Test WD Passport Harddisk:
Klein, genügsam, sicher

Western Digital oder WD hat mit der “WD Passport” eine Serie kleiner und leichter externer Festplatten mit Zusatzfunktionalität auf den Markt gebracht. Wir haben die 250-GB-Variante getestet.

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Die “WD Passport” ist eine winzige externe Harddisk, die per USB mit einem (am Notebook angenehm kurzen) Kabel angeschlossen und betrieben wird. Die Synchronisierungs-Software WDSync mit “Dmailer” soll sie zum Grossformat-Speicherstick machen. (Bild: PS)

Ich hasse diese verschweissten, durchsichtigen Plastikverpackungen, die man nicht aufkriegt, ohne sich mindestens an einem Finger zu verletzen – aber in genau so einer steckt die kleine “WD Passport” – Harddisk, die ich nun mal grade heute brauche – und das Plastikmonster ist logischerweise etwa dreimal so voluminös wie der Inhalt. Aber der erweist sich als klein, leicht und praktisch:

Die “Western Digital WD Passport”-Festplatten gibts mit 60, 80, 120, 160 oder 250 Gigabyte – in der Schweiz kostet in der grössten Variante das Gigabyte damit grade noch einen Franken. Ich kaufe die WD Passport mit 250 Gigabyte, weil sie klein und leicht ist – und weil sie mit einem einzigen USB-Kabel auskommt, über welches sie vom Rechner mit Strom versorgt wird. Dabei bringt der kleine Riese Zusatzfunktionen mit, die durchaus brauchbar erscheinen.

“WD Diagnostics” ist eine kleine Harddisk-Testsoftware, die ab der WD Passport USB-Harddisk direkt auf den Rechner installiert wird, unmittelbar nachdem die Harddisk mittels des 30 Zentimeter kurzen Kabels (angenehm für den Transport) angeschlossen wird. Das spiegelglatte, ultraleichte Plastik-Gehäuse hat keinen Schalter, nur eine blaue LED und eine mit Gummi geschützte Micro-USB-Schnittstelle.

wdsync

Die WD Passport-Harddisk wird nach dem Einstecken des USB-Kabels vom Rechner sofort erkannt. Und jetzt gibt sich dank “Autoplay” auf Windows-Maschinen die mitgelieferte Software zu erkennen. Zur Wahl stehen Handbuch (PDF), Installation von “WD Diagnostics” und das Aufstarten von WDSync.

wddiagnostics Wd Passport Western Digital USB externe Harddisk 2.5 Zoll

wddiagnostics Wd Passport Western Digital USB externe Harddisk 2.5 Zoll

“WD Diagnostics” entpuppt sich als kleines Speicherprüfprogramm, welches Harddisks auf ihre Integrität testet und sofort meldet, dass die 40 GB kleine interne Harddisk meines Vaio mit NTFS formatiert und beinahe voll und die angeschlossene USB-WD Passport mit FAT32 formatiert und absolut leer ist. Nicht ganz schlecht, aber nichts, was Windows nicht auch mit Bordmitteln könnte.

wdsync1

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“WDSync” hingegen ist eine etwas ausgereiftere Anwendung. Eigentlich handelt es sich um den “Dmailer”, ein einzeln verfügbares Programm für Harddisks, Speichersticks, MP3-Player und sogar Handys, das vor allem eins tut: Die wichtigsten Daten eines Anwenders (und dabei handelt es sich offensichtlich nur um die, welche im Ordner “eigene Dateien” liegen) auf das externe Speichermedium kopieren und auf jedem andern Windows-Rechner verfügbar machen – inklusive des Bildschirm-Hintergrunds.

wdsync2

wdsync2

Die Konfiguration schliesst die Auswahl der Browser-Daten (leider nur Firefox oder IE – kein Opera), der Mail-Dateien (leider nur Outlook oder Outlook Express) und der “Dateien” ein – wobei unter letzteren die Wahl aus den Kategorien “Alle Dateien”, “Mediadateien”, “Büro” oder “keine” erfolgen kann.

Wer glaubt, mit “Alle Dateien” die ganze interne Festplatte auf die WD Passport-USB-Harddisk zu kopieren, sieht sich bald schon getäuscht: Es wurden nur die Inhalte aus “Eigene Dateien” des aktiven Benutzers kopiert. Pech, wenn man dieses Verzeichnis gar nicht benutzt.

Zuvor allerdings lässt sich noch eine Verschlüsselung mit Passwort in 128Bit-Stärke einstellen, sowie die Option wählen, dass beim Einschalten oder eben Anstecken der WD Passport die Synchronisationssoftware ab Disk automatisch gestartet und die veränderten Daten auf beiden Seiten gesucht und kopiert werden.

