OSX Leopard Server Apple erlaubt Virtualisierung

Peter Sennhauser, 2. November 2007 10:16 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Apple lässt Leopard ein bisschen freier laufen: Die Server-Version des OSX darf nach neuer Lizenzbestimmung mehrfach auf Apple-Rechnern laufen. Ein grosser Schritt für Apple, ein kleiner für die Menschheit.

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Lizenzänderung für Mac OSX Server – ein unerwähntes neues Feature.

Es gibt Hoffnung: Die Controllfreaks in Cuppertino schienen mit der Ankündigung eines Development-Kits für das iPhone schon Boden verloren zu haben, jetzt rutscht ein weiteres Stücklein Erde den Abhang hinunter: Apple erlaubt den Käufern, zwei oder mehr OSX Leopard (Server) auf einem (Apple-) Rechner zu installieren.

In Lizenzen verpacken Softarehersteller ja grundsätzlich alles mögliche und (in vielen Rechtsräumen) auch absolut unmögliche . Wer beispielsweise Apple einen happigen Betrag rüberschiebt, erwirbt damit das Recht, eine Kopie (er erwirbt nicht die Kopie!) von dessen Betriebssystem OSX Leopard auf einem Computer der Marke Apple (auf nix anderem!) zu installieren und laufen zu lassen – und zwar genau eine:

“This License allows you to install and use one copy of the Mac OS X Server software (the “Mac OS X Server Software”) on a single Apple-labeled computer.”

allerdings gibts noch Leute, die diese Texte der Lizenzen lesen, und die haben herausgefunden, dass Apple den Kunden neuerdings erlaubt, zwei oder mehr Leoparden auf einem rechner (Apple-rechner) zu installieren – allerdings nur die Server-Version:

“You may also Install and use other copies of Mac OS X Server Software on the same Apple-labeled computer, provided that you acquire an individual and valid license from Apple for each of these other copies of Mac OS X Server software.”

Damit lässt sich das System erstmals legal auf einer virtuellen Maschine betreiben, und die Jungs von Parallels vermelden auch sogleich, dass sie bereits an einer Integration arbeiten.

Und auch wenn das uns normalen Anwendern nicht viel bringt: Es ist immer schön zu sehen, dass Betonköpfe bisweilen spröde werden.

[via The Register]

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