Umstieg von Windows auf Mac:
Die 10 Mac-Mythen
Die Serie “MacBook Pro im Test: Bekenntnisse eines Umsteigers” gehört seit einem Jahr zu den meistgelesenen Beiträgen auf neuerdings.com. Zwölf Monate ist es jetzt her, dass ich nach 18 Jahren PC auf einen Mac umgestiegen bin.
Zeit, um ein Langfrist-Fazit zu ziehen. Nach einem Jahr hat sich jede initiale Begeisterung für ein neues Gadget gelegt, und man sieht die Realitäten deutlicher. Und da Apple weiterhin fleissig Marktanteile gewinnt und viele Macs verkauft, könnte ein Bericht aus der Langfrist-Praxis das vielleicht für den einen oder anderen Umstiegswilligen nützlich sein.
Also, hier sind…
10 Mythen rund um den Mac: Dichtung und Wahrheit
Mythos Nr. 1: Der Umstieg vom PC auf den Mac ist schwierig und erfordert viel Umgewöhnung
Die wenig überraschende Wahrheit: Es kommt drauf an. Wer stark auf webbasierte Anwendungen (z.B. Gmail) setzt und seine Dokumente mit Microsoft Office bearbeitet, wird kaum Schwierigkeiten haben. Mühsam ist hingegen die Übernahme von alten E-Mails aus Outlook, weil Microsoft beim Plattformwechsel natürlich nicht sehr hilfreich ist. Wer aber auf dem PC OpenOffice benutzt hat, wird von der aktuellen Mac-Portierung ziemlich enttäuscht sein.
Ebenfalls mühsam kann das Aufsetzen gewisser Systemvorgänge sein, beispielsweise die Synchronisierung mit Smartphones (ausser dem iPhone natürlich — das klappt reibungslos). Während man mit Nokia-Telefonen und entsprechender Drittsoftware wenig Probleme hat, müssen sich Palm-User auf einiges Basteln einrichten.
An die etwas andersartige Benutzeroberfläche auf dem Mac gewöhnt man sich schnell. Das grösste Hindernis ist oft das Fenstermanagement, aber es gibt nützliche Tools wie Witch, die die vertraute (und tatsächlich effizientere) Windows-Logik auf den Mac bringen.
Wer seine Software am liebsten per Tastatur statt per Maus steuert, wird sich ebenfalls stark umgewöhnen müssen. Zwar kann man auch auf dem Mac eigentlich alles per Tastatur machen, aber die Logik unterscheidet sich schon erheblich von Windows. Und warum man z.B. in Excel statt F2 plötzlich Ctrl-U zum Bearbeiten eines Feldes drücken muss, ist mir immer noch nicht klar.
Die meisten Umsteiger sagen übereinstimmend, dass man etwa mit einem Monat Umgewöhnungs- und Optimierungszeit rechnen sollte, bevor auf dem Mac alles so flott von der Hand geht wie früher auf dem PC. Ein bisschen Geduld muss man also schon mitbringen.
Mythos Nr. 2: Macs sind viel benutzerfreundlicher als Windows
Für den Normaluser ist das sicher der Fall. Das meiste auf dem Mac ist logischer und simpler gelöst als bei Windows. Gigantisch ist der Unterschied allerdings nicht mehr, weil sich beide Welten schon seit Jahren von den Innovationen der jeweils anderen, äh, inspirieren lassen. Apple hat es aber eindeutig geschafft, dass alles konsistenter und mehr aus einem Guss wirkt als bei Windows.
Das Beste am Mac ist die weitgehende Abwesenheit von Nervigkeiten. Wer nach Monaten am Mac plötzlich wieder an einem Vista-PC arbeiten muss, wird vor lauter aufdringlichen Sicherheits-Dialogen und geschwätzigen Systemmeldungen halb verrückt. Der Mac beschränkt sich beim Belästigen seines Benutzers auf das Allernötigste, und das ist sehr angenehm. Bildlich gesprochen: Ein Windows-PC wirkt wie ein übereifriger Lehrling, der seinen Chef über jeden Schritt informiert und bei jeder Tätigkeit fragt, ob der das denn auch machen darf. Ein Mac ist eher wie ein erfahrener, langjähriger Arbeitskollege, der zielsicher seinen Job macht.
Etwas weniger komfortabel sieht es aus, wenn man tief ins System eingreifen will. Zwar kann man auch am Mac-Betriebssystem so ziemlich alles manipulieren, aber gelegentlich muss man sich dabei auf den Kommandozeilenprompt des OS oder in exotische Unix-Konfigurationsfiles vorwagen. Dank der vielen Supportforen ist das richtige Kommando aber meist schnell gefunden. Und wer wirklich leidenschaftlich an den Einstellungen seiner Maschine rumbastelt, sollte sich ein Tool wie Mac Pilot anschaffen.
Mythos Nr. 3: Bei Apple ist alles viel teurer als im PC-Umfeld
Ganz klar: Apple ist kein Billighersteller. Aber wer gleichwertige Konfigurationen aus dem Mac- und dem PC-Umfeld vergleicht, wird schnell feststellen, dass Apple-Hardware inzwischen nicht mehr teurer ist. Nur wer wirklich einen sehr preiswerten Computer will, wird bei Apple nicht fündig werden. Dafür ist vergleichbare Software im Mac-Lager oft sogar billiger als gleichwertige Angebote im PC-Markt.
Bei den Peripheriegeräten kann man ebenfalls keinen grossen Unterschied ausmachen. Die meisten modernen PC-Accessoires laufen auch am Mac, und daher hat keine der Welten einen Kostenvorteil.
Es ist klar: Apple steht in einem harten Konkurrenzkampf mit der PC-Welt, und daher kann sich die Firma schon lange keine Mondpreise mehr leisten. Wie gesagt: Ausser im Billigbereich hat ein Mac keinen Kostennachteil mehr.
Mythos Nr. 4: Macs stürzen nie ab
Schön wär’s. Natürlich stürzt ein Mac, wie jeder andere Computer, auch mal ab. Besonders beim Anschliessen exotischer Peripherie friert das System schon mal unerwartet ein — zwar selten, aber eben doch. Hin und wieder wacht ein MacBook Pro auch unerwartet aus dem Schlafmodus auf, ohne dass sich der Bildschirm einschaltet. In einigen Fällen hilft dann nur noch ein gewaltsamer Neustart. Seit den neusten Betriebssystemupdates ist dieses Phänomen aber selten geworden.
Viele Horrorgeschichten sind derzeit auch rund um den Upgrade auf die neue Betriebssystemversion 10.5 “Leopard” zu hören. Offensichtlich verträgt sich Leopard mit einigen wenigen älteren Programmen nicht so gut, was Umsteiger vom PC aber fast sicher nicht betreffen wird.
Insgesamt laufen Macs um Grössenordnungen zuverlässiger als PCs. Kein tägliches Booten mehr, einmal im Monat oder so reicht auch. Auch bei der Softwareinstallation ist nicht wie bei Windows immer wieder ein Neustart nötig, sondern es kann gleich weitergearbeitet werden. Und noch ein Bonus: Mac-Laptops wachen aus dem Schlafmodus praktisch sofort auf und rödeln nicht erst 30 Sekunden herum wie eine Windows-Maschine.
Mythos Nr. 5: Der Mac ist eine proprietäre, geschlossene Plattform
Das ist ein Mythos, die vielleicht beim alten System-9-Betriebssystem noch eine gewisse Berechtigung hatte, aber inzwischen sicher ins Reich der Legenden gehört.
Mac OS X ist eine offene, leistungsfähige Unix-Variante, der unter anderem der ganze Reichtum der Open-Source-Software aus dem Unix- und Linux-Umfeld offensteht. Besonders für Entwickler ist das äusserst angenehm. Allerdings ist Mac OS X aber weiterhin ein copyright-geschütztes Produkt, also zumindest ideologiemässig nicht dem Open-Source-Lager zugehörig. Den durchschnittlichen User dürfte das aber nicht stören.
Mit Virtualisierungssoftware wie Parallels wird ein moderner Intel-Mac schlichtweg zum universellsten erhältlichen PC. Windows-Anwendungen laufen anstandslos und integrieren sich erstaunlich weitreichend ins Mac-Umfeld. Und selbst Linux-Instanzen für das gelegentliche Basteln zwischendurch scheinen sich auf dem Wirts-Mac wohl zu fühlen.
Mythos Nr. 6: Apple baut viel bessere Hardware als die PC-Hersteller
Wer Augen im Kopf hat, sieht natürlich sofort, dass Apple die wohl schicksten Geräte auf dem Markt baut. Viele Nettigkeiten wie die beleuchtete Tastatur auf dem MacBook Pro erfreuen nicht nur den Sinn für Ästhetik, sondern auch den für das Praktische.