Wer mit Standard-Anwendungen und Standard-Verzechnissen arbeitet, für den mag das ganz praktisch sein – ich bleibe leider ausgeschlossen, den für die Mail benutze ich Thunderbird und als Browser Opera. Beides ist in WDSync nicht vorgesehen.

Der “Dmailer” beeindruckt mich dennoch: Wer seine Daten auf die Harddisk verschoben hat und diese an einem andern Rechner einsteckt, muss nur sein Passwort eingeben, und schon stehen ihm erstens seine Daten ab dem heimischen Rechner (oder vielmehr aus dessen “eigene Dateien”-Verzeichnis) zur Verfügung. Ausserdem aber kann er seine Maildaten benutzen, auch wenn auf dem Fremdrechner weder Outlook Express noch Outlook installiert ist: Der Dmailer ist ein eigenständiger, direkt ab Harddisk aufrufbarer Mailclient, der mit den Daten der Microsoft-Programme umgehen kann und offenbar die Einstellungen des heimischen Mailclients beim Synchronisieren übernimmt.

Eine weitere Zusatzfunktion besteht in der “Fundbüro”-Funktion: Wenn ein Dritter die verlorene oder geklaute WD Passport anschliesst, hat er keinen Zugriff auf die (synchronisierten) Daten. Dafür kann er einen Button “Fundbüro” anklicken, worauf ihm die Koordinaten des Besitzers und das Versprechen eines Finderlohns angezeigt werden.

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Aber eigentlich brauche ich die kleine USB-Festplatte WD Passport ja als genau das: Als externe Festplatte ohne Schnickschnack. Mich überzeugt sie wegen ihrer grossen Kapazität, der kleinen Abmessungen und des geringen Gewichts sowie des angenehm kurzen Kabels (in Verwendung mit meinem Subnotebook, jedenfalls). Dreissig Tage kostenloser Telefonsupport sind auch nicht zu verachten, so sie sich nicht als dreissig Tage Wartezeit bei einem Callcenter entpuppen, was mein grosser Verdacht ist.

Ausserdem habe ich meine Liebe Mühe mit der gewährten Garantie auf die Harddisk: Das spiegelglatte Plastikgehäuse zerkratzt bei der ersten Anwendung. Und wie, zum Teufel, kriege ich die kleine USB-Festplatte im Schadenfall in die von der Garantiebestimmung normalerweise verlanngte Originalverpackung zurück? Ich hab den Plastikblister, nachdem er mir zwei Finger zerschnitten hat, wütend in den Müll geworfen…

  • DMailer als Standalone-Anwendung: Produktseite mit Flash-Animation
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    17 Kommentare

    1. Man muss im Garantiefalle (zumindest in Deutschland) die Originalverpackung nicht mehr besitzen! Es gibt kein Gesetz, was einen dazu zwingt, die Umverpackung zu behalten, nur weil irgendwann mal was kaputt gehen kann.

    2. Als ich vor etlichen Jahren meinen nach wenigen Tagen kaputtgegangenen ersten Farb-TV zurückgebracht habe, hat das Geschäft hinterhältigerweise als erstes die brav mitgebrachte Originalverpackung entsorgt: Als ich ihn wieder abholte, gab es plötzlich keine Verpackung mehr. Da ich auch keine Decke dabei hatte, fuhr ich dann sehr vorsichtig heim, was einem BMW-Fahrer fürchterlich stank, der gerne mit Vollgas an die längst rote Ampel rollen wollte und nicht im Leerlauf wie ich. Der setzte sich dann vor mich und legte als Ausdruck seiner Wertschätzung eine scharfe Bremsung hin. Ich fand es nicht so komisch wie er. (Der Fernseher hat es überlebt).
      Diese scharfkantigen Blister, die manchmal nur mit der Kreissäge aufgehen, sind ohnehin umweltunfreundlich und sollen nur den Diebstahl im Laden verhindern. Leider gibt es sie auch per Versand. Aber das Zeug zähle ich nicht als “Originalverpackung”. Denn es schützt die Ware kaum vor irgendwas außer der Benutzung dem Klau. M.E. gibt es den Wunsch nach der Originalverpackung hauptsächlich, um den Transport zu vereinfachen. Nur in bösen Geschäften, um die Garantie zu verweigern.

    3. Ich hasse diese verschweissten, durchsichtigen Plastikverpackungen, die man nicht aufkriegt, ohne sich mindestens an einem Finger zu verletzen – aber in genau so einer steckt die kleine ?WD Passport? – Harddisk, die ich nun mal grade heute brauche – und das Plastikmonster ist logischerweise etwa dreimal so voluminös wie der Inhalt.

