Digiscribble Scanning PenStift für die “doppelte Buchführung”

Kathrin Grannemann, 19. November 2007 12:10 Uhr, 15 Kommentare Kommentare

 

Die Brücke zwischen Handschrift und Maschinenschrift schlägt mittlerweile die Handschriftenerkennung. Meistens braucht es dafür aber spezielles Papier und Stift. Digiscribble ist da anders.

In Lehranstalten sieht man immer öfter Studenten mit Laptops sitzen, die Vorlesungen mittippen. Digitalisiert sind Mitschriften definitiv praktischer, vor allem was die Weitergabe angeht.

Digiscribble Scanning Pen

DigiScribble kombiniert die Möglichkeit, altmodische Notizen zu haben und diese doch problemlos digitalisieren zu können. Das Set enthält einen kleinen Empfänger, den man auf den Notizblock klemmen kann, und einen Stift, der mit normaler Tinte befüllbar ist. Man kann nicht nur die gemachten Notizen später auf den Rechner übertragen, sondern auch in Echtzeit.

Über eine spezielle Handschriftensoftware kann man seine Handschriften in normalen Maschinentext umwandeln lassen, und das Programm kann die eigenen Handschrift sogar lernen.
Im Stift lassen sich rund 50 Seiten geschriebener A4-Text speichern, und mit entfernter Schreibspitze lässt sich der Stift auch als Maus nutzen.

Ein klarer Nachteil des Stifts ist die Tatsache, dass er nur unter Windows benutzbar ist und die meisten der Funktionen ebenfalls nur mit Microsoft-Produkten funktionieren.

Bei einem Preis von umgerechnet etwa 90 Euro könnte Digiscribble allerdings definitiv eine Lösung für alle sein, die gerne eine doppelte Buchführung haben möchten.

Nur zur Sicherheit.

[ScanningPens via TheRedFerret]

» Mehr lesen: Datenträger (315), Portables (378), Speicher (197), Wunschgeräte (283), Zubehör (711)

» Weitere Artikel der Kategorie "Computer" lesen

» Nächster Artikel: SDHC-Speicherkarten 16 Gigabyte auf einer Briefmarke
» Älterer Artikel: Google & 23andme Gen-Analysen für Jedermann

» Drucken
» Merken/E-Mail

15 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sven

    schrieb am 19. November 2007 um 13:57 Uhr (#)

    seh ich das richtig dass ich zum Speichern von Text nur den Stift (und eventuell den Empfänger, oder wie man das Teil nennt) brauche?
    Kann ich also in die Schule gehn, mit dem Stift ganz normal meine Sachen schreiben und daheim schließ ich ihn dann an den PC und hab meine Mitschriften in digitalisierter Form?

  2. Kathrin Grannemann

    schrieb am 19. November 2007 um 14:06 Uhr (#)

    Den Empfänger, den man auf den Block steckt, braucht es offensichtlich auch. Wie gut die Digitalisierung im Nachhinein dann funktioniert, kann ich natürlich jetzt nicht konkret sagen. Aber es soll wohl schon so funktionieren, dass man Sachen ganz normal mitschreibt und sie dann hinterher auch digitalisieren kann.

  3. Julia

    schrieb am 19. November 2007 um 17:57 Uhr (#)

    Mich würde auch interessieren, wie gut das Programm eine Handschrift wirklich “lernen” kann.
    Meine Mitschriften aus Vorlesungen kann ich manchmal selbst nicht lesen, da frage ich mich doch, wie eine Maschine das dann (so ganz ohne Fantasie) können soll.
    Aber ansonsten finde ich das Teil von der Idee her richtig toll.
    Mit-Tippen finde ich nämlich zu stressig, aber das hinterher-Abtippen ist auch extrem zeitaufwändig. Ich bin deshalb extrem gespannt auf die Erfahrungen der ersten Käufer.