Aber: Apples allgemeines Qualitätsniveau ist auch nicht wesentlich besser als das anderer Hersteller. Die Tastaturen aus dem Hause Apple können allesamt nicht mit den besten auf dem Markt mithalten. Bei meinem MacBook Pro quietschte beispielsweise einige Zeit lang die Space-Taste, was sich inzwischen glücklicherweise gelegt hat. Und die neuen externen Tastaturen von Apple sind definitiv nichts für Vielschreiber.
Der magnetische Stecker der Magsafe-Netzteile ist zwar äusserst praktisch, aber mit seinen winzigen Pins auch empfindlich und geht schon mal kaputt. Und Batterieprobleme hat Apple wie die meisten PC-Hersteller auch. Bei meinem Mac gab neulich der Akku weitgehend den Geist auf und meldete sich immer schon bei 80% Ladestand ab. Freundlicherweise drückte man mir im Apple-Store aber immerhin sofort eine neue Batterie in die Hand.
Mythos Nr. 7: Für Macs gibt es immer noch viel weniger Software als für PCs
Rein numerisch gesehen stimmt das natürlich. Aber in praktisch allen Anwendungsbereichen gibt es für den Mac zumindest gleichwertige Lösungen (wobei die Löcher manchmal überraschend sind: Ausgerechnet bei Blogging-Software ist z.B. der PC stärker). In manchen Bereichen, zum Beispiel bei Multimedia-Tools, lässt die Mac-Plattform den PC eindeutig hinter sich. Da sind Auswahl und Qualität beim Mac erheblich grösser.
Grösste Ausnahme: Spiele. Wer gern mal ballert, ist auf der Mac-Plattform definitiv falsch. Über die müde Auswahl an Mac-Spielen können gestandene PC-Zocker wirklich nur müde lächeln.
Mythos Nr. 8: Macs sind viel besser für kreative, PCs für ernsthafte Anwendungen
Auch da hat sich der Abstand deutlich verringert. Die wichtigsten Kreativanwendungen (z.B. Photoshop) sind auf beiden Plattformen praktisch identisch, und für einige Bereiche gibt es unterschiedliche, aber gleichwertige Programmpakete (z.B. für Videoschnitt Final Cut auf dem Mac und Adobe Premiere Pro auf dem PC).
Einen deutlichen Vorteil hat der Mac bei den vielen kleinen (und auch grösseren) Tools, die einem im Kreativbereich das Leben leichter machen. Videokonvertierung ist auf dem Mac beispielsweise erheblich simpler und schneller möglich als auf dem PC. Insgesamt ist darum die Produktivität für Kreative auf dem Mac wohl tatsächlich immer noch deutlich grösser.
Bei “ernsthaften” Anwendungen sieht es umgekehrt aus: Wer beispielsweise primär in Excel oder SAP Zahlen quält, hat beim besten Willen keinen Grund zum Umstieg auf den Mac. Aber wer das nur ab und zu macht, wird auch auf dem Mac glücklich.
Mythos Nr. 9: Macs sind völlig inkompatibel zu Windows-Netzwerken und -Software
Kurz gesagt: Auch das ist ein Ding der Vergangenheit. Der Mac verbindet sich inzwischen ausgesprochen problemlos mit Windows-Netzwerken, samt Drucken und anderen Funktionen.
Hinsichtlich Software: Auf die Möglichkeit, Windows-Anwendungen mit Parallels auf dem Mac laufenzulassen, wurde bereits hingewiesen. Damit lässt sich auch praktisch jedes Datentransfer-Problem irgendwie lösen. Im täglichen Umgang will man aber natürlich vor allem Dateien problemlos mit Windows-Usern austauschen können. Die ubiquitären Microsoft-Office-Files funktionieren auf der Mac-Variante von MS Office grundsätzlich auch problemlos und lassen sich selbst in Apples iWork’08-Suite recht gut importieren. Einzige Ausnahme ist PowerPoint. Aus unerfindlichen Gründen schaffen es eingebundene Bilder manchmal nicht auf die jeweils andere Plattform hinüber. Das ist eine mehr als ärgerliche Einschränkung, die Microsoft in der nächsten Office-Version für den Mac hoffentlich abstellen wird.
Mythos Nr. 10: Ein Mac funktioniert halt einfach, ohne Gebastel wie bei Windows
Ja und (selten) Nein.
Ich arbeite einigermassen regelmässig auf Mac, Windows und Linux, und ich kann eindeutig sagen, dass ich auf dem Mac mit Abstand am produktivsten bin. Man kann damit alles machen, ohne von der nervigen Umständlichkeit von Windows oder der zuweilen fummeligen Komplexität von Linux gebremst zu werden. Egal, ob man nur schnell mal ein Dokument editieren oder in den Tiefen des Betriebssystems herumwühlen will: Der Mac bietet ein elegantes, stabiles und effizientes Umfeld.
Die Grenze sind beim Mac die oft eingeschränkte Flexibilität einiger Applikationen, vor allem derjenigen aus dem Hause Apple. Oft verschwinden beispielsweise in der iLife-Suite die Daten in irgendeinem applikationsinternen Fileformat, aus denen man sie nur mit Mühe wieder rauskriegt. Man kann zwar alles schnell und elegant erledigen, aber eben nur im von der Applikation gesteckten Rahmen. Diese Einschränkungen lösen sich aber bei den Profi-Anwendungen weitgehend auf, da gibt es genug Schnittstellen in alle Richtungen.
Auch die Hardware ist nicht über alle Zweifel erhaben. Dass Netzteile und Akkus ausfallen, ist kein Spass, und die gelegentlichen Probleme mit Peripheriegeräten sind auch manchmal mühsam. Leider schreiben einige Hersteller (z.B. HP) für ihre Geräte Mac-Treiber und -Tools sehr bescheidener Qualität.
Fazit:
Habe ich den Umstieg auf den Mac bisher je bereut? Nein.
Ist der Mac die perfekte Plattform? Ebenfalls nein. Natürlich gibt es einige Dinge, die auf anderen Plattformen besser gelöst sind oder reibungsloser funktioneren. Windows ist beispielsweise im geschäftlichen Bereich klar überlegen, wenn es um den Rollout und das Management tausender von PCs geht. Auch einige spezialisierte Anwendungen im geschäftlichen Sektor sind auf Windows besser als auf jeder anderen Plattform. Linux ist sicher die spannendere Plattform für Hardcore-Hacker und bietet die grösste Flexibilität für Entwickler.
Der Mac hat seine deutlichsten Stärken weiterhin bei Multimedia- und Kreativ-Anwendungen, hält aber in praktisch allen anderen Bereichen problemlos mit. Viele Softwareentwickler (gerade im Web-Bereich) setzen inzwischen auf Macs, weil diese Systemwelt die Flexibilität von Unix mit der grössten Benutzerfreundlichkeit und Stabilität kombiniert. Und die Möglichkeit, alle drei Betriebssystemfamilien auf der gleichen Maschine laufen zu lassen, ist für Poweruser ein grosser Vorteil.
Was vermisst man als Umsteiger auf dem Mac am meisten? Das hängt primär von den spezifischen Anwendungen ab. Ich persönlich finde die limitierten Kontrollmöglichkeiten per Tastatur manchmal lästig, wobei es aber Workarounds gibt. Andere Leute in meinem Bekanntenkreis vermissen beispielsweise Microsoft Outlook (erstaunlich, aber wahr), denn sowohl Apples eigenes Mail-Programm als auch Microsoft Entourage bieten in einigen Details nicht ganz die gleiche Funktionalität.
Unter dem Strich ist der Mac meiner Meinung nach klar die beste Personal-Computer-Plattform, die man heute kaufen kann. Auch lange nach dem Abklingen der initialen Begeisterung freut man sich jeden Tag über die Eleganz des Systems.
Zum Schluss noch eine Buchempfehlung für Umsteiger: Die “Umsteigefibel” aus dem Verlag Mandl & Schwarz erklärt in kompakter Form die wichtigsten Schritte , die man als Umsteiger typischerweise durchmacht. Selbst fortgeschrittene Themen wie die Mail-Übernahme aus Outlook werden Schritt für Schritt erläutert. Zu bestellen unter http://www.mandl-schwarz.de.
















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Interessanter Bericht und ich kann das Fazit nur unterstreichen ich bin ebenfalls vor knapp 9 Monaten auf MAC umgestiegen und habe vorher 10 Jahre lang auf PC’s gearbeitet.
Ich würde niemals wieder zurück wechseln und wenn es Microsoft im nächsten Januar schafft, ein brauchbares Office für MAC zu veröffentlichen, würde ich sogar Parallels aufgeben… mal sehen.