      Dieses Problem kann ich nicht bestätigen. Ich habe schon einige dieser Festplatten ausgepackt und auch wenn die Verpackung auf den ersten Blick wie ein lästiges «Plastikmonster» aussieht, dem nur mit einer Schere beizukommen ist, lässt es sich zum Glück komfortabel und ohne Werkzeuge öffnen. Vorbildlich! :)

    4. Die Verschlüsselung der Platte ist natürlich ein nettes Feature, vor allem weil es hilft das Sicherheitsbewusstsein von Otto-Normal-Usern zu erhöhen. (Auch wenn die dann vermutlich “passwort” als Passwort wählen…)

      Allerdings würde mich mal interessieren, ob das Feature Windows-only ist. So wie ich WD kennengelernt habe, ist das wohl der Fall und User anderer Betriebssysteme müssen selbst ein verschlüsseltes Filesystem einrichten. Das würde dann allerdings die FAT32-Partition plätten und damit auch die Fundbüro-Funktion und so.

    5. Allerdings würde mich mal interessieren, ob das Feature Windows-only ist.

      Leider ging im «Test» so einiges vergessen ? dazu zählt unter anderem, dass die mitgelieferte Software gemäss den Angaben auf der Western Digital-Website tatsächlich nur mit Microsoft Windows läuft:

      Synchronized and secure – WD Sync? synchronization and encryption software lets you take your critical data with you. Plug WD Passport into any PC, edit files, read e-mail, and view photos. Then sync all of your changes back to your home or office computer. Your data is protected with 128-bit encryption. (Windows only)

      Das würde dann allerdings die FAT32-Partition plätten und damit auch die Fundbüro-Funktion und so.

      Ich hoffe, die mitgelieferte Software funktioniert auch mit NTFS! FAT32 dürfte gewählt worden sein, damit die Festplatte bei Microsoft Windows- und Mac-Benutzern auf Anhieb funktioniert.

    6. Die Verschlüsselung der Platte ist natürlich ein nettes Feature, vor allem weil es hilft das Sicherheitsbewusstsein von Otto-Normal-Usern zu erhöhen. (Auch wenn die dann vermutlich ?passwort? als Passwort wählen?)

      Ob es überhaupt auf das Passwort ankommt, ist schwierig zu beurteilen, sofern keine standardmässige und offene Software Verwendung findet ? :(

    7. Wer sich für die Festplatte selbst interessiert und nicht nur für das Auspacken sowie die mitgelieferte Software, findet unter http://xbitlabs.com/artic…-passport-250gb.html einen lesenswerten Test ? sofern man Englisch versteht ? ;)

    8. mds in alter, kritischer Frische. Du hast natürlich in fast allen Punkten recht.
      Nur die Sache mit der Packungsöffnung, die hätte ich gerne mit einer Zeichnung erklärt. Ich hab das Teil in Basel gekauft und konnte im Zug bis Zürich nicht damit arbeiten, weil die verd… Verpackung ohne Schere nicht zu öffnen war. Ausserdem könntest Du mir erklären, was an einer Verpackung mit dreifachem Volumen des Inhalts “vorbildlich” ist. Schutz bei Stürzen lässt sich auch anders realisieren – hier gehts um “Shelf-Presence” und Diebstahlsicherung.
      Aber wie ganz richtig bemerkt – die Platte selber ist spitze. Und die Software läuft nur unter Windows:

      …und auf jedem andern Windows-Rechner verfügbar machen – inklusive des Bildschirm-Hintergrunds.

      Dass wir auf neuerdings.com keine Labor-Daten getesteter Geräte veröffentlichen, sondern grundsätzlich versuchen das wiederzugeben, was einem normalen Benutzer im Alltag widerfährt, ist bisher bei der Leserschaft gut angekommen. Sollte sich das Feedback ändern, werden wir einen Wechsel zu Ziffernhaufen und Tempo-Tabellen ins Auge fassen.

    9. Ich bin eigentlich ganz froh, dass ich hier mehr über die tatsächliche Anwendbarkeit und die kleinen Problemchen der Produkte erfahre. Die harten Fakten kann ich auch auf der Herstellerseite und in Zeitschriften nachlesen. :)

