löst. Die mikroskopisch fein strukturierten Oberflächen beider Seiten haben die Fähigkeit, sich auf jedem festen Material, in der Wirkungsweise mit einem Klettverschluss vergleichbar, regelrecht anzusaugen.
Das Nano-Pad wird einfach oben auf das Armaturenbrett gelegt und das Utensil mit einem leichten Druck auf dem Pad abgelegt - fertig. Da bleibt es, laut Hersteller trotz starker Bremsmanöver, schneller Kurvenfahrten und sportlicher Beschleunigungen sicher liegen, und kann leicht und ohne Mühe wieder weggenommen werden.
Wenn die Haftwirkung nach einiger Zeit durch Verschmutzungen nachlässt, reicht klares Wasser und etwas Spülmittel, um es wieder herzurichten. Ob die so angeklebten High-Tech-Geräte allerdings bei Unfällen und dem Auslösen des Beifahrerairbags nicht zu gefährlichen Geschossen werden, müßte ein Crash-Test untersuchen.

Das Hightech-Kaugummi kann online bestellt werden und kostet 10 Euro oder sFr 17 plus Versand.
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5 Kommentare zu diesem Artikel
1 Trackback
- German blog
(9. Januar 2008 17:48)
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Rafael Dubs
Schon wieder? http://neuerdings.com/2007/07/13/keine-haftungsrisiken-im-auto/
Rafael Dubs
Ist das ein Adlink zu Brack?
In Deutschland kostet ein Nano-Pad EUR 2.95 inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Dumm also, wer bei Brack mehr als drei Mal so viel bezahlt (EUR 10 inklusive 7,6 Prozent Mehrwertsteuer)!
Wolf-Dieter Roth
Nun, wenn wir keine schweizer Bezugsquellen angeben, ist auch keiner glücklich. Und mit Porto ist der Unterschied geringer. Außerdem hat komischerweise nur Brack die Bilder, der Hersteller selbst nicht, obwohl der sie gemacht hat. Und Bilder zu verwenden, ohne zu verlinken, wäre unfein. Für den Link bekommen wir nix, der war so in einer Mail von Brack.
Und dieses Jahr war das Pad noch nicht dran, da bin ich mir ganz sicher! :-) (nee, hatte die Kurzmeldung nicht angezeigt bekommen, warum auch immer)
Wolf-Dieter Roth
@Rafael: für 2,95 ? bekommst Du in Deutschland nur einen Umschlag mit viel nix. Das ist das Porto.
“VK 9,95? inkl. 19% MwSt. zzgl. 2,95? Versandkosten ”
Also 10 Euro stimmt schon, und bezog sich auf Deutschland.
Pascal
Dieses Ding gibt’s auch beim Ramschladen Pearl für 4,90 ? oder 9,90 Fr. Es heisst da einfach nicht “Nano-Pad”, sondern läuft unter der Eigenmarke LesCars (sieht jedenfalls genau gleich aus). Ich selbst habe es seit bald einem Jahr im Auto und kann bestätigen, dass es wunderbar funktioniert und die Gegenstände fest daran haften. Man sollte allerdings niemals versehentlich Kassenquittungen aus Thermopapier darauf legen, sonst ist beim Versuch, den Zettel wieder vom Pad zu lösen, die Schrift weg. Dumm, wenn es sich bei der Quittung auch gleich um den Garantieschein handelt… (wie mir leider mal passierte).