…mit 10 Jahren habe ich meinen ersten PC gekriegt und bin den Windowsdingern 15 Jahre treu geblieben. Vor vier Jahren hab ich dann hauptsächlich wegen der stabileren Musikanwendungen auf den Mac gewechselt. Habs bisher auch noch nicht bereut und kann dem Bericht auf der ganzen Linie zustimmen!
vor 6 Monaten umgestiegen… Ich muss gestehen, auch ich habe noch Outlook – Entzugserscheinungen. ich hoffe, das wird sich mit zunehmender Nutzungsdauer von mail.app legen. Der Umzug des riesigen Mailarchivs war jedenfalls ein Blutbad ohnegleichen….
stefan
Faire und richtige Zusammenfassung, die insbesondere darauf hinweist, dass es eben je nach Art der Anwendung mehr oder weniger viel Sinn macht zu Switchen.
Für mich war der Kernauslöser einer: Ein Unix darunter. Da ich viel mit Linux mache, ist es einfach toll, auch auf dem Desktop eine richtige Shell zu haben, wenn man sie braucht.
Größter Nachteil für mich: Die eingeschränkte Auswahl an Hardware. Eigentlich bräuchte ich einen normalen PC. Der Mini ist zu lahm (Notebookplatte, …), der iMac zu glossy und der Pro zu teuer.
“Mit Virtualisierungssoftware wie Parallels wird ein moderner Intel-Mac schlichtweg zum universellsten erhältlichen PC. Windows-Anwendungen laufen anstandslos und integrieren sich erstaunlich weitreichend ins Mac-Umfeld. Und selbst Linux-Instanzen für das gelegentliche Basteln zwischendurch scheinen sich auf dem Wirts-Mac wohl zu fühlen.” – nunja, “selbst Linux” klingt ein wenig komisch – da wird eher andersherum ein Schuh draus: durch die Intel CPUs ist nun eben auch der problemlose Betrieb von Windows möglich. Mit Linux funktioniert das schon lange, schließlich ist MacOS ja auch ein Unix-Derivat.
Ausgezeichneter Beitrag, sehr objektiv. Hab selber auch vor ein paar Jahren die Plattform gewechselt. Würde heute auch nicht mehr zu Windows zurück – bin sehr zufrieden mit meinem MacBook. Weiterhin viel Erfolg mit dem Apfel.
Eine wohl abgewogene und fundierte Stellungnahme, wie man sie nicht so häufig findet.
Respekt – Gut gemacht.
mir gefällt der bericht auch gut-eben sehr objektiv. ich bin vor ziemlich genau einem jahr umgestiegen und bereu es auch nicht. was mir noch sehr positiv auffällt, dass mac os (bisher) praktisch keine antiviren software braucht, allein mit den updates, die man normalerweise machen müsste, spart man wirklich eine menge zeit. surfen und browsen geht entspannter von der hand.
Sehr guter Beitrag, dem ich voll zustimmen kann ? bis auf eine Ausnahme: das Fenstermanagement. Das fand ich anfangs auch ineffizient, aber nach der Entdeckung von Cmd + Alt + h sowie Virtue Desktops (leider nur bis Tiger, in Leopard gibt es ja einen eigenen Desktop Manager) sehe ich das anders. Drag und Drop wird auf dem Mac oft besser unterstützt als unter Windows oder Linux, und gerade hier ist der Ansatz, Fenster nicht im Vollbildmodus auszuführen, ja auch sinnvoll.
Als Open-Source-Alternative zu Parallels sei noch auf Virtualbox.org hingewiesen (auch wenn es sich dieser Tage noch nicht mit Leopard verträgt).
Zum Thema Hardware: die Mighty Mouse ist hinsichtlich Usability innovativ, aber richtiger Schrott. Kein Poweruser, bei dem die Kugel nicht nach einem halben Jahr ausfallen würde.
Und ansonsten, ja: Unix unter der Haube, angenehmstes Arbeiten an der Oberfläche und hinsichtlich der Vielfalt an Betriebssystemen die größte vorstellbare Flexibilität ? so ein Mac ist beste Personalcomputer, der derzeit auf dem Markt zu haben ist :)
Hallo,
um mit einem weiteren Mythos, dem auch Du noch anhängst aufzuräumen. OSX und SAP arbeiten hervorragend zusammen. Das Java Frontend ist dem Windows Frontend nahezu ebenbürtig, nur einige wenige Funktionen im BW-Umfeld, die die SAP eng mit MS verbunden hat bedürfen einer virtuellen Maschine.
Wie man das Frontend konfiguriert gibts auf meiner
Seite.
Lieben Gruss
David
P.S: Sonst ein sehr schöner Artikel.
Ja guter Beitrag. Bin seit 5 Monaten MacUser. Ich als Normalo kann mir keine bessere Plattform vorstellen da ich persönlich auch noch nie ein Problem vestellen konnte. Hard sowie Software läuft alles reibungslos!
Guter Beitrag!
Auch ich bin im Nov. 2006 von Win auf Mac umgestiegen und stimme dir im großen und ganzen zu. Mir fehlt immer noch eine Desktop-Datenbank wie MS Access. Aber ich entwöhne mich langsam ;-)
Sehr guter Artikel.
Ich habe mich auch schon vor längerem entschieden mir als nächsten Computer einen Mac zuzulegen. Allerdings nur der Software wegen, denn so chic die Macbooks auch aussehen mögen, gegenüber meinen IBM Thinkpads sind die Dinger regelrecht klapprig verarbeitet. Aber deswegen auf Vista sitzen bleiben?
I don’t think so.
Hallo,
interessanter und ausgewogener Bericht: das einzige, was mir absolut nicht deutlich wird, ist wie man das Fenstermanagement unter Windows übersichtlicher und/ oder eleganter finden kann. gerade darin sehe ich einen entscheidenden Pluspunkt hinsichtlich des meiner Meinung nach besseren Workflow auf dem Mac.
Beste Grüße,
Markus.
Hallo,
also ich habe vor 8 Monaten vom nervigen XP zu einem MB Pro gewechselt!!! Der Bericht ist sehr gut und jedem der Switchen möchte bzw. geswitcht hat sehr hilfreich. Wär ich nur vor 8 Monaten drauf gestossen dann hat ich mich viel leichter von Windoof getrennt. Hab allerdings schon das 2. Mal das MB in Reparatur und daher wieder gerade mein früheres Windows Notebook in gebrauch!!! Jetzt kann ich den Unterschied extrem feststellen!!! Nie wieder einen Windows-Rechner!!!!
Macht weiter so!!!! Gut gemacht!!!
Lg
Bin ebenfalls auf Mac umgestiegen und begeistert. Dennoch finde ich die Preispolitik von Apple teilweise unverständlich. Während Komplettsysteme preislich durchaus mit vergleichbaren PCs mithalten können, sind die Aufpreise für grössere Festplatten oder RAM-Speicher-Erweiterungen schlicht unverschämt. Dies ist umso bedauerlicher, als es Spezialwerkzeugs bedarf, um den Mac zu öffnen und die Speicherbänke im Originalzustand immer beide belegt sind – also bei eigener Aufrüstung von RAM die vorhandenen Bausteine nutzlos werden.
Dass es den I-Mac nur noch mit Glossy-Bildschirm gibt, hat mich vom Kauf abgehalten. Aber vielleicht überdenkt man die Entscheidung bei Apple nochmals. Hoffentlich, denn ich bleibe beim Mac.
ausführlich, nützlich, ausgewogen der bericht. bin auch ein ex-windowsler. nie bereut. würde nur schon aus gründen der eitelkeit NIE zurück gehn.
hier bin ich nicht einig: die neuen externen tastaturen (habe seit 2 wochen eine) sind – grade auch für vieltipper – eine wohltat und ein design-kleinod.
Respekt und Lob für den ausgewogenen und sachlichen Bericht. Bin seit 18 Jahren Mac-User und kann dem Gesagten bis auf die Frage des Fenstermanagements nur zustimmen. Bin damals von Word 4.0 auf einem 286er auf den Classic II umgestiegen. Seitdem kann mich die Dosenwelt mal gerne haben.
Ich bin jetzt vor fast einem Jahr auf den Mac umgestiegen (nutze aber noch Vista und Linux auf einem Zweitrechner).