    10. Das Problem mit den Ziffernhaufen ist ja: Wie bewertet man? Wenn ich z.B. Beamer mit ihren kleinen Monitorlautsprecherchen nach den Standards von HiFi-Boxen bewerte und dann noch auf “Sound” 25% der Gesamtpunktzahlt gebe, habe ich einen scheinbar objektiven, doch praktisch ziemlich wertlosen Meßtest geliefert.
      (Und ja: genau so ist es schon vorgekommen!)
      Von der Gefahr, irgendwo in der Meßtabelle einen unbemerkten Formelfehler zu haben und so einen dicken Bock zu schießen, ganz abgesehen.
      Wenn ich das Gerät praktisch ausprobiere, kann ich nicht 10 Geräte in 10 Tagen vergleichen, aber mir fallen auch Dinge auf, die zumindest ebenso wichtig sind wie die Meßwerte.
      Das Risiko, ein “Montagsgerät” zu erwischen, besteht in beiden Fällen, ebenso wie das, ein besonders präpariertes “Golden Edition” in die Hand gedrückt zu bekommen, aber letzteres bekommen wenn, dann eher die großen Testmagazine ;-) und bei den heutigen Massenprodukten kann der Hersteller auch gar nicht mehr viel tun, um Testgeräte zu “tunen”. Beim Praxistest spielen solche Dinge aber keine Rolle, entweder das Gerät tut, was es soll, oder nicht. Da interessiert z.B. weniger, ob die Platte nun 4 oder 5 MB/s schafft, sondern ob sie z.B. leise läuft oder durch Staubsaugersound nervt. Und der Hinweis mit dem kurzen Kabel ist auch wieder für den wichtig, der gerne ein langes hätte…

    11. du hast recht, die Verpackung ist wirklich sche****! ich hasse solche verpackungen (genau dasselbe wie bei den neuen PQI USB flash sticks)
      aber ansonsten ist die festplatte gut.

    12. Es bliebe noch zu erwaehnen, dass es unsere Passport nun auch mit 320GB gibt und in verschiedenen Farben.

      Um dem Verkratzen vorzubeugen, empfehlen wir, sich ein Passport Schutzetui zu erwerben, das kostet nicht alle Welt und ist jetzt auch in Europa erhaeltlich.

      Zum Schluss moechten wir noch anfuegen, dass WD weltweit die Nummer Eins bei externen Laufwerken ist.

      Gruss,

      Daniel Mauerhofer
      WD EMEA Public Relations

    13. Interessanter Bericht!

      Nachdem ich diese Zeilen gelesen hatte, habe ich mir die Platte auch gekauft. Und bin sehr zufrieden damit! Muß allerdings etwas korrigieren: Es lassen sich alle gewünschten Daten verschlüsseln – einfach im Menü hinzufügen und die gewünschten Dateien auswählen (klappt leider nicht mit Ordnern oder ganzen Laufwerken), dann auf Synchronisieren. Wobei ich auch kein Freund diesem unübersichtlichem, dem WinMediaPlayerSynchronisation ähnlichen, aufbau bin.
      Eine Stofftasche zum Schutz fehlt leider in der Verpackung.

      Schöne Grüsse,
      Ralf

    14. Ich hab diese Festplatte gekauft, weil die Kommentare immer positiv waren.Das mit der Verpackung habe ich auch als sehr störend empfunden.
      Aber mein Problem ist nun, dass mein PC das Gerät nicht erkennt. Ich habe XP und habe immer alle Updates installiert. Zudem ist mein PC erst 2 Jahre alt. Was muß ich tun? Weiß mir jemand einen Rat?
      Danke
      Schöne Grüße Ursula

    15. Hallo,
      ich habe die WD Passport 320 gekauft. Ich hatte auch Probleme, dass die Platte nicht von meinem Desktoprechner erkannt wurde. Fand heraus, dass ich einen anderen USB-Port auf der Rückseite des Rechners, der mit dem Motherboard direkt verbunden ist, nehmen musste. Dieser liefert anscheindend mehr Strom. Dann habe ich von einer anderen USB-Festplatte ein USB-Kabel verwendet mit einem zweiten Anschluss nur für den Strom. Damit läuft die Platte auch, wenn man sie an zwei Ports der USB-Erweiterung anschließt.
      Gruß
      Alois

    16. Hallo,
      eines wollte ich noch beisteuern: Meine Freundin hat sich heute eine WD Passport 250G gekauft und wollte gleich mal die Synchronistationssoftware ausprobieren. Irgendwas lief dabei schief, plötzlich reagierte die Tastatur seltsam – Ziffern und Buchstaben irgenwie wild vertauscht. Sie fuhr in Panik den PC runter und dann startete XP nicht mehr. Gottseidank gabs ein frisches Image, so konnte ich ihren PC wieder ans Futter schaffen. Ich vermute, das hat irgendwas mit dem Verschlüsselungstool zu tun. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
      Danke im Voraus,
      Rudolf

    17. Ich habe die Platte seit Monaten im Einsatz, allerdings ist als erstes die komische Software runtergeflogen.
      Eine Festplatte ist eine Festplatte ist eine Festplatte – und kein kleiner Minicomputer, der von alleine Software startet… :-)

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