Philips in Shape Wi(i)e für Sportler…
Philips will mit “In Shape” das Modell der Wii auf Fitness-Betätigung umsetzen. Die Designstudie sieht auch ein elektronisches “schlechtes Gewissen” vor.

Elektronische Zauberbälle statt Stahlhanteln? Philips Designstudie “In Shape”.
Mitglied in einem Fitnessstudio sind viele. Ein geschicktes Geschäftsmodell, denn fast keiner geht hin, zahlt nur den immer noch nicht gekündigten Vertrag, um sein Gewissen zu beruhigen. Dem Heimtrainer im Keller geht es nicht anders: Man beeindruckt nach ein paar Monaten höchstens noch Besucher damit.
Philips will mit “In Shape” nun das schlechte Gewissen elektronisch anzeigen, ähnlich dem Spiegel des Dorian Gray, der einen bei Faulheit so richtig alt aussehen läßt.
Es mangelt an Zeit (”Es ist schon 23 Uhr und ich habe immer noch nichts für Neuerdings.com geschrieben!”) oder Motivation (”Ja bin ich denn ein Hamster im Tretrad?”). Dabei weiß man doch: Regelmäßige körperliche
Bewegung stärkt die Gesundheit und fördert die Ausschüttung des körpereigenen Glückshormons Endorphin. Wäre es nicht schön, wenn man ohne großen Aufwand, abwechslungsreich und mit sofortiger
Erfolgs-Kontrolle einfach zu Hause trainieren könnte?
Wenn schon die große Liebe, die zumindest das mit den Hormonen auch zustandebrächte, schon eingeschlafen ist, sollte man doch wenigstens für sich selbst Zeit haben?
Philips’ “In Shape” soll dabei helfen.
Das System besteht aus zwei Übungsgewichten, die wie Bälle aussehen und hoffentlich auch weniger wehtun als Hanteln, wenn man sie fallen läßt. Sie sind kabellos mit einer Basisstation mit Display verbunden. Dort zeigt ein virtueller Coach Übungen, erinnert an die richtige Körperhaltung und steigert langsam Intensität und Schwierigkeitsgrad.
Außerdem wirkt er motivierend, indem er mit Hilfe des ?Balance Balken? den Erfolg im Vergleich zum letzten Training zeigt. Natürlich funktioniert das auch in die andere Richtung: Wer schwänzt, muss einen langsam schwindenen Balken ertragen.
Doch “In Shape” ist lediglich Teil einer Reihe von Philips Designstudien und gar nicht im Handel erhältlich. Aber vielleicht kann man ja die Wii entsprechend programmieren und ihre Fernbedienung an ein paar Hanteln klemmen? Dann aber bitte bloß nicht werfen und loslassen…!
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(22. Februar 2008 15:58)
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