OLPC XO Libyen & Nigeria springen ab
Der OLPC XO-Computer verliert Erstbesteller Libyen und Nigeria – Intel übernimmt die Kunden mit dem weniger weit entwickelten “Classmate”.

Der Preis ist heiss – aber kaum der Grund für den Absprung von OLPC-Bestellern wie Libyen und Nigeria. Das Intel-Konkurrenzprodukt Classmate kostet schliesslich mehr als der XO von Nicholas Negroponte, auch nach dessen Preissteigerung .
Auch Nigeria hat nun die Bereitschaft signalisiert, sich mit dem gleich teuren Konkurrenzprodukt eindecken zu wollen. Bei all diesen Rückzugsdrohungen mutiert das Projekt OLPC immer mehr zu Vaporware. Schliesslich steht und fällt der trotz Anstieg noch immer tiefe Preis des XO mit der Möglichkeit einer Massenbestellung. Das Abwandern der Kunden zu Budget-Laptops anderer Hersteller lässt aufhorchen – was versprechen sie sich wohl davon, oder vielmehr, was hat man ihnen versprochen?
Da bleibt uns nur ein Trost: der Gendanke an glückliche Kinder, die vielleicht das erste Mal Technologie vor sich stehen haben. Die Augen, leuchtend, die Entdeckungslust, riesig.
[Via Reuters]




















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01. November 2007 um 9:53
Kunden, nicht Kudnen
01. November 2007 um 11:16
Korrigiert, dankeschön.
01. November 2007 um 12:44
Ich finde dies ja ansich eine gute Sache, wären da nicht noch dringendere Sachen zu erledigen in Dritt-Weltländer:
1. Was brauch ich ein Laptop, wenn ich nicht einmal Strom habe um Essen zu kochen?
2. Vieleicht würden die Leute auch erst einmal sauberes Wasser wollen??
Das Problem ist dies, das wir unseren Luxus in die 3.Weltländer verschieben, obwohl dort der Luxus anderst definiert wird. Luxus wäre genug Essen und Trinken, was wir hier zur Genüge ja haben.
01. November 2007 um 19:06
Genmais? Gendanke? Nein Danke ;)
02. November 2007 um 13:08
Mick: Naja, meine Meinung ist lieber resistenter Genmais als nix zu fressen… :-(