Daher kann ich diesen Bericht ohne Probleme unterschreiben. Das einzige was mich etwas stört, ist die Qualität der Hardware. Mein MacBook ist jetzt schon das dritte mal in Reparatur. Zunächst musst der Arbeitsspeicher getauscht werden (dauerte zum Glück nicht lange), dann war das DVD-Laufwerk defekt und musste getauscht werden (ca. 2 Wochen) und jetzt ein Sprung im Gehäuse – Topcase (wird wohl auch etwa 2 Wochen dauern). Wenigstens alles Garantiefälle für die ich nichts zahlen muss. Allerdings fehlt mir mein MacBook derzeit ziemlich.
was die tastatur angeht: nach “you have a giant screen…” ist “wow – what a tiny little keyboard” das zweitmeist-gehörte an meinem grafik-G5 mit samsung 23′ und neuer mac-tastatur :) ich bin einiges schneller im tippen seit die anschlagswege kürzer und die tastatur der meines macbook ähnelt. mein eigener switchbericht inkl. aufsetzen und sw-tips:
http://hilfdirselbst.ch/f…;;page=unread#unread
grüsse stefan
-> Tim
Wegen der Scroll-Kugel der Mighty Mouse: Mal auf der Support-Seite von Apple nachlesen: Die Maus umkehren und mit einem Staubtuch die Kugel reinigen. Bei bedarf das Tuch leicht anfeuchten. Nach 45 sek. funzt die Maus wieder wie neu :-))
-> Maximilian
Der Mac Pro ist vom Hardware Design etwas vom geniiialsten was es gibt. Zum erweitern des RAM oder den Einbau oder Tausch einer Festplatte benötige kein einziges Werkzeug! Alles geht mit “Klick” und “Schnapp”. Und soo oft ist es ja auch nicht notwendig seinen Mac zu öffnen.
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“Ich brauch meinen Computer zum arbeiten. Wenn ich basteln will, kauf ich mir eine Modelleisenbahn.”
Ein sehr objektiver Bericht über das Mac / Windows Thema. Ich steige gerade auf Mac um und habe viele Seiten dazu gelesen. In den meisten Foren wird die jeweilige andere Seite mit einem regelrechten Hass an die Wand gestellt – unnötig.
Ich nenne, meiner Frau wegen (mei der ist ja sooooo hübsch!), seit 5 Tagen ein MAC Book 2,2 gHz Rechner unser. Der Bericht hat sehr gemundet und hat mich zum weiterlesen animiert. Es gibt trotzdem ein Paar negative Seiten beim Umstieg auf den MAC.
1.- Das Informationsmaterial ist mehr als dürftig, obwohl man nichts lesen muss um den MAC aufzuwecken. Die interne Hilfe ist auch hilfreich, aber nur wenn man den korrekten Terminus kennt.
2.- Wo ist meine geliebte rechte Maustaste. Ich habe gehört es gäbe eine ähnliche Funktion über Mausklick mit Tastatur Kombis, aber auch dieses wie auch die vielen anderen Unterschiede werden wir bestimmt in den nächsten Monaten bewältigen.
3.- Weiss ich noch nicht :-)
Auf jeden Fall ist es ein schönes und gut durchdachtes System das Spass macht.
Beste Grüsse, P.C.
Die rechte Maustaste verschwindet nicht, bloss weil man eine Maus am Mac verwendet. Du verwendest aber vermutlich eine Apple-Maus mit nur einer Maustaste. In diesem Fall hast Du verschiedene Möglichkeit um einen Rechtsklick zu bewirken: 1. Ctrl + Mausklick, 2. Zwei Finger auf Touchpad plus Mausklick (bzw. Touchpad-Taste), 3. Mausklick-Taste lange drücken (funktioniert z.B. im Dock).
Ich habe als PC-User vor 17 Jahren am Mac begonnen und mich im Laufe der Zeit stets heimlich darüber gefreut. Natürlich kann auch mal ein Mac einfrieren und er ist auch nicht perfekt, aber was ich arbeitsbedingt bei umfassender und langfristiger Nutzung am Windows-Rechner erlebt habe, ist eine Zumutung. Ich bin fest überzeugt: unsere Computerwelt, gerade im privaten Bereich, sähe völlig anders aus, hätte Apple den Marktanteil von Mikrosoft. Windows-Usern ist die Akzeptanz von Disfunktionen geradezu anerzogen worden, und das Gefummle um selbstverständliche Funktionen gilt als Fachkenntnis. Gerade so, als sei es selbstverständlich, dass ich auf meinem Fernseher das eine oder andere Programm zeitweise nicht sehen kann und ich muss ihn öffnen und manipulieren, damit das wieder läuft. Und daraus wird dann eine respektierte Heldentat eine “Fachmannes”. Die Windows-User wissen ja gar nicht, wie eingeschränkt sie sind. Würden sie nur mal die Eleganz und Zuverlässigkeit eines Apple erfahren, würden sie sich nicht weiterhin so ver..rschen lassen.
nur eine kleine Anmerkung zum Thema “Abgleich mit Handys”. Nokia bietet inzwischen isync-Plugins für fast alle Nokias an. Habe gerade das Plugin zum relativ neuen Nokia N51 ausprobiert und bin doch angetan. Abgleich problemlo, auch die Bilder werden mit synchronisiert, was ich bei SE bislang nicht hinbekommen habe.
Der Umzug eines Mailarchives sollte doch bei den heutigen Speicherplatzgrößen und einem IMAP-Account kaum ein Problem darstellen. Habe es zumindest immer so gemacht.
Ich nutze seit 1988 Macs und nur sehr selten Windows. Seit einem Jahr muss ich mich jetzt intensiver mit XP und Vista auseinander setzen, weil ich durch neuen Job aktuell der einzige Macianer im Unternehmen bin.
Mein bisheriges Fazit:
- Die Usability von Windows ist nach wie vor weit entfernt von Mac OS X, daran kann man sich als Mac-User wohl nie gewöhnen.
- Ständige Updates für die Systemsicherheit sind wir auch nicht gewöhnt.
- Windows ist im Vergleich zu MAC OS schlampig aus dem Englischen übersetzt. Ich verstehe die Dialoge häufig nicht oder empfinde sie als völlig irrelevant.
- Man braucht kein Access, wenn man FileMaker einmal kennengelernt hat.
- Und noch etwas sehr Sachliches: Warum soll ich Golf fahren, wenn ich für ein paar Kröten mehr einen Aston Marin bekomme…? ;)
Sorry, bei mir bleibt da nicht viel übrig, warum cih mit Windows arbeiten sollte. Da ich aber viel mit Statistik arbeite, muss ich gestehen, dass die gängige Software für den Mac nicht angeboten wird…
Ich habe am 26.02.08 den Umstieg auf einen iMac gewagt…… und werde mich wieder von ihm trennen. Die Verarbeitung ist klasse, sehr leise und schnell. Aber: mein Drucker lässt sich nur in den minimalsten Standards verwenden (Farblaser Dell), es gibt keine vernünftige OCR-Software auf OS-Basis, die Einstellung des Monitors ist gelinde gesagt Mist (keine Höheneinstellung, sehr unergonomisch). es tut mir einerseits Leid, aber um ihn als verkappten Windowsrechner zu missbrauchen ist er mir zu schade und auch zu teuer.
Hey Westerwaelder
Um was für einen Mac handelt es sich denn genau und was mochtest Du noch dafür haben, dass er endlich aus Deinen Blickfeld verschwindet? ;-)
Gruss – prozessor
Wow Westerwaelder,
du hast dem Mac ja richtig lange eine Chance gegeben … Fast ne ganze Woche!
Garümpfel …
Als OCR gibt es mindestens Readiris Pro und Omnipage (wobei letzteres ziemlich alt ist IIRC). Unter http://www.irislink.com konnte man sogar eine Trial Version ziehen (weiss nicht, ob das noch so ist).
Und Dell: Naja, was erwartest du? Eine Firma, die mehr und länger PC-Windows only ist, wirst du kaum finden. Das ist immer GDI-Schrott. Das passiert, wenn man nicht weiss, warum mancher Drucker mit Postscript 30 Euro mehr kosten. Naja, das hast du jetzt immerhin gelernt.
Ich würde den Drucker verkaufen und einen neuen Drucker von irgendeiner anderen Firma kaufen … Wenn das Geld fehlt, gebraucht/refurbished. Gebrauchte Drucker sind schweinebillig. Aber das muss jeder selber wissen.
Bye egghat
Also ich hab nun auch seit Weihnachten 07 einen kleinen Mac Mini, und ich muss sagen, ich bin wirklich beeindruckt. Vorher habe 7Jahre ich einige erfahrungen mit Windows gesammelt, allerdings hat mir das installieren, bis alles lief, zu lange gedauert, ich wollte halt einfach schnell weitermachen. Außerdem habe ich mir grundsätzlich nen Virus eingefangen, da ich das VirenProgramm nicht regelmäßig aktualisieren konnte, wegen Modem. Linux war ganz ok, nur bot es halt keine Videoschnittlösung.