  4. Johannes

    schrieb am 20. November 2007 um 16:07 Uhr (#)

    Wieso ist dir denn das Mittippen zu stressig? Das geht doch viel schneller als mit der Hand. Das einzige Problem, das ist sehe, ist das Geld, das man für ein Notebook benötigt…

  5. Julia

    schrieb am 20. November 2007 um 16:38 Uhr (#)

    Naja, ich schreibe schon schneller mit der Hand ehrlich gesagt! Außerdem zeichne ich viele Pfeile von unten und oben zu Stichworten - und dann kritzeln die Profs ja auch mal Schemata an die Tafel, die man schnell abzeichnen will. Soll man dann gleichzeitig noch ein Grafikprogramm geöffnet haben? *g*

  6. Johannes

    schrieb am 20. November 2007 um 17:21 Uhr (#)

    Bei Grafiken mag es verständlich sein, doch bei reinem Text ist man doch schneller mit dem PC…

  7. Tom Müller

    schrieb am 21. November 2007 um 05:28 Uhr (#)

    Wie wäre es wenn ihr demnächst einen Artikel mit einem ausführlichen Testbericht veröffentlicht?

  8. VmFreak

    schrieb am 27. November 2007 um 21:42 Uhr (#)

    Hallo zusammen habe das ding bei einem Kollegen der im Außendienst in holland tätig ist und das ding seit 3 wochen hat mal gesehen und getestet es funktioniert sehr gut das ding hat sogar meine handschrift erkannt ohnen das ich es eingelern habe und die texterkennung geht auch in verschiedenen sprachen sehr gut und vor allem schnell die datei ist ca 32kb groß wenn man eine din A4 seite geschrieben und gemalt hat. man kann auch seine skitzen digitalisieren so dass es aussieht als ob man mit einem malprogi das gezeichnet hat, den kugelschreiber kann man auch als maus benutzen. und beim zeichnen kann die dicke der linien von 1-10 verstellt werden und die farben genauso. Hoffe konnte etwas helfen. Habe mir das ding auch aus holland bestellt. Entwickelt wurde das ding in Israel!!! Funktion Top zum einlernen braucht man nur drei seiten Din A4 voll zu schreiben mit dem Alfabet und ein paar sätzen die Soft die dabei ist ist einfach genial.

  9. Julia

    schrieb am 27. November 2007 um 22:38 Uhr (#)

    Wow! Bei welchem holländischen Anbieter hast du denn bestellt?

  10. Johannes

    schrieb am 27. November 2007 um 22:48 Uhr (#)

    Die Soft ist vielleicht genial, aber dein Deutsch lässt noch zu wünschen übrig ;)

    Ne, Spaß!

    Danke für den Bericht!

  11. Julia

    schrieb am 27. November 2007 um 22:52 Uhr (#)

    Ja gut, so ein Satzzeichen ab und zu wär schon förderlich für ein leichteres Lesen… ;)

  12. Kathrin Grannemann

    schrieb am 27. November 2007 um 22:56 Uhr (#)

    Seit heute haben wir auch unsere Hände an einem Digiscribble. Er wird jetzt ausgiebig getestet, das Ergebnis dieses Tests könnt ihr dann hier bei neuerdings.com nachlesen!

  13. vmfreak

    schrieb am 29. November 2007 um 22:24 Uhr (#)

    Hallo zusammen das mit der Rechtschreibung war so eine sach ich war im hotel in holland und das Internet hatte mich 5,95? gekostet für 50 minuten. Wem es nicht gefällt der muss es nicht lesen. In Deutschland gibt es keinen anbieter, habe mit England kontakt aufgenommen und die meinten zurzeit kann man das nur aus Holland bestellen. Hier bitte: http://www.digiscribble.nl/

  14. Julia

    schrieb am 2. Dezember 2007 um 13:47 Uhr (#)

    Hey, das war ja auch nicht böse gemeint. Und für einen Teil der 5,95 ? einen hilfreichen Kommentar hier zu lassen - dafür muss man sich wirklich bedanken.
    Danke! :)

  15. helga @ LG

    schrieb am 2. Dezember 2007 um 19:37 Uhr (#)

    Und Notizen in gleichzeitig verschiedenen Sprachen erkennt er dann auch?
    Ich finde das prinzipiell eine super super Idee. Schreibe in Vorlesungen auch lieber handschriftlich mit, als zu tippen. Wobei das wahrscheinlich dann doch schwieriger wird mit den Pfeilen, Sternchen oder fünfmal gehighlighted.


Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

 
blogoscoop