Digisol ELP:
Laser-Schallplattenspieler

Klassische Schallplatten werden bei jedem Abspielen von der Nadel ein bißchen weiter abgefräst. Über berührungsfreie Abtastung per Laser, wie bei der CD, wurde schon länger nachgedacht. Nun soll sie serienreif sein.

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Laser-Schallplattenspieler von ELP (Bild: Digisol)

Für Schallplattenliebhaber wird nun ein Traum Realität. Nach langjähriger Forschung und Entwicklung von Ingenieuren in Japan und den USA wurde der Traum der berührungsfreien Laserabtastung klassischer mechanischer Schallplatten realisiert.

Mittels analoger Signalverarbeitung ermöglicht der ELP Laserplattenspieler eine originalgetreue Wiedergabe der feinsten Klangnuancen und lässt die Atmosphäre des Aufnahmestudios hautnah erleben.

Insgesamt fünf Laser sorgen für die berührungs-, und somit verschleißfreie Wiedergabe selbst beschädigter Platten aus Vinyl (Hart-PVC), Schellack und Decelith (Weich-PVC). Drei Laser kümmern sich um die Führung des Kopfes und den Abstand zur Schallplatte, und zwei Laser sind für die Abtastung der Rille in einem Bereich zuständig, der noch nie von einer Nadel malträtiert wurde. So ist die Wiedergabe in der bestmöglichen Qualität gesichert.

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Laserabtastung des ELP-Plattenspielers (Bild: Digisol)

Durch sehr schnelle Servomotoren und einem Hochleistungsprozessor zur Steuerung verzeiht der Laserplattenspieler sogar Erschütterungen während der Wiedergabe, ohne das High-End Sounderlebnis zu unterbrechen oder gar die Schallplatte zu beschädigen.

Die Laserplattenspieler vereinen audiophiles Klangerlebnis in natürlicher, analoger Wiedergabe die selbst professionelle Musiker überzeugt, mit einfachster Bedienung. Nach dem Einlegen der Schallplatte können die einzelnen Titel mittels einer Fernbedienung angewählt werden, so einfach wie bei einem CD-Player!

Ebenso gehört nun das teilweise umständliche und kostspielige Wechseln der Diamantnadel, sofern es diese überhaupt noch zu kaufen gibt, der Vergangenheit an. Mit fünf Jahren Vorort-Garantie kann man es sich im Sessel gemütlich machen und auch die alten Schätze ohne Reue so oft man es möchte, in bisher nicht gekannter Qualität geniessen.

Folgende ELP Laserplattenspieler sind ab sofort über die Firma Digisol Deutschland GmbH ab Lager verfügbar:

ELP LT-1LRC
für Singles, Maxi-Singles und LPs, mit 45 und 33 1/3
UVP: 9.900 EUR

ELP LT-1XRC
für 10″ Schellack, Singles, Maxi-Singles und LPs, mit 78, 45 und 33 1/3
UVP: 13.900 EUR

ELP LT-2XRC
für Platten mit 7″,8″,9″, 10″,11″,12″; mit 78, 45 und 33 1/3
UVP: 14.900 EUR

[via Pressetext.at]

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8 Kommentare

  1. JOEH
    schrieb am 19. Dezember 2007 um 15:54 Uhr (#)

    Geile Sache, wnen ich zufällig 10000? geschenkt bekomme wär das das ideale Geschenk für meinen Vater mit seiner Plattensammlung ;)

  2. Tom Müller
    schrieb am 19. Dezember 2007 um 18:11 Uhr (#)

    Mittels analoger Signalverarbeitung ermöglicht der ELP Laserplattenspieler eine originalgetreue Wiedergabe der feinsten Klangnuancen und lässt die Atmosphäre des Aufnahmestudios hautnah erleben.

    Klingt wie en Text aus den Anfängen der CD. Abwarten ob des Spieler an einen guten Analogen rankommt.

  3. Alex
    schrieb am 8. März 2008 um 14:35 Uhr (#)

    Ja, auf so ein Geraet haben bestimmt schon viele Vinyl-Freunde und Sammler gewartet.Wenn da nicht der Preis waere,denn Kaufwillige gibt es bestimmt genug. Die ersten Handy`s waren fuer den Normalverbraucher auch unbezahlbar und man kann nur hoffen das dieser Plattenspieler mal fuer jeden bezahlbar wird. Hoffentlich muss ich und alle Interessierten nicht so lange warten.
    Gruss Alex

  4. Schreibt hier auf dem Blog Wolf-Dieter Roth
    schrieb am 8. März 2008 um 17:42 Uhr (#)

    Naja, Handys sind ein Massenmarkt. Laser-Plattenspieler kommen etwa 20 Jahre zu spät, um noch einer zu werden.

  5. Rimu
    schrieb am 21. März 2008 um 17:05 Uhr (#)

    Trotzdem gibts genug Plattenbesitzer, die einen Preissturz begrüßen würden. Fragt sich, ob die Konsum-Industrie in diesen Markt investiert. Aber die nachlassenden CD-Verkäufe geben innovativen Entwicklern in Zukunft Freiräume.
    RiMu

  6. Martin P. Spohn
    schrieb am 20. September 2010 um 20:59 Uhr (#)

    Wenn es mit der hemmungslosen Digitalisierung analoger Masterbänder und deren anschließender Vernichtung (sei es aus Platz- oder Kostengründen) so weitergeht, werden wir eines Tages mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Problem gegenüberstehen, daß viele digitale Datenträger nicht mehr lesbar sind. Einige Insider reden aus diesen und ähnlichen Gründen von der Notwendigkeit der Reanalogisierung auf hinreichend langzeitstabilen Daten- bzw. Tonträgern. Während sich aber eine Magnettonaufnahme relativ rasch beseitigen läßt, ist es ungleich schwieriger, eine mechanische Gravur vollständig auszulöschen. Wir kommen hier der Lösung näher!!!

    1. Michael Faust
      schrieb am 30. Mai 2011 um 22:58 Uhr (#)

      Hallo MPS,

      für den Fall, dass wir uns irgendwann in der Uni D´f begegnet sid gib mal Laut.
      Der Stil Deiner Äußerungen passt zu meiner Vermutung.

      Alles Gute

      Michael

  7. Martin P. Spohn
    schrieb am 20. September 2010 um 21:40 Uhr (#)

    P.S.
    Eine in diesem Zusammenhang vielleicht noch interessantere Frage wäre die nach der technischen Weiterentwicklung der Plattenschneideverfahren. Diese – bisher noch elektromechanisch, in ihrer höchsten Stufe der Entwicklung als DMM-Verfahren populäre Methode könnte sehr viel besser berührungslos mittels Co2-Laser durchgeführt werden. Das Entwicklungsziel wäre dann nicht irgendein Massenmarkt, sondern läge in der Perspektive auf ein archivierungsfähiges und jederzeit notfalls auch mit einfachen technischen Mitteln (!) retrievalfähiges Langzeitspeichermedium. Forderung: höchste Datensicherheit. Oberstes Prinzip: Erhaltung von Kulturgut. Der Focus für zukünftige Speicherverfahren liegt wegen des allgemeinen Kostendrucks und wegen wachsender Ressourcenknappheit ohnehin zwangsläufig auf digitalen Massen- und Verbrauchskopien, weil sich zukünftige Volkswirtschaften wahrscheinlich etwas Bessers wohl kaum mehr werden leisten können.

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