SO, UND NUN, WAS MIRR AN DEM MAC SO GUT GEFÄLLT:
-Absolut absturzsicher, hatte bis etz einen hängerer, aber nur, weil ich Windows installiert hab ;)
-Sofort startklar, erst gestern hab ich herausgefunden, das ich die CD von meim Canon-Drucker (iP4300), weil ich sie nimmer gefunden hab, gar ned beim ersten mal gar ned gebrucht hätte. Is toll, einfach anschließen und läuft, so gings mir mit meiner Digicam auch. Super!
-Ich muss mich nicht ständig um VirenSoftware kümmern, das is etwas was ich überhaupt ned vermisse :)
Das waren nun meine allerbesten Erfahrungen mit dem Mac, er hat aber noch viele andere Vorteile. Überteuert find ichs ned, auch wenns als Schüler ned sonderlich erschwinglich ist, dafür ist alles von Apple (Hardware und Software) Top verarbeitet.
lg
marsteini
Ich habe den aktuellen Drucker-Treibersatz geladen. Mir wurde von DELL gesagt dass es keinen anderen gibt. Anscheinend lohnt es sich für DELL nicht, für einen Marktanteil von 6-7% eine spezielle Software zu schreiben.
Weitere Gründe: – das gleiche Problem beim Scanner.
-OCR-Software Omnipage Professional kostet ca. 550.-, für Win die Standarversion ca 90.-.
-Abby hat Finerader nicht mehr angepasst. Funktioniert überhaupt nicht. – Inventor läuft nur unter Bootcamp und XP (dies war mir vorher bewusst). Ich wäre dankbar wenn ich über diesen Weg geeignete Lösungen finden würde.
Ansonsten würde ich jedem Win-Umsteiger raten, sich zu informieren in wie weit sein vorhandenes Equipment wirklich mit (brauchbaren) Treibern unter OS versorgt wird.
Wieso installierst Du Dir nicht den Herstellertreiber, so wie Du es Dir von Microsoft Windows her ja sowieso gewohnt bist?
Du legst Wert auf Ergonomie und kaufst Dir einen Spiegelbildschirm? Ich halte den iMac-Bildschirm auch für wenig ergonomisch, aber solche Dinge klärt man doch im Voraus ab, nicht?
Möglich ? DELL selbst schreibt, der Drucker sei Mac OS X-kompatibel, und erwähnt keine Einschränkungen im Funktionsumfang. Sollte das von Dir beschriebene Problem tatsächlich bei DELL liegen, würde ich den Drucker zurückgeben.
Ja, anscheinend gibt es für den Mac nur eine teure Pro-Version von OmniPage. Frag doch mal nach, woran das liegt!
Was genau funktioniert nicht?
Hilfe solltest Du in erster Linie beim jeweiligen Hersteller suchen, danach mit Vorteil in einem der grossen Mac-Foren (MacUser.de beispielsweise). «Inventor» kenne ich nicht. Weisst Du, woran es liegt, dass die Software nur via Bootcamp läuft? Stellt das Programm besondere Anforderungen an die Grafik?
? das ist wohl selbstverständlich ? wer von Microsoft Windows auf Linux oder Mac OS X umsteigt, erhält nicht ein Windows ohne Macken, sondern arbeitet mit einem völlig anderen Betriebssystem.
http://macmacken.com/2007…ge-a-running-system/
guter und sachlicher beitrag!
ich überlege mir auch seit längerem auf mac umzusteigen. ich bin erst 15 und hab leider nich das geld mir die hardware von apple zu kaufen, jetzt wollt ich hier mal fragen ob das neue mac os x leopard auch auf nem normalen pc mit windows zusammen leuft, d.h. auf einer partition windows und auf einer anderen mac
schonmal im vorraus danke =)
Offiziell ist nicht vorgesehen, dass Mac OS X auf gewöhnlichen PCs installiert und benutzt wird.
Hallo,
ich bin auch erst 15 aber ich kann OS X ansich sehr empfehlen. Leider läuft es, wie MacMacken schon gesagt hat, nur auf Macs offiziell.
Apple Hardware ist nicht mehr unbedingt eurer als “Herkömmliche” Hardware, wenn man es mit qualitativer Hardware vergleicht, also nich sowas was man bei Doof und Co. so sieht. Verarbeitet ist APplehardware tip-top.
ich weiß nich, ob ich dafür jetz ärger krieg, aber hier mal der Link zum OS X x86 Project – hab ich aber auch no ned ausporbiert, auch wenns mich mal interisieren würde ;)
http://www.osx86project.org/
lg
marsteini
Hallo Volker
Dein Vorsatz ist löblich. Du wirst Deinen Entscheid auf OS X umzusteigen nicht bereuen und nicht mehr zurück schauen
Dass Mac Hardware teurer ist, ist ein Mythos, der sich leider immer noch hartnäckig hält. Denn wenn Du die Komponenten vergleichst, und auf der PC-Seite nicht eine absolute Billigbillig PC-Schrottlaube in die Gleichung einsetzt, dann erkennst Du schnell , dass Macs nur marginal teuer sind. Das wird jedoch wettgemacht durch die längere Lebensdauer, der höhere Zeitwert, die Software die mitgeliefert wird, das Zusammenspiel von Hardware und Betriebssystem (beides aus einer Hand), das absolute Nichtvorhandensein von Viren, Würmern, Trojanern und damit die Zeitersparnis durch den Wegfall von diesbezüglichen “Wartungsarbeiten”. Aber der Hauptgrund ist der, dass Macs mit OS X betrieben werden, das als das modernste, leistungsfähigste, stabilste und dabei am einfachsten zu bedienende Betriebssystem auf diesem Planeten gilt. Wenn du Windows tatsächlich noch benötigen solltest (was ich ernsthaft bezweifle), dann kannst du MSWIN parallel zu OS X laufen lassen. Jaja, umgekehrt geht das nämlich…
Ein guter Einstieg findest du hier: http://www.apple.com/de/getamac/
Und wenn noch was unklar ist, einfach nochmals nachfragen.
Wenn er läuft dann läuft er, keinen Frage liebe Macianer. Allerdings im anderen Fall wird es lästig. Deshalb hätte ich nicht um/zusteigen zu brauchen. Präpotenter Support,schlampige Reparatur inkl. Beschädigung dabei und oben drauf plumpe Ausreden. Man frägt sich, warum so kurz nach der Einführung neue, überarbeitete Modelle auf den Markt kamen. Jedenfalls der 20″ 2.0 ist eine Brummkiste. Insgesamt macht das Gerät auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Aber das machen viele PC`s auch. Zum Arbeiten damit, bin ich noch nicht viel gekommen.
Hallo Andreas
Bereits vor einem Jahr habe ich deine ersten Artikel zum Umstieg gelesen. Mich hat schon beeindruckt, dass ausgerechnet du umgestiegen bist ;-)
Auf jeden Fall habe ich mir vor zwei Tagen einen 2.8GHz iMac mit 24 Zoll-Bildschirm geleistet. Und ich bin vorsichtig begeistert. Bei vielen Funktionen fühle ich mich wie der Ober-DAU. Zuerst musste ich sogar den Einschaltknopf suchen…
Langsam finde ich mich aber mit dem Mac zurecht und werde nebenbei aber auch noch mein ThinkPad weiter nutzen (für das Geschäftliche, haha).
Hast du auch schon TimeCapsule getestet?
Gruss, Markus
Habe den TimeCapsule-Artikel eben gefunden, sorry.
@Aeschi: Na ja, etwas Gewoehnungszeit muss man schon einrechnen. Die meisten Leute brauchen mindestens einen Monat, um sich an all die kleinen Unterschiede zu gewoehnen. Dafuer ist es nachher umso schwieriger, sich wieder mit Windows herumzuschlagen… Ich benutze auch immer noch gelegentlich ein XP-basiertes Tablet und rege mich jedesmal ueber die staendigen Reboots auf.
Naja, ein Monat, ist das nicht ein wenig übertrieben?!? Ich finde man muss sich gar nicht soviel umgewöhnen, außer eben dass das System (neue) Peripherie einfach schneller einbinden kann. Neuer USB-Stick oder Maus, einfach einstecken – geht.
Hatte vor kurzem mal wider Vista installiert, um ihm mal eine CHance zu geben, aber nachdem er mich aufgefordert hatte, wegen eines normalen USB-Sticks den ganzen PC neuzustarten, hats mir gereicht und seit dem läuft auf allen Büchsen die ich zusälich zu meinem Mac besitze wieder XP… schade eigentlich, aber wenn ch mehr Geld hätte, würde ich komplett auf Macs umsteigen.
Ich arbeite auf beiden Betriebssytemen. Kann viele Dinge bestätigen aber dein Fazit ist nicht so kompatiebel mit meinem xD.
OSX ist kein Unix!
