Die Zahl der Woche Vista ein wahrer Goldesel für Microsoft
81%
Vergangenen Freitag hat Microsoft die aktuellsten Quartalszahlen veröffentlicht. Da das Geschäftsjahr in Redmond im Juli beginnt, handelt es sich dabei um Zahlen fürs 1. Quartal. Interessant ist dabei vor allem eine “Kennzahl”: die Gewinnmarge bzw. Umsatzrendite im “Client”-Segment, welches vor allem aus dem Betriebssystem-Business besteht. Bei Vista und XP kann Microsoft eine Gewinnmarge von 81% ausweisen, sprich von $100, die mit dem Verkauf von Windows erzielt werden, gehen nur $19 als Aufwand drauf und der Rest in Form von Gewinn in die Kassen von Microsoft. Auch wenn es logisch ist, dass für Microsoft in den letzten Jahren immense Entwicklungskosten angefallen sind (welche auch damals verbucht wurden), eindrücklich ist die Zahl dennoch - die Bezeichnung Cash Cow ist hier sicherlich nicht fehl am Platz.
Microsoft Reports First-Quarter Earnings
[via Inside-IT]
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2 Kommentare zu diesem Artikel
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theddy
Vor einem Monat konnte man lesen, der Absatz von Vista sei harzig, niemand wolle dieses OS. Sogar DELL liefere PC’s wieder mit XP aus, weil die Kunden Vista nicht wollten. Was stimmt jetzt?
Damian Amherd
Also wenn man sich die Umsatzzahlen von Microsoft anschaut, kann es nicht ganz so harzig laufen. Zudem wissen wir von MS-internen Leuten, dass Vista knapp drei Mal so viel verkauft wurde wie in der vergleichbaren Periode nach dem XP-Launch (wobei damals natürlich noch weniger PCs in den Haushalten und Büros standen). Scheinbar werden die Zahlen hauptsächlich im OEM-Bereich erzielt, ich kenne ehrlich gesagt auch niemanden, der sich ein Upgrade oder eine Vollversion gekauft hat. Zudem darf man nie vergessen, dass es dem absoluten Normalo-User meistens egal ist, ob er XP oder Vista auf seinem Computer hat, ich sehe das hier täglich bei meinen Kollegen.