@Peter: Mac OS X ist mittlerweile ein Unix, Dein Wissensstand ist veraltet.
Mac OS X ist nicht nur neuerdings UNIX, sondern schon von Anfang an. Darauf aufgesetzt ist aber, unter anderem, die Benutzeroberfläche Aqua, die einem vor UNIX-Befehlszeilen verschont. Wer es trotzdem braucht öffnet einfach ein Terminal und: voilà.
http://apple.com/chde/mac…technology/unix.html
Mac OS X bis und mit «Tiger» war UNIX-ähnlich, seit «Leopard» handelt es sich um ein echtes UNIX.
Hallo,
nutze bisher noch keinen Mac, habe dies aber in Kürze vor.
Im Zusammenhang mit der Hardware-Ausstattung bewegt mich die Frage, wieviel HD Kapazität in GB belegt das aktuelle Mac OS X ?
Was bleibt in der Konfig. des Apple Auslieferungszustands bei z. B. 200 GB frei für eine Windows vorbehaltene Partition?
Als mein PC 6 mal inerhalb von 10 minuten abgestürzt ist (kein Virus- laut Antivir), und ich zu diesen blauen Bildschirmchen eine tiefe Abneigung empfinde, hab ich mich kurzerhand für den neuen MacBook entschiedén. Eigentlich wollte ich mir nur nen neuen Rechner holen, da mein alter Rechner nun schon fast 4 Jahre auf den Buckel hat, doch davon hat mich dann schließlich meine persöhnliche Erfahrung abgehalten: PCs laufen meistens einwandfrei- solange sie neue sind. Je älter er wird, desto mehr Macken und Absturze, und das steigert sich dann bis ins unerträgliche! Der 9 Monate alte Rechner(mit Vista) meiner Schwester hat mich schließlich davon überzeugt auf nen Mac umzusteigen XD
Mal schauen ob meine Rechnung aufgeht… Eines ist jedenfalls sicher: für Musiker oder Soundtüftler ist der Apfel die bessere Plattform, vorallem auch wegen Logic(läuft nur auf Mac) aber auch alle gängigen Sequenser wie Cubase, Ableton oder auch Reason laufen ebenfalls auf den Mac.
Wenn es schon mal eine Sache gibt, dass mir Windoof nicht gefällt, ist es bereits die Tatsache, dass ich mich beim Sammeln von Gründen zu wechseln bei ungefähr 300 mich verzählt habe und zu dem Schluss gekommen bin: M$ – mit mir nicht.
Es gibt nur zwei Gründe, warum ich noch kein Mac hab:
1. Die mangelnde Kompatibilität diverser Spiele, welche ich gerne verwende, aber ich denke, in Zukunft dürfte sich das geklärt haben und
2. einen guten PowerPC müsste ich mir noch kaufen, aber dazu bin ich noch zu geizig, aber ich denke, das dürfte ich auch in Zukunft geklärt haben…
Ich hab zwar kaum mit Macs arbeiten können, aber ich habe sie in Aktion gesehen und ich bin sehr überzeugt von ihrer Qualität, was ich von Win95, Win98, WinXP, Win Vista, mit denen ich sehr ausgiebig gearbeitet habe, nicht sagen kann.
Von M$ favorisiere ich XP, aber auch dort ist mir schon JEDE Anwendung mindestens 1 mal abgestürzt, oder laufen wie ein Bund wurzeln. Titelverteidiger ist auf Platz 1 immer noch der Explorer, welcher seit Win95 instabil war und immer noch so bleibt. Im Durchschnitt stürzt er mir jedesmal, wenn ich den PC benutze einmal ab, sprich täglich. Und das auf vershciedenen PCs, sämtliche M$-Betriebsysteme durch…
Die Entwickler setzen auf “Schönheit” vernachlässigen aber die Stabilität und Qualität völlig – so kommt es mir vor.
PS: Ich finde es Klasse, dass immer mehr Leute M$ den Rücken zukehren. Gründe gibt es, aber man kümmert sich nicht drum – Pech.
puh langer Text…
mfg
Christoph
Sehr guter Bericht!
Also ich weiß noch nicht so recht…
Ich glaube ich bin momentan ein Typischer “zum ersten mal vom Mac gehört” Typ. Ich habe mir hier etliche Videos angeschaut und war erschlagen davon wie logisch Programme sein können.
Ich selbst habe momentan immer noch XP kein Vergleich, keine Frage. Aber selbst ernannte spezialisieren schwören momentan ja auf Windows 7, welche im Herbst, glaube ich, raus kommt und XP und Vista endlich ablösen soll.
Mich hindert momentan meine Finanzknappheit und die Tatsache das ich so manches Spiel neu Kaufen müsste.
Wobei, da noch eine frage ist:
Kann man mit Parallels Windos games auf Mac spielen. Ich habe mich nur kurz auf der Website umgesehen und bin deswegen immer noch was unschlüssig.
Übrigens sehr schöner Artikel ;) Ist ja doch schön zu hören das sich die Investition lohnen würde.
mfg Grotti
Grundsätzlich kann man auf dem Mac mittels Parallels Desktop (oder vergleichbaren Virtualisierungsanwendungen) Microsoft Windows-Spiele starten; eine weitere Möglichkeit ist CrossOver Games.
«Grundsätzlich» deshalb, weil viele Spiele nicht korrekt funktionieren und bei den übrigen die Performance häufig zu gering ist für sinnvolles Spielen.
Wer auf dem Mac Microsoft Windows-Spiele starten, nutzt mit Vorteil Bootcamp und bootet von einer eigenen Microsoft Windowds-Installation auf dem Mac.
Habe vor drei Wochen gewechselt. Es ist in der Tat so, dass der Mac in vielen Punkten einfacher zu bedienen ist. Hochfahren praktisch aus dem Stand in maximal 10 Sekunden, runterfahren in nullkommanix. Das macht Spaß, vor allen Dingen seit Vista auf dem Markt ist und hier wirklich jeder Beschreibung spottet. Eigentich müsste Mac Microsoft für Vista auf ewig dankbar sein. Allerdings hinkt Office für Mac auch 2 Jahre nach dem obigen Eintrag zu diesem Thema immer noch gewaltig hinterher. Beinahe skandalös finde ich, dass aus Office für Mac 2008 die Möglichkeit entfernt wurde, Makros zu schreiben, weil VBA angeblich zu viele Ressourcen nutzt. Ebenso kann Excel im Vergleich zu PC-Excel nicht überzeugen. Hier geht es nicht um Umgewöhnung, sondern schlicht um schlechtere Bedienbarkeit und mangelnde Übersicht. Anruf bei Mac-Hotline: Da müssen sie sich an Microsoft wenden, Anruf bei Microsoft: “Uns sind da die Hände gebunden, wir würden es gerne genau so machen, aber Apple gibt uns andere Vorgaben”. Wenigstens die Makros werden ab Office 2010 wieder eingeführt. Ich war offenbar nicht der Einzige, der sich beschwert hat. Zum Thema Peripheriegeräte: Weder mein Drucker daheim noch im Büro ist mit Mac komaptibel (Infotec bzw. HP neuerer Generation) Antwort Verkäufer: “Das ist wirklich ein blöder Zufall, normalerweise geht das völlig problemfrei”. Dennoch: Ich liebe meinen Mac und Paralles macht aus dem Mac wirklich einen Alleskönner. Und den Lifestyle eines Macs, den findet man einfach auf keinem PC…
Ich habe Mac bereits in den verschiedensten Versionen benutzt, allerdings nie dauerhaft. Angefangen bei 8.5 und einem Powermac. Windows muß ich verwenden aus beruflichen Gründen. Angefangen bei win 98 (sehr nervig), Win 2000 (ok, aber nicht nett), XP seit SP2 wirklich stabil.
Vista habe ich ausgelassen und sehe nun gerne Win7 entgegen, weil zB:
ADOBE CS4 sich auf Win7 x64 als echte 64bit Anwendung installiert und somit jegliche RAM begrenzungen der Vergangenheit angehören. E – N – D – L – I – C – H keine schläfrigen Scratch Disk writes mehr. Leider hat dies Apple mit Cocoa komplett verschlafen und die User werden wohl auf CS5 warten müssen um die gleichen Vorteile einer x64 Anwendung zu erfahren. (Vorausgesetzt sie haben das nötige Kleingeld um 16 / 24 / 32GB RAM bei Apple zu bezahlen)
Somit ist die Behauptung Apple sei besser für die Creativen in diesem Fall von der Technischen Seite her wiederlegt, was Photoshop oder Indesign oder ähnliches betrifft.
Ach ja, und die Hardware IST teurer bei Apple und dazu noch sehr beschränkt.
Ich hab mir gerade eine neue Workstation zusamgestellt, etwa 2.5 TEuro. Eine annähernd!!! ähnliche config wäre für einen MacPro mit mehr als dem doppelten Preis herausgekommen.
Mag sein das ein fertig configurierter Dell / HP oder ähnlicher PC gleich teuer ist. Aber immerhin habe ich bei Apple gar nicht erst die Möglichkeit mir meine config selbst so zusammenzubauen wie ich es für meine Anwendung profiliert habe. Die Online Konfigurationen dort sind, naja ….
Ich kann somit sagen das OSX sicherlich mehr für den User bereithält – im Vergleich zu XP. Jedoch wird dieser Abstand mit Wind7 sehr viel kleiner. Von der technischen Seite her werden alle OSX User noch staunen, wie viele Creative das Apple Boot in Zukunft verlassen werden, denn audbauend auf Win7 x64 werden viele Anwendungen in naher Zukunft sehr viel performanter laufen als auf OSX.
Gerade die 64 Bit Fähigkeit als Argument für Windows? Wo ich mich beim Kauf entscheiden mus, ob ich 32 oder 64 Bit haben will? Und nicht einfach durch Drücken von zwei Tasten beim Booten (Snow Leopard ist *IMMER* 32 und 64 Bit)? Und du bist auf XP? XP in 64 bit? Gibt’s das überhaupt?
Und wenn du bis jetzt problemlos mit 32 bit ausgekommen bist, warum sollte *jetzt auf einmal* mit Win 7 64 bit so unglaublich wichtig sein?
Außerdem wird Photoshop auch auf dem Mac 64 bit fähig mit der nächsten Version. Und ganz nebenbei: Ein Mac ist teurer, aber das Doppelte? Komm, das ist lächerlich. 2*2,26 Xeon bei Dell geht nicht unter 2000 Euro. Dann noch 6 GB Ram rein und 2 *1 TB Festplatte. Dann bin ich bei Dell bei 2.500 PLUS MwSt, bei Apple zahle ich 3.350 inkl. Mwst. Das Doppelte?
Kurz gesagt: Apple Care mitkaufen und nur auf Mac umsteigen, wenn es wegen der Darwin-Konsole ist. Macs sind nicht wirklich für Techniker, Programmierer und Leute, die einen Tick mehr von Computern verstehen. Die Vollintegration lässt einen ständig vor die Wand laufen und im Ernstfall Apple einen ziemlich dreist blechen.
Ausnahmen sind, wenn das Geld egal ist, die Kunden alle Macs haben, man in Sachen Mac einfach mitsprechen können muss oder die echte Unix-Konsole drunter ein genügend großen Pluspunkt abbildet.
Wem es auch egal wäre, wenn das Motherboard in Kunststoff eingegossen wären, der braucht nicht weiter lesen und ein Mac ist für ihn vielleicht genau richtig!
Wer ein bisschen was weiß, ärgert sich schnell über Kostenpflichtigkeit von Selbstverständlichkeiten, veraltete Libs, mangelnde Kompatibilität zwischen OS-Versionen, fehlende Treiber, kleinere Open Source-Auswahl, fehlende Mac-Versionen für Profi-Software, überteuerte Ersatzteile, die (ja, minimalen) Tastaturunterschiede, kleinere Community, fehlende Hardware-Freaks, tw. fehlende Sicherheit, null Respekt für Datenschutz, dauernd fehlende aber essentielle Optionen (damit die Programme einfach wirken), Unmöglichkeit auf die Maus zu verzichten (verlangsamt sehr), nervige Apple-Fans.
Apple ist ein Evangelium, das ist nicht zu übersehen. Und das ist gut so! Viele Menschen haben Ängste vor Technik und es ist schön, wenn sie ihnen genommen werden! Jobs war immer der Schönheit des Designs verpflichtet und das ist genial, denn Design ist wirklich Teil der Funktion, das ist unbestreitbar (nicht ironisch, das ist so.) Aber es hat seinen Preis und es lohnt sich für einige Leute wohl nicht wirklich, das für die Anderen mit zu bezahlen.
Und mir, nur mal mir als Beispiel, ohne statistischen Anspruch, sind noch nie Rechner so schnell und so hintereinander kaputt gegangen, wie Macs. Ich weiß schon, wie man mit Elektronik umgeht und schütte auch kein Kaffee drüber. Ich benutze sie lediglich non-stop. Macs scheinen da Probleme zu kriegen, die ich so noch nicht kannte.
Meine Erfahrung in den letzten Jahren war Entsetzen über die Ersatzteilpreise und praktisch identische Preise für das Ersatzteil und Full-Service. Eine Combodrive für 500 statt 150, die es höchstens noch wert war, ein Motherboard für 900 statt 400 – macht schlicht keinen Spass. Ein Mac, der einfach nicht mehr geht, wenn man wieder aus dem Flugzeug steigt aber die Reperatur schlicht nicht mehr lohnt, weil das Ersatzteil gnadenlos überteuert ist. Das ist in jeder erdenklichen Perspektive (außer Apples Geldbeutel, muss man leider sagen) eine ziemlich kranke Sache. Nett dann immer noch der Standardspruch, dass Macs ja eigentlich kaum je kaputt gehen.
Deswegen … Apple Care mitkaufen, und den Inklusivpreis gegenüber anderen Systemen abwägen. Lohnt sich ganz sicher in den meisten Fällen dann echt nicht mehr. Apple überpreist seine Ersatzteile eindeutig und es ist leicht, auf die Idee zu kommen, dass sie einem damit eine Lektion erteilen, Apple Care mitzukaufen, das dann auf einmal ein Schnäppchen gewesen wäre. Aber das überlasse ich eigentlich gerne denen, die es wirklich brauchen.
Zusammen mit den übrigen Schwächen, die ein Mac hat, würde ich mir das Umsteigen doch sehr überlegen. Das ist schade aber die Realität. Im Alltag wird man immer wieder mit PCs konfrontiert und es dauert Jahre, bis man beide Tastaturen wirklich ohne nerv beherrscht ohne sich zu verheddern, eigentlich endet diese Schleife im Kopf nie. Empfehlung hier: gleich auf Englisch umsteigen, da sind PC und Mac ähnlicher. Mac leistet sich für die Schönheit noch den Luxus [] {} nicht auf die Tastatur drauf zu malen. Gerade wenn man öfter zwischen PC und Mac wechselt … tippt man dadurch immer wieder daneben (ich bin kein Extremfall in Sachen Kurzzeitgedächtnis.) Das ist vollkommen trivial, sicher. Aber es ist auch vollkommen die tägliche Realität, in die man sich einkauft.
Ein Wort zur Vista / Mac OS – Werbung. Die Wirklichkeit sieht folgendermaßen aus (und das ist die Praxis, nicht mutwillig entstellt, nicht aufgebauscht): größere Marken, wie Avid oder Adobe scheren sich nicht um Max OS Upgrades. Ich musste drei verschiedene Versionen des Betriebssystems ‘aufheben’ (zwei auf externe Platten gecloned), weil weder Avid noch Adobe Lust hatten, jeweils die neueste Version des Mac OS zu unterstützen. Zweimal sogar nicht mal Sub-Minor-Upgrades. Der einfachere Fall, und auch verständlicher, ist, wenn Adobe aktuell z.B. sagt, ok, wer Snow Leopard (OS X 10.6) will, muss auch auf CS4 umsteigen. Ich komme mit CS3 eigentlich super klar und hätte ad hoc sonst keinen Grund die paar hundert Euro für das CS4 Upgrade auszugeben. Ich habe das Rundumallesadobepaket und das Upgrade kostet entsprechend. Also bleibe ich wieder beim älteren OS stehen. Ich hatte es aber noch viel besser: wo nicht mal die neueste Sub-Minor-Version (10.3.8 = major.minor.sub-minor) mehr funktionierte und ich getrennt Apple Quicktime und Mac OS X zurück graden musste, damit Adobe oder Avid wieder funktionierten. Ich musste dann Quicktime auf einer bestimmten Version halten und das Mac OS auch, auf Kosten insbesondere aller Sicherheitsupdates und natürlich sonstiger Goodies der Upgrades. Vom Umstand, jeweils von anderen Platten booten zu müssen, Mails zu synchen und die reduzierte Mobilität mit den externen Platten, mal nicht zu sprechen.
Für professionelles Arbeiten mit wirklich selbst bezahlten Lizenzen erlebe ich Apple als einen Alptraum, wie ich es vorher noch nicht erlebt habe. Weil die Upgrades häufiger sind und die Kompatibilitäten eben tatsächlich auch mal den Sub-Minor-Sprung nicht mit machen. Noch einmal, nicht übertrieben: ich hatte zwichendurch drei genau bis auf den Sub-Minor passende Versionen auf externen Platten. Anders ging es nicht (zu der Zeit auch nicht durch kostenpflichtige Upgrades, wie es momentan der Fall wäre.) Avid hat es dann irgendwann gewissermaßen aufgegeben und seine Produktlinie konsolidiert. Auch keine gutes Zeichen für den Mac, wenn man drüber nachdenkt.
Mit dem Umstieg auf andere Hardware gingen meine Clones dann übrigens alle nicht mehr, weil es für neue Apple-Hardware die Treiber für ältere Versionen des OS teilweise nicht gibt. Mein Lap ging nach einem Flug einfach nicht mehr. Meine OS-Installationen auf den externen Platten wurden also wertlos und ich musste nicht nur neue Hardware anschaffen, sondern auch die Software upgraden. Das war richtig teuer. Als Fallback kann ich immer noch meinen uralten Mac benutzen, den mit den auf beiden Seiten (vom auf und zu Klappen) gebrochenen Bildschirmscharnieren, der meistens ein Bild liefert, nur nicht mehr, nachdem er in Standby gegangen ist. (Ja, vom Auf- und Zuklappen kaputt gegangen. Nicht vom Runterschmeißen oder dergleichen. Ja ist wirklich ein echter Mac für viele tausend Euro gewesen. Doch ist auch anderen passiert.)
Das ist alles auch bei Windows der Fall und MS ist als Monopolist noch dreister. Aber hehre Prinzipien beiseite, es ist der Mainstream, für die meisten gilt, dass die meisten Kunden es haben, es ist weit billiger und preiswerter, praxisnäher für viele Berufe und keine Insel. Deswegen würde ich vermutlich nicht nochmal umsteigen. Apple ist wesentlich besser im Verkauf an den Endkunden, Appeal und Verpackung. Aber wirkliche Geeks, die auf Apple stehen sind immer noch verdammt selten. Ich dachte, ich würde einer werden – leider auch nach vielen Jahren jetzt nicht wirklich passiert.
Also ich könnte die ähnliche Geschichten von Pinnacle Studio auf XP/Vista erzählen. Bleib bei deinem PC und werd glücklich. Ich habe gerne das aktuellste und beste Betriebssystem und ein Hersteller, der mich nicht mit Registrierungen und Aktivierungen nervt. Und einen Rechner, auf dem Berge von Schrott-Software installiert ist (Virenscanner, etc.), die den Rechner um 20 oder 30% abbremsen. Bei dem ich ein Backup mitbekomme und nicht einen instabilen Schrott wie Acronis nachinstallieren (und bezahlen) muss. Es hat alles seine Vor- und Nachteile.
“Aber wirkliche Geeks, die auf Apple stehen sind immer noch verdammt selten”
Wenn Geeks Leute sein sollen, die mit dem Rechner Geld verdienen, kann ich dir versichern: Viele davon haben einen Mac. Es gibt Bilder von Programmierkonferenzen, wo der Mac-Anteil bei >80% lag. Linus Torvalds hat (hatte) auch einen Mac. Aber wahrscheinlich sind das nach deiner Definition keine Geeks.
Übrigens sind die Marktanteile von OS X und Linux auf den Geek Sites am höchsten. Dass gerade die Windows nutzen, ist eine gewage These.
Ist aber auch Wurscht.
Ich arbeite auf Macs, sonst hätte ich die Sachen nicht erlebt. Macs haben Vorteile, die Frage ist, was sie wert sind und wogegen sie aufgerechnet werden. Für mich z.B.: Darwin-Shell. Das ist 50% der Miete, für mich. Wo ich rumkomme, gibt’s ein paar Fans aber die sind selten und haben dann auch noch gern Ubuntu statt OS X drauf.
Was war das mit Pinnacle Studio auf XP, was ähnlich war? Von Vista habe ich natürlich auch nur Horror-Stories gehört aber das macht die Macs nicht besser. Die sehr gut gemachte aber trotzdem auch hämische Werbung, bei der Vistas Schwächen ausgewalzt werden, bleibt einseitig. Dass Apple damit weg kommt, trotz der Realität, wundert mich schon.
mac ist das einziege gute da gibts erst jetzt vieren und bei windows oft oder immer vor dem start
Hallo,
dein Beitrag ist absolut top! Ich bin erst vor knapp 3 Wochen auf MAC umgestiegen und bin bisher von Apple begeistert. Allein mit dem Design kann man überall Eindruck machen. Bisher kann ich dir auch in jedem Punkt recht geben, besonders mit dem “Fenster-Managment”…ich werde mich mal über “Witch” informieren und schauen was es bringt, ich hätte noch einige Frage die man wohl lieber persönlich stellt, also wenn du Lust und Zeit hast melde dich doch mal. Danke ! Auch danke noch einmal für den hervorragenden Beitrag, sehr informativ und überzeugend! Grüße aus Hamburg.
(Meine E-Mail: mkay_90@hotmail.de)
@Mike: Schreib bitte «Mac» oder «Macintosh», nicht MAC, das ist etwas anderes:
http://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse
Der Bericht an sich ist aus meiner Sicht sehr gut geschrieben und erscheint mir auch nach zwei Jahren trotz Windows 7 ausgewogen und fair.
Ich spiele mit dem Gedanken umzusteigen, weil auch ich glaube, dass es sich bei einem Mac um das bessere System handelt.
Was mich allerdings stört ist die Tatsache, dass jedwede Kritik (auch in diesem Bericht)am Apple und sei sie mit Einschränkungen behaftet umgehend zunichte gemacht wird, weil sofort der entrüstete Apple-User auf den Plan gerufen wird um diese Kritik zu entkräften. Die Energie, die tausendfach in den Foren zur “Rettung” des geliebten OS betrieben wird, beeindruckt mich schon. Andersherum führen Kritiken an Windows äußerst selten zu Gegenwehr seitens der “Windows-Fraktion”. Natürlich könnte man daher behaupten: Eben weil Windows halt nun mal “Schrott” ist. Schade, dass Selbstkritik keine Stärke vieler Mac-User zu sein scheint. Da könnt Ihr mich gerne für verhauen aber ich finde, dass auch seitens einiger Mac-Jünger überlegt werden sollte, ob nicht(wirklich harmlose) Kritik an einem anderen Fenstermanagement oder an der fehlenden rechten Maustaste (es ist halt nun mal – nicht nur aus meiner Sicht, bitte googlen -umständlicher zusätzlich die Tastatur zu benutzen) berechtigt ist und zumindest einmal zum Nachdenken(nicht mehr und nicht weniger) anregen sollte. Es kommt mir alles so vor, als ob 100% dessen was Apple anbietet besser als Windows ist. Mal ganz ehrlich: Das geht nicht und hilft mir (oder auch anderen) bei der Entscheidungsfindung nicht unbedingt weiter.
Es mag ein wenig “Off-Topic” anmuten, dennoch lässt mich ein Beispiel aus dem Hause Apple derzeit noch ein wenig innehalten: Der abgebrochene Mini-Stummschalter (keine Gewalteinwirkung) an meinem 11 Monate alten iPhone, von mir schriftlich moniert wird seitens der Firma Apple auch nach zwei Wochen nicht beantwortet (Im T-Punkt wollte man mir nicht so recht weiterhelfen). Die Reparaturkosten würden sich auf 239 Euro belaufen (!?). Auch hier stecken Philosophien hinter dem Handeln des Herstellers, der seine Produkte “aus einem Guss” verkauft und einen hohen Qualitätsanspruch hat.
Ich will hier keinen Stunk machen. Daher noch einmal: Ich bin überzeugt, dass Mac OS das stimmigere Konzept hat, aber Microsoft nun mal nicht ganz so “Windoof” ist wie gerne behauptet wird. Ich würde mich lediglich über ein wenig mehr Selbstkritik seitens der Mac-Fans freuen.
Ich denke angesichts der in diesem und auch anderen Tests geäußerten Überlegenheit des Systems müsstet Ihr doch zumindest drüber stehen, oder?
;-)
Die Apple-Jünger sind deshalb nicht cool, weil sie ein technisch unterlegenes Produkt betreiben müssen.
Der Mehrpreis wird nur durch das schönere Design gerechtfertigt. Ich kann nur unterschreiben was b 5 bereits gesagt hat.
Worin liegt diesbezüglich das Problem auf dem Mac?
Die rechte Maustaste ist auch auf dem Mac verfügbar.
Aus den vergleichsweise hohen Preisen von Apple-Produkten sollte man keine entsprechenden Ansprüche an Qualität und Support ableiten.
Nebenbei: Ich blogge regelmässig kritisch über Macken beim täglichen Arbeiten mit dem Mac – siehe dazu http://www.macmacken.com/.
Danke für die Hinweise. Ich werde mich auf der Seite umschauen.
Viele Grüße